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Googles API: Google+ für Entwickler

Die Entwicklergemeinde hat lange bis zur freudigen Nachricht gewartet – nun ist es soweit: Google+ besitzt eine API. Damit können Programmierer Googles Social Layer auch in eigenen Anwendungen nutzen. Wir zeigen, wie einfach das geht.

Was lange währt, wird endlich gut: Am 16. September veröffentlichte Google endlich die erste Version seiner offiziellen Google+-API. Diese erlaubte allerdings nur einen lesenden Zugriff auf die Daten von Google+. Mittlerweile steht die zweite, leicht erweiterte, Version der API zur Verfügung, die um eine Suchfunktion und die Google+-Hangout-API erweitert wurde. Auf Schreibzugriff müssen die Entwickler jedoch auch weiterhin warten.

Gliederung der API

  • People: Die People-API enthält eine Reihe von Methoden, um Profile abzufragen. Die Methoden ermöglichen es, Informationen zu einer bestimmten Person zu erhalten, Personen anhand von Suchbegriffen zu suchen und Personen zu selektieren, die an einer Aktivität teilgenommen haben.
  • Activities: Bei einer Aktivität handelt es sich etwa um einen Eintrag im Stream, einen Check-in oder ein Re-Share. Die Activities-Methoden erlauben einen Zugriff auf eben diese.
  • Comments: Kommentare sind Antworten und Reaktionen auf Aktivitäten. Die Comment-Methoden ermöglichen es, auf diese Kommentare zuzugreifen.
  • Hangout: Die Hangout-API unterscheidet sich grundsätzlich von den drei anderen Teilen. Mit ihrer Hilfe ist es möglich, Anwendungen zu entwickeln, die innerhalb eines Google+-Hangouts ablaufen, einer Videokonferenz mit bis zu zehn beteiligten Personen. Diese Anwendungen erlauben dann weitere Funktionen während der Konferenz, etwa im Bereich Steuerung und Synchronisation von Daten oder der Bedienoberfläche. Momentan ist die Hangout-API nur als „Developer Preview“ verfügbar, daher ist hier Vorsicht geboten. Es ist nicht auszuschließen, dass sich hier noch Änderungen an der API ergeben, die in Zukunft zu Inkompatibilitäten zwischen einer heute entwickelten Hangout-App und der zukünftigen Hangout-API führen können.

Die API von Google+ wird über RESTful Webservices angesprochen. So ist es möglich, mit Hilfe von HTTP auf die Methoden zuzugreifen, die bei Erfolg mit Ergebnissen im JSON-Format antworten. Um die API zu einer Antwort zu überreden, benötigen Entwickler einen API Key, den sie kostenlos beantragen können.

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Ein Kommentar
Vincent

Ach macht mich doch nicht gespannt ;-)… wenn die Ausgabe erschienen ist find ichs okay. Aber wenn es die noch gar nicht gibt, aber man schon für einzelne Beiträge wirbt „tsee…“

Grüße, Vincent

Antworten

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