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Neues in der aktuellen Version – wo steht Ubuntu heute?: Der Erpel ist gelandet

  Knapp zwei Jahre sind vergangen, seit Ubuntu Linux das Licht der Welt erblickte. Aufgrund überzeugender Eigenschaften wie Stabilität, Benutzerfreundlichkeit und dem konsequenten Spagat zwischen der Ausrichtung auf Einsteiger und Profis, hält Ubuntu den ersten Platz der beliebtesten Linux-Distributionen. Aber die Ansprüche steigen stetig. Dieser Artikel soll klären, ob die aktuelle Ausgabe Ubuntu 6.06. LTS „Dapper Drake“ (engl. für Eleganter Erpel) die Ansprüche auch im Praxiseinsatz befriedigen kann.

Ubuntus aktuelle Version Dapper Drake präsentiert sich optisch erneuert.Ubuntu ist seit seinem ersten Erscheinen grandios erfolgreich. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Zum einen ist ein überzeugendes Konzept vorhanden: Ubuntu sollte von Anfang an für jedermann zu bedienen sein und Benutzerfreundlichkeit steht seitdem an erster Stelle. Auf der anderen Seite sollten professionelle Anwender nicht aus den Augen verloren werden. Debian als Basis sorgt für größtmögliche Stabilität und eine professionelle Stiftung im Hintergrund sichert mit dem Kapital des Millionärs Mark Shuttleworth den sicheren Fortbestand und das regelmäßige (halbjährliche) Erscheinen der Distribution. Reduzierung aufs Wesentliche ist eine weitere Eigenschaft, die Ubuntu von der Konkurrenz abhebt. Für jeden Zweck gibt es nur ein Programm. Und schließlich tut das Versprechen, dass Ubuntu für immer kostenlos bleibt, ein Übriges, um die User in Scharen zu dieser Distribution zu treiben.

Aber Ubuntu hat auch Glück gehabt. Es profitierte von der großen Verunsicherung rund um Suse Linux. Der Verkauf an Novell, die Querelen innerhalb des Suse-Teams und der Frust der User über die aktuellen Suse-Versionen, all das hält weiterhin an und beschert Ubuntu einen enormen Zulauf.

Was gibt es Neues?

Der elegante Erpel erschien im Juni 2006 und hat einige Neuerungen zu bieten, die ihn von seinen Vorgängern unterscheiden. Als erstes fällt das Kürzel „LTS“ hinter der Versionsbezeichnung auf. LTS steht für Long Term Support und kennzeichnet besondere Versionen von Ubuntu, die für den Einsatz in Unternehmen prädestiniert sind. Shuttleworth, der Initiator, spricht deutlich über den gestiegenen Anspruch und nennt Dapper Drake „äußerst stabil und zuverlässig und damit sehr geeignet für den Produktiveinsatz“. Mehrmals präsentierte er die aktuelle Version als Alternative zu Microsoft Windows Vista. Die LTS-Versionen erscheinen alle zwei Jahre und stellen den Abschluss einer Entwicklung der drei Vorgängerversionen dar. Bei der aktuellen Version waren das „Warty Warthog“ (Warziges Warzenschwein), „Hoary Hedgehog“ (Altersgrauer Igel) und „Breezy Badger“ (Frechdachs). Der Support erstreckt sich bei LTS-Versionen auf drei Jahre für die Desktop- und fünf Jahre für die Serverversionen, normalerweise sind es nur eineinhalb bzw. drei Jahre.

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