Software & Infrastruktur

Content Management für Communitys: Einstieg in Drupal 6

Der stete Tropfen höhlt den Stein. So ausdauernd und unaufhaltsam wie Wasser bahnt sich Drupal, das Web Content Management System mit dem Tropfen im Logo, seinen Weg in die erste Reihe freier Software. In den USA schon seit längerem eine feste Größe, findet Drupal als Alternative neben beliebten Systemen wie Joomla, WordPress oder TYPO3 auch hierzulande bei immer mehr Anwendern Anklang. Dieser Workshop zeigt Ihnen anhand eines Blogs, wie leicht der Einstieg gelingt.

Zuallererst ist Drupal ein sehr stabiles, flexibles und performantes freies Web Content Management System (GPL 2), das jedoch von Release zu Release zunehmend an Bedeutung als Entwicklungsplattform (Stichwort Framework) für Webapplikationen gewinnt. Darüber hinaus genießt Drupal einen guten Ruf als technische Basis für Social Networks. Diesen verdankt es dem sehr engagierten Entwicklerteam rund um Drupal-Schöpfer Dries Buytaert [1] und der außerordentlich aktiven Community.

Letztere hat in den letzten Jahren mehr als 600 Erweiterungen (Drupal nennt sie Module) entwickelt [2], mit denen sich Drupal beinahe beliebig erweitern und anpassen lässt. Neue Module kommen fast täglich hinzu, und für mehrsprachige Projekte stehen 40 Sprachpakete zur Verfügung. Eine Sammlung leicht zu installierender Themes gibt Drupal-Sites einen individuellen Touch. Daneben pflegt die Community eine umfangreiche englischsprachige Dokumentation und ein äußerst aktives Forum. Speziell für deutsche Nutzer entwickelt sich das DrupalCenter zu einem echten Magneten. Es unterstützt dabei Einsteiger, Fortgeschrittene und Entwickler gleichermaßen mit einer deutschen Dokumentation, mit Tutorien und einem Forum.

Von Seiten des Entwicklerteams werden Begriffe wie Sicherheit, Stabilität, Performanz, aber auch Einfachheit und Zugänglichkeit sehr ernst genommen. Sollten dennoch Lücken im Drupal auftauchen, werden diese schnell und umsichtig behoben.

Von solchen Vorzügen lassen sich auch immer mehr bekannte Namen überzeugen. So findet man in der Drupal-Referenzliste [3] zunehmend bekannte Firmen und Organisationen wie die NASA, Yahoo!, Sun Microsystems, Novell, Sony BMG, Die Welt, Die Zeit, Amnesty International, die Open Source Initiative, Greenpeace und viele mehr. Doch wo viel Licht, da ist auch Schatten. Drupal gilt gemeinhin noch als nicht besonders einsteigerfreundlich und eher entwicklerorientiert. Das drückt sich in den vergleichsweise wenigen hochwertigen Themes für Drupal aus. Außerdem bringt Drupal keinen WYSIWYG-Editor zum Editieren von Texten mit und schwächelt auch beim komfortablen Asset Management. Beide letztgenannten Probleme lassen sich aber bereits durch Module lösen.

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