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Enterprise 2.0: Fakten und Tipps zum Einsatz von Social Software in Unternehmen

    Enterprise 2.0: Fakten und Tipps zum Einsatz von Social Software in Unternehmen

© JavaDuke, Fotolia.com Der Einsatz von Social-Software-Anwendungen wie Blogs und Wikis im Unternehmen wird derzeit unter dem Namen „Enterprise 2.0“ immer wieder als Heilsbringer für angeschlagene Organisationen gehandelt. Aber was kann man mit diesen Tools wirklich erreichen, wo sind sie gut eingesetzt und können sie klassische Mechanismen überhaupt ersetzen?

Von „zahlreichen Mythen“ im Zusammenhang mit Enterprise 2.0 sprach beispielsweise Frank Schönefeld von T-Systems beim „Enterprise 2.0 Forum“ im Februar. So wird von einer neuen Generation von Arbeitnehmern ausgegangen, die neue und komplett umgestaltete Arbeitsorganisationen verlangen, um in den Unternehmen effektiv arbeiten zu können. Enterprise 2.0 soll außerdem Ineffizienzen im bestehenden Informations- und Wissensmanagement von Unternehmen auflösen. Dabei sollen unter anderem die E-Mail-Fluten redundanter Informations- und Wissenshaltung sowie die verteilten Informations- und Dokumentendatenbanken abgebaut und für das Unternehmen nutzbar gemacht werden. Und schließlich wird von den immensen, nicht erschlossenen Wertschöpfungsmöglichkeiten kollaborativer Prozesse gesprochen. Und nicht zuletzt taucht immer wieder die Veränderung der Unternehmenskultur auf, die mit diesem Thema einhergehen muss.

Folgt man den Mythen und Argumentationen, hat es den Anschein, dass das bisherige Informations- und Wissensmanagement die Probleme weder im Ansatz noch in der Umsetzung lösen konnte. Und dass Social Software nun die Wunderwaffe ist, das zu ändern. Es stellt sich nun die Frage, ob dies wirklich so ist und was das so Besondere an den neuen Anwendungen im Vergleich zu bisherigen Lösungen ist.

Grundlegende Unterschiede neuer Anwendungen

Was ist nun aber das Besondere an Enterprise 2.0? Und vor allem: Was ist das Neue, was Generationen von Informations- und Wissensmanagement-Experten bisher nicht erkannt und ausgeschöpft haben? Was unterscheidet Social-Software-Werkzeuge wie Weblogs, Wikis, Social Networks oder Rating-Systeme von den bisher bekannten Lösungen?

Die neuen Tools basieren beispielsweise in der Regel auf einer Reihe von Open-Source-Technologien. Ferner sind sie technologisch eher „leichtgewichtig“, was eine schnelle und unkomplizierte Implementierung und damit eine relativ schnelle Nutzung ermöglicht. Im Vergleich zu bisherigen Content-, Dokumenten- und Wissensmanagement-Technologien (CDW-Technologien) bieten die Social-Software-Anwendungen damit auf der Zeit- und Kosten-Dimension durchaus Vorteile für eine breitere Anwendung. Sprich: Mehr Organisationen und Organisationseinheiten können es sich überhaupt leisten, solche Werkzeuge einzusetzen.

Ein weiterer Punkt, der als Unterscheidungsmerkmal für die neue Technologiegeneration angeführt wird, ist die verbesserte Usability der Anwendungen. Während klassische CDW-Technologien oftmals umständlichen Bedienkonzepten unterworfen sind und Mitarbeiter Schulungen für deren Nutzung bedürfen, beschränkt sich das Anwendungskonzept der Social Software auf wesentliche Funktionen und deren vereinfachte Darstellung. Dies führt zu einer höheren Anwendungsakzeptanz bei den Nutzern und damit zu einer verbreiteten Anwendung.

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