Entwicklung & Design

JavaScript-Framework AngularJS: HTML aufgepimpt

Schon wieder ein JavaScript-Framework. Noch einfacher und noch flexibler als alle anderen soll sie angeblich sein. Das zumindest verspricht der Hersteller, kein Geringerer als Google. Das Besondere an AngularJS: Ein klares Bekenntnis zu klassischem HTML. Und ein paar Erweiterungen.

Auf den ersten Blick kommt AngularJS wie ein Baukasten für ungeduldige Feierabend-Entwickler daher. Die optisch schlicht gehaltene Startseite der Homepage [1] vermittelt grob die vermeintliche Grundidee des Frameworks: die Erweiterung von HTML, um Benutzereingaben und Komponenten interagieren zu lassen.

Doch keiner dieser Eindrücke wird dem Framework tatsächlich gerecht. Denn das Projekt [2] entpuppt sich als ein komplexes Zusammenspiel moderner Technologien und birgt höchste Flexibilität für professionelle Frontend-Entwicklung. Dieser Artikel beleuchtet einige grundlegende Konzepte anhand des auf GitHub bereitgestellten Beispiels „OpenWeather App““ [3]. Eine Anwendung zur ortsbezogenen Suche nach Wetterdaten, die diese nach Tagen ordnet und in Panels darstellt.

HTML als Basis für den Bau

Die zunehmend browserübergreifende Unterstützung von DOM-Standards macht HTML, JavaScript und CSS heute zu Schlüsseltechnologien für den Einsatz im Frontend-Bereich dynamisch wachsender Applikationen. Viele JavaScript-Frameworks wählen dafür diverse Ausprägungen des Model-View-Controller-Konzepts (MVC) und verzichten auf die Möglichkeit, HTML um eigene Namensräume zu erweitern. Letztere erlauben individuelle Elemente und Attribute innerhalb einer spezifischen „HTML-Domäne“.

An diesem Punkt setzt AngularJS an und erklärt die Verwendung von HTML zu seinem zentralen Konzept: Tags, Direktiven und Attribute mit dem Präfix „ng-“ erweitern das HTML-Vokabular und bilden eine flexible Möglichkeit, die Interface-Beschreibung zu präzisieren. Der direkte Eingriff in das DOM, wie ihn etwa jQuery pflegt, soll nach Möglichkeit komplett vermieden werden.

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