Software

Schlank, schnell und sicher: Firefox im Eigenbau

Firefox ist mehr als nur ein Browser zum Surfen. Das Programm bietet viele kleine, oft versteckte Möglichkeiten, die das Surfen nicht nur sicherer, sondern auch komfortabler und schneller machen. Viele Wege führen zum gewünschten Ziel. Die besten und empfehlenswertesten stellt dieser Artikel vor.

Firefox ist ein WWW-Browser, der aus dem bekannten Mozilla-Projekt
hervorgegangen ist. Er basiert auf dem Programmcode der
Mozilla-Websuite, die Internetbrowser, E-Mail-Client, Chat-Programm und
HTML-Editor vereint. Wie Mozilla ist auch Firefox Open-Source-Software
und damit für jedermann frei verfügbar. Die Firefox-Macher verfolgen
das Ziel, einen sicheren, schnellen, schlanken und einfach zu
bedienenden Webbrowser zur Verfügung zu stellen. Dabei beschränkt sich
die Entwicklergemeinde ausschließlich auf den Browser und verzichtet
bewusst auf integrierte Zusatzfunktionen wie zusätzliches E-Mail-,
News- oder Chatprogramm.

Die aktuelle Firefox-Version finden Sie auf der CD-ROM, die dieser
Ausgabe beiliegt sowie im Internet [1]. Neben der
Software finden Sie dort auch aktuelle Informationen zu Themen rund um
Firefox. Viele Linux-Distributionen haben Firefox bereits an Bord. So
ist der Browser beispielsweise in der aktuellen Ubuntu-Version 5.10
bereits in der Grundinstallation enthalten – ideal zum Start.

Der einfachste Weg hin zu mehr Sicherheit beim Surfen im Internet ist
der Einsatz eines Browsers, der für Angriffe aus dem Netz weniger
anfällig ist. Während der Internet Explorer wegen der Verwendung von
ActiveX zur Darstellung so genannter aktiver Inhalte oft als
Angriffsziel herhalten muss, ist die Gefahr bei kleinen, schlanken
Browsern grundsätzlich geringer, sich unbemerkt böse Software, Würmer
oder Trojanische Pferde einzufangen. Was liegt also näher als ein
Browser, der Techniken wie ActiveX von Haus aus nicht unterstützt?

Plugins und Extensions

Neben
der verbesserten Sicherheit spielt für viele Anwender der Komfort beim
Surfen eine große Rolle. Firefox kann durch so genannte Extensions
individuell an die eigenen
Bedürfnisse angepasst und um zusätzliche Funktionen erweitert werden.
Benötigt eine Website zur Darstellung von Musik, Videos, Animationen
oder Dokumenten die Unterstützung für ein bestimmtes Dateiformat, wird
ein Firefox-Plugin aktiv und stellt den Inhalt direkt im Browser dar.
Weit verbreitete Plugins sind beispielsweise Macromedia Flash und
Shockwave, Apple Quicktime, der Real-Player oder der Adobe Reader.
Firefox-Extensions erweitern im Gegensatz zu Plugins den
Funktionsumfang des Browsers. So wird Firefox erst richtig komfortabel
und noch sicherer. Sicherer, weil entsprechende Extensions genau
anzeigen, was beim Surfen geschieht oder wie eine Website aufgebaut
ist. Darüber hinaus lassen sich damit JavaScript-Code und Cookies
besser steuern und verwalten.

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