Entwicklung & Design

K2 und ZOO im Vergleich: Content Construction Kits für Joomla

Bei komplexen Anforderungen an die Inhaltsstrukturierung stoßen viele Content Management Systeme an ihre Grenzen. Dies trifft insbesondere auf die vom CMS angebotenen Felder zu. Auch in Joomla können Anwender einem Inhaltselement nicht beliebige Felder zuweisen. Dieser Artikel stellt zwei Möglichkeiten vor, um das Open-Source-CMS um diese Funktionalität zu erweitern.

Die Erweiterungen „K2“ [1] und „Zoo“ [2] ermöglichen als Content Construction Kits (CCK) die Verwendung anwenderspezifischer Felder in Joomla. Dabei eignen sich beide CCKs für jeweils unterschiedliche Anwendungsfälle. Weitere Alternativen für Joomla existieren ebenfalls:

  • Magazine von jXtended (kostenpflichtig)
  • [3]

  • JoomSuite Resources (kostenpflichtig)
  • [4]

  • bContent (Betastatus, Kosten unklar)
  • [5]

K2 von Joomlaworks

Joomlaworks [6] bietet freie und kostenpflichtige Erweiterungen für Joomla an und hat unter dem Label Komrade einige große Websites [7] in Bezug auf Umfang und Zugriffe mit Joomla erstellt. Dabei ist quasi nebenbei die Erweiterung „K2“ entstanden. „K2“ sollte sich daher gut für umfangreiche Webseiten eignen. Die lange Feature-Liste beinhaltet unter anderem:

  • Zusätzliche Felder für Artikel
  • Kategoriebaum mit unbeschränkter Tiefe
  • Kommentare zu Artikeln
  • Tags für Artikel
  • Artikel-Image mit automatischer Verkleinerung je nach Ansicht
  • Erweiterte Benutzerverwaltung für Kategorien

Nach der Installation steht dem Administrator ein umfangreiches zusätzliches Dashboard für „K2“ zur Verfügung. Dort kann er „Extra Field Groups“ und dann „Extra Fields“ anlegen. Man kann allerdings auch beim Hinzufügen von Extrafeldern gleichzeitig die Gruppe anlegen. Das macht das Arbeiten mit „K2“ einerseits einfacher, andererseits sind alle angelegten Felder „unpublished“ und somit nicht direkt verfügbar.

Eine „Extra Field Group“ muss im Folgenden einer Kategorie zugeordnet werden, wodurch die Felder bei Artikeln in dieser Kategorie dann zur Verfügung stehen. Auch Benutzergruppen werden Kategorien zugeordnet und erhalten somit Rechte für eine oder mehrere Kategorien. Die Bearbeitung eines Artikels kann sowohl über das Frontend als auch über das Backend erfolgen, die Bearbeitungsmaske ist in beiden Fällen sehr ähnlich und bietet Eingabe- und Verwaltungsmöglichkeiten für:

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