Entwicklung & Design

HTTP-Header, UAProf und WURFL: Entwicklung mobiler Web-Anwendungen

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HTTP Header
user-agent=SonyEricssonT630/R401 Profile/MIDP-1.0 Configuration/CLDC-1.0 UP.Link/5.1.2.16

profile=http://wap.sonyericsson.com/UAprof/T630R401.xml

accept-charset=us-ascii, iso-8859-1, utf-8, iso-10646-ucs-2, UTF-8, *

accept-language=de

accept=application/vnd.wap.multipart.mixed, image/bmp, image/png,
image/gif, image/jpeg, image/vnd.wap.wbmp, application/vnd.wap.wmlc,
application/vnd.wap.wbxml, application/vnd.wap.wmlscriptc,
application/xhtml+xml, application/vnd.wap.xhtml+xml, text/html,
application/vnd.wap.mms-message, application/java-archive,
application/java, application/vnd.oma.dd+xml, text/css, */*,
image/bmp,image/vnd.wap.wbmp,text/x-wap.wml,text/vnd.wap.wml,text/x-hdml,text/vnd.wap.wmlscript

Listing 1

Listing 1 zeigt außer dem „user-agent“ auch die „accept“-Header, die angeben, welche Zeichensätze (accecpt-charset), Sprachen (accept-language) und Datentypen bzw. MIME-Types (accept) der Browser unterstützt. Für mobile Webanwendungen sind die unterstützten Datentypen sehr wichtig. Während im „normalen“ Web die Inhalte in der Regel in einer der Markup-Sprachen XHTML 1.0 oder HTML 4.1 ausgeliefert werden, hat man es im mobilen Web vor allem mit WML [2] und XHTML MP [3] zu tun, wobei WML eigentlich nur noch für ein paar alte Geräte erforderlich ist. Die modernere Variante XHTML MP (XHTML Mobile Profile) wird von den meisten aktuellen Mobiltelefonen unterstützt. Sie unterscheidet sich bis auf ein paar mobilspezifische Ergänzungen kaum von XHTML 1.0. Einige Mobiltelefone geben an, HTML 3.2 oder 4.1 zu unterstützen. Welche Markup-Sprache ein gerade anklopfender Browser versteht, kann man dem „accept“-Header entnehmen. Ein Gerät, das XHTML MP „versteht“, zeigt dies durch den MIME-Type „application/vnd.wap.xhtml+xml“ an. In diesem Fall sollte man auch XHTML MP liefern, da dies der akzeptierte Standard der mobilen Welt ist.

HTTP-Header helfen bei den ersten Schritten in der mobilen Welt. Allerdings ist die Information, die sie liefern können, begrenzt. Schließlich werden sie bei jeder Anfrage an den Server neu übertragen und können schon deshalb nicht sehr ausführlich sein. Zwei alternative Ansätze, UAProf und WURFL, gehen einen anderen Weg, um an die benötigten Daten zu kommen.

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