Software & Infrastruktur

Cultured Code aus Stuttgart über die Entwicklung von „Things“: „Man braucht eine gute Vorstellung vom Kern des Programms“

Anderthalb Jahre finanzieren die Macher der Software „Things“ die Entwicklung aus der eigenen Tasche. Immer wieder feilen sie an Details, diskutieren und probieren nächtelang, ohne einen Cent damit zu verdienen. Sie glauben an ihre Idee: das perfekte Programm, um Aufgaben zu verwalten. Dann kommt der AppStore fürs iPhone und schlagartig müssen sie sich um die Finanzen erst einmal keine Sorgen mehr machen.

„Wir machen uns die meisten Dinge schwer“, sagt Werner Jainek von Cultured Code [1] und lacht. Ein beeindruckendes Beispiel hat er sofort parat: 50 verschiedene Entwürfe für einen einzigen Dialog innerhalb des Programms [2]. Es wirke vielleicht etwas seltsam, dass sie so viele Varianten durchprobieren. „Aber wenn man sich das im Nachhinein anschaut, dann war der Entwurf am Anfang weit komplizierter als danach.“ Die Mühe hat sich somit gelohnt.

Cultured Code hat seinen Sitz in Stuttgart. Vier Leute sind hier zunächst beschäftigt. Sie alle vereint die Vision eines Programms mit dem simplen Namen „Things“ [3]. Mit ihm soll man To-do-Listen führen und dabei beinahe spielerisch Projekte abarbeiten. „Man hat Aufgaben zu tun für die Arbeit, für die Universität, für Zuhause. Das Gehirn ist aber schlecht geeignet, diese Dinge zu
speichern. Computer sollten hingegen sehr gut sein dafür“, erklärt Werner Jainek die Grundidee. Entstanden ist sie ursprünglich im Kopf des Kollegen Jürgen Schweizer. Der war an der Universität Tübingen Dozent, Werner Jainek Student. Bald darauf gründete Jürgen Schweizer gemeinsam mit Oliver Marquetant Cultured Code, das erste Produkt war das Webdesigntool „Xyle scope“. Anfang 2007 begann die Entwicklung von Things. Jürgen Schweizer zeigte Werner Jainek erste Prototypen, der war begeistert und schloss sich gemeinsam mit Christian Krämer dem Team an.

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