Software & Infrastruktur

Software as a Service und Open Source: Wie füreinander geschaffen

Dass Software as a Service (SaaS) einer der wichtigsten IT-Trends der nächsten Jahre sein wird, ist kaum noch eine Nachricht wert. Neu ist allerdings, dass Open-Source-Software hierbei eine maßgebliche Rolle zukommen wird.

SaaS ist dabei, die seit Jahrzehnten erprobte Art und Weise der Softwarenutzung umzukrempeln. Denn die Vorteile für die Anwender sind sehr überzeugend. Moderne SaaS-Applikationen lassen sich bequem in jedem Webbrowser starten und sind damit plattformunabhängig, überall, jederzeit und auf jedem Rechner verfügbar. Dank AJAX stehen die Benutzeroberflächen der SaaS-Anwendungen installierten Anwendungen hinsichtlich Nutzerkomfort und Reaktionsgeschwindigkeit in nichts nach – was von entscheidender Bedeutung für die Akzeptanz der Anwender ist. Für die IT-Abteilungen entfällt nicht nur Installation und Wartung der Clients, sondern auch die Pflege der Serverapplikation und das gesamte Lizenzmanagement. Beides übernimmt der SaaS-Dienstleister.

Ungeachtet dieser Vorzüge werden die Kunden zu SaaS jedoch nur überlaufen, wenn der Preis dafür stimmt. Das heißt auf der einen Seite, dass Unternehmen ein erhebliches Einsparpotenzial in Aussicht gestellt bekommen müssen, um von einer bestehenden Inhouse-Installation zu migrieren – oder der Preis für eine neue Applikation muss so günstig sein, dass sich Unternehmen dem Angebot nicht mehr verschließen können. Denn nur SaaS bietet kleinen und mittelgroßen Unternehmen die Möglichkeit zur Nutzung von innovativen Lösungen wie Groupware, CRM, ERP und Business Intelligence. Diese waren bislang aufgrund hoher Lizenzkosten und der Notwendigkeit, diese Anwendungen im eigenen Unternehmen zu installieren und zu pflegen, ausschließlich Großunternehmen mit entsprechend umfangreichen IT-Abteilungen und -Budgets vorbehalten.

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