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HTTP-Header, UAProf und WURFL: Entwicklung mobiler Web-Anwendungen

    HTTP-Header, UAProf und WURFL: Entwicklung mobiler Web-Anwendungen

Das Leben wird immer mobiler. Schon heute nutzen mehr Menschen ein Mobiltelefon als einen PC. Daher wird es für jeden, der Informationen im World Wide Web anbieten möchte, immer wichtiger, seine Website so zu gestalten, dass sie auf mobilen Endgeräten funktioniert. Es gibt tausende Handymodelle, die sich in ihren Fähigkeiten deutlich unterscheiden. Daher ist es unerlässlich, die Fähigkeiten der Geräte gut zu kennen. Die hier vorgestellten Verfahren unterstützen Webentwickler dabei, an die benötigten Informationen zu kommen.

Bei der Entwicklung mobiler Webangebote steht der Entwickler vor dem Problem, seine Anwendung so zu schreiben, dass sie auf einer großen Zahl sehr unterschiedlicher Endgeräte sinnvoll genutzt werden kann.

Mobiltelefone unterscheiden sich deutlich stärker voneinander als ihre Desktop-Kollegen, die PCs. Bildschirmgröße, unterstützte HTML-Variante, Stylesheetfähigkeiten und vieles mehr variieren. Möchte man noch besondere Funktionen einbauen, wie den Download von Sounddateien (z. B. Klingeltöne) oder den Versand von SMS direkt aus dem Browser, wird es noch unübersichtlicher. Alle Varianten zu berücksichtigen ist ein Ding der Unmöglichkeit, zumal die Entwicklung nicht stehen bleibt und sich der Zoo der potenziellen Endgeräte jederzeit vergrößert.

LCD für den mobilen Bildschirm

Ein beliebter Lösungsansatz für das beschriebene Problem ist LCD (kurz für Least Common Denominator, „kleinster gemeinsamer Nenner“). Luca Passani beschreibt diesen Ansatz im Dokument „Global Authoring Practices for the Mobile Web“ [1] wie folgt: Man definiere das absolute Minimum der benötigten Eigenschaften, die ein Endgerät erfüllen muss (z. B. die minimale Bildschirmgröße und die unterstützte HTML-Variante) und entwickle primär dafür. Geräte, die diese Anforderungen nicht erfüllen, bekommen allenfalls eine Fehlermeldung zu sehen.

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