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Überzeugen in 60 Sekunden: So geht Video-Marketing auf Instagram

(Grafik: Shutterstock/hvostik)

Instagram hat im Marketing-Mix vieler Firmen längst einen festen Platz. Doch nicht alle von ihnen schöpfen das volle Potenzial des Netzwerks aus: Nicht nur mit Fotos, ­sondern auch mit bewegten Bildern können Unternehmen auf der Plattform Persönlichkeit zeigen und Kunden an sich binden. Wir zeigen, was dafür nötig ist.

Die Erfolgsgeschichte von Instagram ist – selbst im Vergleich mit Social-Media-Größen wie Facebook oder Whatsapp – beein­druckend: Seit dem Start 2010 hat die App das mit Abstand schnellste Wachstum aller Social-Media-Plattformen hingelegt. Allein von Januar bis April 2017 registrierten sich 100 Millionen neue Nutzer, die Gesamtzahl stieg damit auf rund 700 Millionen. Prognosen zufolge wird Instagram Anfang 2018 die Marke von einer Milliarde Nutzer knacken.

Kein Wunder also, dass Instagram zum Darling des Social-­Media-Marketings avanciert ist – neben der enorm großen Reichweite hat auch der Fokus auf visuelle Inhalte dazu beigetragen, das Netzwerk für Werbetreibende attraktiv zu machen. Hinzu kommt, dass Instagram auf das Wesentliche reduziert: Es gibt keine Status-Updates, Umfragen, Events, Fanseiten oder ­Gruppen. Die Darstellung der Fotos folgt dem immer gleichen Aufbau, Unternehmensseiten sehen genauso aus wie private Profile und auch bei der Content-Suche zu einem Hashtag erscheinen die Ergebnisse nach dem gleichen Schema. Anzeigen fallen deutlich weniger negativ auf als in anderen Netzwerken: Der Feed zeigt sie genauso an wie die Fotos der abonnierten Profile, abgesehen von dem kleinen Hinweis „sponsored.“

Neben den klassischen, mit Filtern optimierten Fotos, die die App bekannt gemacht haben, gewinnen auch Videos bei ­Instagram zunehmend an Bedeutung, zumal das Unternehmen hier mit neuen Möglichkeiten und Formaten auf seine Werbekunden zugeht. Dabei gibt es allerdings einige Regeln zu beachten.

Welche Inhalte funktionieren?

Als Marketing-Kanal weist Instagram einige Besonderheiten auf, das gilt für Videos ebenso wie für Bilder und Fotos. Nutzer und Nutzerinnen sind hier besonders kritisch: allzu offensicht­liche Verkaufsanreize fallen – ebenso wie ­Content, der den hohen ästhetischen Ansprüchen der Zielgruppe nicht genügt – durch. Unternehmen sollten ihre Follower vielmehr inspirieren, zum Beispiel, indem sie zeigen, wie sich ihr Produkt in den Alltag integrieren lässt.

Immer dann, wenn sich ein Produkt oder eine Dienstleistung nicht in einem Bild zusammenfassen lassen, sollten Videos zum Einsatz kommen. So etwa im Amazon-Spot für Alexa: Schauspielerin Mindy Kaling sitzt gemütlich auf dem Sofa und liest ­Edgar Allan Poe. Sie fragt Alexa, wie der Autor gestorben ist – der Sprachassistent liefert ihr schnell und bequem die Antwort, ohne dass sie ihr Smart­phone oder Tablet aktivieren und selbst danach googeln muss. Mit dem Video erklärt der Konzern nicht nur potenziellen ­Nutzern, wie sie Alexa bedienen. Er zeigt an einem konkreten Beispiel, wie das Produkt den Alltag erleichtert, und weckt damit überhaupt erst das Kaufinteresse.

„Alexa, how did Edgar ­Allan Poe die?“ Wer Alexa fragt, muss nicht einmal den Blick vom Buch heben, um die Antwort zu erfahren. ­Amazon zeigt in seinem Produkt­video nicht nur, wie gut sein Sprachassistent funktioniert, ­sondern auch eine typische Nutzersituation, in die viele sich ­hineinversetzen können. (Screenshot: Instagram)

Da sich ein Unternehmenskanal aber nicht nur einzelnen Produkten widmen sollte, müssen Unternehmen auch andere Inhalte finden. DIY-Videos, vor denen Youtube geradezu aus allen Nähten platzt, sind auch auf Instagram beliebt. Job-Angebote, Praxistipps und Aktionen für einen guten Zweck finden ebenfalls schnell  Fans. Unternehmen können Videos auf Instagram hervorragend nutzen, um ihren Followern einen Blick hinter die Kulissen zu gewähren und dabei ihre Unternehmenskultur in Szene zu setzen. Auch hier macht Amazon es vor: Das Unternehmen hat den Welthundetag zum Anlass genommen, die mehr als 4.000 in der Firmenzentrale registrierten Hunde in einem Kurzclip zu zeigen. Die Zuschauer können sich dabei nicht nur am Anblick der ­vielen Vierbeiner erfreuen, sondern bekommen nebenbei auch einen posi­tiven Eindruck von Amazons Unternehmenskultur.

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Eine Reaktion
Oliver-K

Hallo,

das ist ein klasse Beitrag. Ich sehe Instagram auch deutlich weiter vorne als Facebook, Twitter oder auch Snapchat. Vor allem der Aspekt, dass die Reichweite und die Interaktionsrate bei Instagram so hoch ist, finde ich sehr attraktiv und vor allem für B2C-Unternehmen interessant. Ich kenne aber auch B2B-Unternehmen, die Instagram-Marketing erfolgreich einsetzen. Durch einfache Umfragen kann man auch sehr schnell Feedback zum Content und auch zu Produkten, Dienstleistungen und weiteres bekommen.

Ich sehe Instagram auch als Social Media Marketing Liebling - wie es so schön formuliert wird.

Vielen Dank

Oliver von Firmenpartnerschaft

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