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t3n 12

Module finden, auswählen und einrichten: Drupal effektiv erweitern

    Module finden, auswählen und einrichten: Drupal effektiv erweitern

In der letzten Ausgabe der T3N gaben wir einen ersten Einblick in die Welt des Web Content Management Systems (WCMS) Drupal. Damals befand sich Drupal 6 noch in der Betaphase, seit kurzem ist auch die finale Version freigegeben und erfreut sich großer Beliebtheit: Über 40.000 Downloads allein in den ersten drei Tagen belegen das große Interesse am neuen Release. Dieser Artikel widmet sich den Drupal-Erweiterungsmodulen: Wir erläutern, wo Sie Module finden, wie Sie die für Ihr System passende Version herunterladen und installieren, und stellen Ihnen einige der interessantesten Module vor.

Drupal erfreut sich ständig steigender Beliebtheit. Das damit verbundene Wachstum beschert Drupal eine breite Community unterschiedlichster Anwender und Entwickler, die jeweils verschiedene Ziele mit Drupal verfolgen. Manchen reichen dazu die vorhandenen Mittel, andere entwickeln Module, um benötigte Funktionen nachzurüsten und zu verbessern.

Drupals Schatzkammer

Über die Jahre sind so viele hundert Module entstanden. Der weitaus größte Teil findet sich, zentral gepflegt, im Drupal Module Repository [1]. Module gibt es für die unterschiedlichsten Einsatzbereiche: Seien es WYSIWYG-Editoren, Galerien, Workflows, Newsletter, Audio und Video, Benutzermanagement, die Integration von Anwendungen Dritter wie SugarCRM oder einfach nur ein Textfilter, der sämtliche Inhalte einer Website in Piratensprache übersetzt – das Repository hält für so ziemlich jeden Erweiterungswunsch eine Lösung vor.

Nach Erscheinen einer neuen Version arbeiten viele Entwickler an ihren Modulen, die in Drupal versionsabhängig sind. Man findet deshalb auf den jeweiligen Modulseiten immer verschiedene Versionen: Zum einen die stabilen Veröffentlichungen, auch „Official releases“ genannt, und zum anderen die Entwicklerversionen „Development snapshots“. Für den Einsatz in einer Produktivumgebung sollten Sie auf eine stabile Version zurückgreifen. Manchmal passiert es, dass über längere Zeit keine stabile Version freigegeben wird, und deshalb der Einsatz einer Entwicklerversion notwendig wird. Ein Blick in „View all support requests“ für das jeweilige Modul zeigt, ob und welche Probleme noch für die installierte Drupal-Version bestehen.

Das richtige Modul finden

Der Aufbau des Drupal Modul Repository ist relativ einfach: Auf der Startseite von Drupal.org folgen Sie dem Link „Modules“ in der rechten oberen Ecke; die Folgeseite listet alle Modulkategorien. Oberhalb der Liste ist eine Filtermöglichkeit untergebracht, die erst nach der Anmeldung genutzt werden kann. Die Filterung ermöglicht die gezielte Anzeige von Modulen, die für eine bestimmte Drupal-Version verfügbar sind. Es steht außerdem eine Auflistung aller Module zur Verfügung, sortiert entweder nach Name oder nach Erscheinungsdatum.

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