Software & Infrastruktur

Android: Einblicke in Googles offene Mobiltelefon-Plattform

Ende September 2008 lüftete T-Mobile das Geheimnis und präsentierte mit dem „T-Mobile G1“ das erste Mobiltelefon, das auf der von Google und der Open Handset Alliance entwickelten Softwareplattform Android basiert. Mittlerweile ist das Gerät in den USA und Großbritannien erhältlich. Mit seiner konsequenten Open-Source-Strategie hat Android gute Chancen, Marktanteile auf dem Mobilfunksektor zu erobern. Grund genug, einen Blick auf die Philosophie und Technologie hinter der Plattform zu werfen.

Das von HTC unter dem Codenamen „Dream“ entwickelte T-Mobile G1 [1] kann seine enge Verwandtschaft zum Suchmaschinenriesen Google nicht verbergen, dennoch ist es nicht das exklusive „Google Phone“, über das lange spekuliert wurde. Tatsächlich ist das eigentlich Spannende an diesem Gerät nicht die Hardware, die mit anderen aktuellen Smartphones vergleichbar ist, sondern die Software, die darauf läuft. Das G1 ist das erste Telefon, das auf Android basiert [2] – einem kompletten Software-Stack für Mobiltelefone, vom Kernel über die Middleware bis hin zu grundlegenden Applikationen. Entwickelt wurde das System von der Open Handset Alliance [3], einem Industriekonsortium aus etwa 30 Firmen, zu dem neben Google, T-Mobile und HTC weitere Schwergewichte wie Motorola, LG und Samsung sowie zahlreiche kleinere Firmen zählen.

Offene Philosophie

Die zentrale und für den Mobilfunksektor revolutionäre Idee hinter Android: eine offene Plattform. Diese Offenheit hat Vorteile für alle Interessengruppen, die mit dem System in Berührung kommen. Gerätehersteller und Netzbetreiber werden vor allem die Tatsache zu schätzen wissen, dass Android als Open Source zur Verfügung steht. Dabei kommt – überall wo dies möglich ist – die sehr liberale Apache-Lizenz zum Einsatz, die sowohl für „free speech“ als auch für „free beer“ steht. Android kann also ohne Zahlung von Lizenzkosten genutzt und beliebig an eigene Bedürfnisse angepasst werden.

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