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Startups: 11 innovative Ideen der deutschen Gründerszene

Innovative Ideen und spannende Startups beweisen regelmäßig, dass das Internet noch nicht alles gesehen hat. t3n stellt einige erfolgversprechende deutsche Unternehmen vor.

Kredito: unkompliziert an Mikrokredite kommen

Gründer und Selbstständige haben manchmal Bedarf an Kleinkrediten, bei deren Summe Bankberater nur mit dem Kopf schütteln. Diese offensichtliche Lücke füllt nun ein Dienst namens Kredito, über den Nutzer schnell und unbürokratisch an Mikrokredite bis zu 1.000 Euro kommen. Der Anbieter verspricht, innerhalb von 15 Minuten die Bonität des Antragstellers zu prüfen (ohne Schufa-Auskunft und Post-Ident!) und direkt im Anschluss das Geld zu überweisen. Beim ersten Mal ist der Betrag auf 400 Euro beschränkt und wird für 30 Tage vergeben. Wenn alles klappt, legt der Kunde in Zukunft die Höhe und Dauer des Kredits selber fest. Das Unternehmen wirbt mit einem „effektiven Jahreszins“ von 0,5 Prozent. Diese Aussage steht jedoch in der Kritik: Mit den Kosten für das Bonitätszertifikat, das je nach Kredithöhe 25 oder 49 Euro beträgt und immer wieder erneuert werden muss, ist der effektive Jahreszins deutlich höher. Das Vorbild für Kredito stammt aus England und heißt Wonga.

Purmeo: das persönliche Vitamin-Schutzschild

Bei Purmeo gibt es individuell zusammengestellte Vitamine in der Monats-Abo-Box. Nutzer machen auf der Website einen Online-Test, der den persönlichen Nährstoffbedarf ermittelt und aufzeigt, wo Mängel bestehen. Bei den Fragen geht es um Dinge wie Lebensgewohnheiten, Ernährung, Bewegung und Krankheiten. Denn, so die Gründer: Jeder Mensch hat einen individuellen Nährstoffbedarf. Sportler einen anderen als Nichtsportler und junge Leute einen anderen als ältere Personen. Ein Balkendiagramm macht deutlich, bei welchen der 23 angezeigten Nährstoffe Ergänzungsbedarf besteht, und eine Auswertung klärt über die Auswirkungen der Mängel auf. Wer von nun an täglich die perfekt austarierte Dosis an Nährstoffen zu sich nehmen will, kann sich monatlich eine Vitamin-Box zuschicken lassen. Ganz billig ist der Spaß allerdings nicht: Die Einzelbox kostet 59,90 Euro pro Monat, im Jahres-Abo immerhin noch 39,90 Euro pro Monat. Vielleicht tut es dann ja doch der gute alte „an apple a day“?

Squadmail: E-Mail-Ordner-Freigabe für Gruppen

Das regelmäßige Weiterleiten von E-Mails an Freunde oder Kollegen nervt – und ist dank SquadMail auch nicht mehr nötig. Der Webdienst verknüpft die E-Mail-Konten ausgewählter Nutzer und ermöglicht es, einen öffentlichen IMAP-Ordner für alle Beteiligten freizugeben. E-Mails in diesem Ordner sind für alle zugänglich, der Status der E-Mails (ungelesen, beantwortet) wird zudem synchronisiert. SquadMail ist mit jeden beliebigen E-Mail-Dienst nutzbar. Als User legt man einfach einen IMAP-Ordner an und lädt Freunde dazu ein, sich über den erstellten Ordner auszutauschen. Über eine eigene E-Mail-Adresse können eingeladene Personen auch Direktnachrichten an den öffentlichen Ordner versenden. Laut Mitgründer Philipp Mayer ist der Dienst ohne Downloads und Softwareeinstellungen benutzbar und in weniger als einer Minute einsatzbereit.

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Dein t3n-Team

4 Kommentare
Hendrik

Die Überschrift lautet „11 innovative Ideen der deutschen Gründerszene“ und im Beitrag zu Wrapp „Der schwedische Gutscheindienst Wrapp kommt nach Deutschland.“ Macht irgendwie keinen Sinn!

Lars Budde

@Hendrik: Da hast du recht. Wir erwähnen zwar im gleichen Absatz Dropgifts, dabei handelt es sich aber nur um einen Klon, der insofern nicht wirklich innovativ ist. Entschuldige die irreführende Überschrift, das war keine Absicht.

dela
dela

Witzige Sachen dabei.
Crowdup erinnert mich an das damals gescheiterte letsbuyit.com . Ma schauen, ob es dank sozialer Netwerke jetzt besser klappt.

evolutioner
evolutioner

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