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Gruppenrechte mit Bordmitteln und Erweiterungen, Ausblick auf Version 1.6: Benutzer verwalten in Joomla

Wie viele Content Management Systeme spielt auch Joomla seine Stärken besonders dann aus, wenn mehrere Benutzer gleichzeitig daran arbeiten. Um Bereiche für bestimmte Nutzer zu schaffen, greift man auf eine ausgeklügelte Verwaltung zurück. Doch die aktuelle Fassung lässt noch einiges zu wünschen übrig, und so gilt die Benutzerverwaltung auch als Joomlas Achillesferse. Besserung ist ab Version 1.6 in Sicht – für Eilige verspricht die Erweiterung JUGA schon jetzt Abhilfe.

Mit jeder Installation von Joomla wird standardmäßig ein Benutzer namens admin angelegt. Dieser hat den Status eines Super-Administrators und ist sozusagen allmächtig: Er darf neue Benutzer anlegen, Medien hochladen, Joomla konfigurieren, Menüs verwalten, Beiträge erstellen und Erweiterungen installieren, ist registrierter Benutzer, Autor, Editor, Publisher, Manager und Administrator in einem und darf sich im Frontend wie im Backend einloggen.

Gruppendynamik

Benutzer unter Joomla gehören stets einer Gruppe an, admin zählt zur Gruppe der Super-Administratoren. Die unterschiedlichen Gruppen werden gebraucht, um eine Hierarchie aufzubauen [1]. Steht eine Gruppe über einer anderen, so vereint sie deren Rechte und bekommt weitere hinzu. So hat ein Manager alle Rechte eines Benutzers im Frontend und darf sich zudem im Backend aufhalten. Die Benutzergruppen unter Joomla teilen sich wie folgt auf:

Benutzergruppen im Frontend
Registriert Diese Gruppe ist als Standard für die Benutzerregistrierung im Frontend eingestellt. Alle registrierten Benutzer dürfen sich einloggen.
Autor Unter dieser Gruppe ist es möglich, Inhalte zu erstellen, die vom Publisher, Manager, Administrator oder Super-Administrator freigegeben werden müssen.
Editor Ein Editor darf im Frontend sämtliche Inhalte ändern und erstellen.
Publisher Der Publisher veröffentlicht Inhalte, die vom Autor eingereicht wurden und darf diese ändern. Er kann aber auch selbst Inhalte erstellen.
Benutzergruppen im Backend
Manager Ein Manager hat wie der Publisher die Rechte auf alle Inhalte und kann zudem Bereiche, Kategorien und Archive anlegen. Publisher haben auch Zugriff auf die Menüs und die Medien.
Administrator In dieser Gruppe kommt die Benutzerverwaltung hinzu. Administratoren dürfen Erweiterungen installieren und konfigurieren.
Super-Administrator Der Super-Administrator hat alle Rechte. Er kann Joomla konfigurieren und durch Umschreiben der Templates das Aussehen maßgeblich beeinflussen.

Öffentlich, registriert oder spezial?

Sind Inhalte, Menüs oder Module auf der Zugriffsebene öffentlich, sind sie im Frontend für jedermann ersichtlich. Der Besucher muss daher kein registrierter Benutzer sein, um sie sehen zu dürfen. Sind die Elemente hingegen auf „registriert“ eingestellt, werden sie erst sichtbar, wenn ein Benutzer sich eingeloggt hat und einer Gruppe zugeordnet ist. Der Benutzer muss vorher von einem Administrator angelegt worden sein oder sich registriert haben, sofern eine Benutzerregistrierung auf der Website erlaubt ist. Die Zugriffsebene „spezial“ bleibt höherrangigen Nutzern vorbehalten, also allen Benutzern der Gruppe Autor, Editor, Publisher, Manager, Administrator oder Super-Administrator.

Ist in der Konfiguration die Benutzerregistrierung erlaubt , so können sich Benutzer  im Frontend für geschützte Bereiche anmelden.

Ist in der Konfiguration die Benutzerregistrierung erlaubt , so können sich Benutzer im Frontend für geschützte Bereiche anmelden.

Die Zugriffsebene regelt, für wen Inhalte sichtbar sind.

Die Zugriffsebene regelt, für wen Inhalte sichtbar sind.

Will man einen Beitrag nur registrierten Benutzern zur Verfügung stellen, muss man das zuvor bei den Beitragsparametern festlegen. Mit der Umstellung der Zugriffsebene auf „registriert“ bekommen nur angemeldete Nutzer den Beitrag zu Gesicht.

Vom Besucher zum Benutzer

Ist die Benutzerregistrierung erlaubt, darf sich der Besucher im Frontend registrieren. Dazu hinterlässt er Name, Benutzername, E-Mail-Adresse und Passwort. Das Passwort muss zur Sicherheit wiederholt eingegeben werden. An die angegebene E-Mail-Adresse bekommt der Besucher dann eine E-Mail mit einem Aktivierungslink gesendet. Dieses Verfahren heißt „Double Opt-in“ und verhindert, dass man E-Mail-Adressen Dritter missbräuchlich für Registrierungen verwendet. Erst wenn die Aktivierung erfolgreich ausgeführt wurde, ist der Besucher ein Benutzer der Website und darf sich dort einloggen.

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