Entwicklung & Design

Erweiterung ermöglicht die kontextabhängige Darstellung von Inhalten: Mit TYPO3 in die kontextuelle Zukunft

Der Bedarf, Inhalte für mobile Endgeräte gesondert verwalten und darstellen zu können, steigt zunehmend. Mit der Multichannel-Lösung TYPO3 Contexts lassen sich Inhalte nicht nur je Endgerätetyp, sondern auch über andere Kriterien und Kanäle wie Herkunft, Standort oder Domain steuern.

Die Anforderungen an mobile Websites lassen sich grundsätzlich in zwei Bereiche unterteilen: in die Darstellung einerseits und die Verwaltung und Auslieferung von Inhalten andererseits. Während für Ersteres inzwischen zuverlässige Technologien – zum Beispiel Responsive Webdesign – existieren, die nicht vom Content Management System oder Shopsystem abhängen, sind die Verwaltung und Auslieferung von Inhalten dagegen direkte Anforderungen an das jeweilige CMS.

Kommt es nicht regelmäßig vor, dass Inhalte abhängig von
verschiedenen Bedingungen aus- beziehungsweise eingeblendet werden
sollten – vom Vorhandensein eines bestimmten GET-Parameters etwa oder
von der geografischen Lage des Besuchers? Redakteure sollten festlegen können, welche Inhalte für welche Geräte und kontextuellen Rahmenbedingungen ausgeliefert werden.

Bestehende Lösungen?

TYPO3 wäre nicht TYPO3, wenn es für die genannten Anforderungen nicht entsprechende Lösungsmöglichkeiten bieten würde. So gibt es auch zwei Ansätze, die sich ohne Extensions realisieren lassen.

Die Erweiterung contexts_wurfl bietet zusätzlich zu den Funktionen der länger nicht gepflegten wurfl2 einen WURFL-Kontexttypen, um die Darstellung von Inhalten auf unterschiedlichen Geräten zu steuern.
Die Erweiterung contexts_wurfl bietet zusätzlich zu den Funktionen der länger nicht gepflegten wurfl2 einen WURFL-Kontexttypen, um die Darstellung von Inhalten auf unterschiedlichen Geräten zu steuern.

Zum einen kann pro Geräteklasse jeweils ein Seitenbaum gepflegt und dem Besucher nach einer Geräteerkennung entsprechend angezeigt werden. Der Vorteil dabei ist, dass sich die Seiten- und Inhaltstruktur sehr individuell auf die Geräteklassen zuschneiden lassen – nachteilig ist allerdings, dass die Inhalte zwangsläufig doppelt gepflegt werden müssen, was entsprechend hohen redaktionellen Aufwand bedeutet.

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