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Vorgestellt: Hobnox, die Multimediaplattform aus München – „Wir haben uns die Brille des Kreativen aufgesetzt“

Das Münchner Startup Hobnox will nicht einfach auf der Videowelle reiten, sondern Künstler fördern, mit Qualität und Features überzeugen und international Maßstäbe setzen. Deshalb hat Hobnox mit den YouTubes dieser Welt wenig gemein und wurde bereits mehrfach ausgezeichnet. Aber gute Ideen, eine ehrenwerte Vision und kreative Mitarbeiter schützen nicht vor Rückschlägen.

Großflächiges Video, schickes Design: Die Künstler sollen sich auf Hobnox wohlfühlen und ihre Werke gern präsentieren.

Großflächiges Video, schickes Design: Die Künstler sollen sich auf Hobnox wohlfühlen und ihre Werke gern präsentieren.

Als „Entertainment-Netzwerk für Kreative und ihre Fans“ sieht sich Hobnox selbst. Ruft man die Seite auf, ist man sofort mittendrin im Geschehen. In einem großformatigen Video werden die Top-Inhalte beworben. Dezent animiert ist das stylishe Logo oben links. Es gibt „Hobnox TV“ und eine „Stage“. Das ist kein Vergleich zum teils chaotischen Mischmasch aus Urheberrechtsverstößen, Privatvideos und kommerziellen Angeboten bei YouTube und anderen klassischen Videoportalen.

Spätestens, wenn man das „Audiotool“ auf Hobnox ausprobiert, merkt man: Hier sind kreative Leute am Werk. Das komplett in Flash erstellte Programm ist eine virtuelle Arbeitsumgebung für elektronische Musik. Man fügt Geräte hinzu, zieht Kabel, dreht an Reglern: Profis sind von den Features und der Realitätsnähe begeistert.

Startidee: Kreative mit Konsumenten verbinden

„Die Startidee von Hobnox war eine zentrale Plattform, die die Kreativen mit den Konsumenten verbindet“, erklärt Alexander Gorny. Er gehört neben Yousef Hammoudah und Andreas Jacobi zu den Gründern. Er hat selbst Musik und DVDs produziert und festgestellt: „Als Künstler hat man immer weniger Einfluss darauf, was mit seinem Werk passiert.“ Hobnox soll das ändern, weil es den Kreativen eine Möglichkeit gibt, sich selbst und vor allem ihr Schaffen zu präsentieren. „Wir haben uns von Anfang an die Brille des Kreativen aufgesetzt.“ Und wie das Audiotool andeutet, soll Hobnox zugleich auch ein Ort werden, an dem Werke entstehen. Ein zweites Beispiel ist das „Livetool“, mit dem man eine Live-TV-Sendung produzieren kann.

Das Werkzeug „Flash“ reizen die Hobnox-Programmierer soweit aus, dass selbst Adobe begeistert ist. „Das Team ist einfach genial“, schwärmt Alexander Gorny. „Das sind wirklich Genies, die da am Werk sind.“ In der neuen Flash-Version 10 hat Adobe Features rund ums Thema Audio integriert, die Hobnox braucht. „Das Audiotool hat dazu geführt, dass uns Adobe alles gibt und uns total unterstützt“, erklärt Alexander Gorny.

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