Entwicklung & Design

Erfahrungen aus der Entwicklung von Tine 2.0: Groupware von Grund auf neu

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Noch wichtiger: noch mehr Tests

Da die Entwickler diese Tests meistens lokal laufen lassen, läuft diese Version nicht automatisch auch im Repository so wie gedacht. Deshalb gibt es für Tine 2.0 einen „Continues Integration“-Server. Dieser Server updatet sich nach jeder Änderung selbstständig und lässt alle Tests in einer der Produktion gleichenden Umgebung ablaufen. Schlägt ein Test fehl, werden die Entwickler informiert. Zusätzlich werden mit jedem Durchgang auch verschiedene Qualitätsmetriken errechnet, sodass es ständig einen Überblick zum Qualitätsstand des Projekts gibt.

Brückenschlag zu TYPO3

Da Tine 2.0 für den Einsatz im Unternehmen gemacht ist, warten also im Gegensatz zu einer öffentlichen Website nach der Authentifizierung Informationen, die im Regelfall nur für die Augen der Mitarbeiter bestimmt sind. Allerdings gibt es auch Schnittmengen mit der Website: zum Beispiel das Kontaktformular, dessen Eingaben im CRM-System landen sollen.

Anstatt auch noch ein Content Management System zu programmieren, fiel die Wahl auf TYPO3 – hier gab es bereits Erfahrungen bei der Firma Metaways, die die Entwicklung von Tine 2.0 unterstützt. Die Brücke zwischen Tine 2.0 und TYPO3 zu schlagen, war einfacher als erwartet: Da Tine 2.0 selbst eine Server-Client-Architektur nutzt, mussten die TYPO3-Plugins nur mit einem HTTP-Client ausgestattet werden, der auf die externe API zugreift.

Derzeit sind zwei Plugins im Einsatz: ein Kontaktformular und ein „Ansprechpartner“-Plugin, das einen Kontakt aus dem Adressbuch anzeigt. Die Plugins verbinden sich zu einer externen Tine-2.0-Installation und authentifizieren sich dort als Nutzer mit eingeschränkten Rechten.

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