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Erfahrungen aus der Entwicklung von Tine 2.0: Groupware von Grund auf neu

    Erfahrungen aus der Entwicklung von Tine 2.0: Groupware von Grund auf neu

Tine 2.0 ist ein ambitioniertes Projekt, das Groupware, Kundenpflegesystem und Ressourcenplanung unter einem Dach vereint. Moderne Technologien wie das Zend Framework und ExtJS sowie eine möglichst einfache Bedienung haben die Macher sich auf die Fahnen geschrieben. Tine 2.0 begann mit null Codezeilen. Ein Erfahrungsbericht.

Tine 2.0 [1] ist eine Plattform zur internen Koordination eines Unternehmens und vereint die Aspekte Groupware, CRM und ERP. Die Zahl 2.0 bezieht sich dabei in Anlehnung an Web 2.0 auf die genutzten Technologien. Ursprünglich sollte das Projekt „eGroupWare 2.0“ heißen und somit auch gleichzeitig die zweite große Version der bekannten Online-Kollaborations-Software werden. Doch das Projekt hat sich geteilt und daraus ist Tine 2.0 entstanden. Eine Erkenntnis zu Beginn: Die anstehenden Probleme waren nur noch durch einen kompletten Rewrite sinnvoll lösbar.

Externe Experten für die Nutzerfreundlichkeit

Eine weitere wichtige Grundannahme: Software-Ergonomie ist ein entscheidender Faktor für die Akzeptanz einer Unternehmens-Software. Technisch ausgezeichnete Projekte scheiterten in der Vergangenheit immer wieder an Mitarbeitern, die die Software nicht benutzen wollten – für eine Groupware der Todesstoß.

Deshalb kamen bei der Erstellung der Funktionen und des Benutzer-Interfaces externe Experten der Open-Source-Usability-Labs hinzu. Jede Benutzergruppe wird dabei durch eine idealisierte virtuelle Person repräsentiert. Diese „Personas“ sind sehr hilfreich bei allen Diskussionen und Entscheidungen über die Benutzbarkeit und Relevanz der geplanten Features und Dialoge.

Die Mitarbeiter der Open-Source-Usability-Labs sind selbst keine Techniker und verstehen sich als „Anwälte der Benutzer“. In einem fortlaufenden Prozess begleiten sie die Entwicklung und sorgen mit ihren Hinweisen dafür, dass die Software die Benutzer optimal unterstützt.

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