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TYPO3 und Barrierefreiheit: Kein Kinderspiel

Ganz ohne Frage ist TYPO3 inzwischen zu einem der umfangreichsten und meistgenutzten Content Management Systeme im Open-Source-Bereich angewachsen. Kein Wunder also, dass viele Webentwickler weltweit auf das bewährte CMS aus der Feder von Kasper Skårhøj zurückgreifen, wenn es um die Lösung verschiedenster Problemstellungen geht. Die Bandbreite reicht von einfachen Websites bis zu hochdynamischen und personalisierten Portalen – die eierlegende Wollmilchsau für Webentwickler sozusagen. Das drängt die Frage auf, ob TYPO3 wirklich für jeden Anwendungsfall geeignet ist. Zum Beispiel für barrierefreie Internetauftritte.

10 Min. Lesezeit
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Wer sich auf das Spielfeld für barrierefreie
Internetauftritte begibt, sollte sich zunächst genau über die gesetzlichen
Rahmenbedingungen [1] erkundigen, denn die sind von Bundesland zu Bundesland
unterschiedlich. Zudem benötigt man
fundiertes Wissen aus dem Bereich der barrierefreien
Informationstechnologie und eine gute Prise technisches Know-how.

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Der
häufig verbreitete Irrglaube, dass eine Seite, die ohne Layout-Tabellen
auskommt, bereits barrierefrei sei, hat in der Vergangenheit zu
haarsträubenden Resultaten geführt. Nicht selten endet der Auftrag beim
Kunden dann im Streit, schlimmstenfalls vor Gericht. Denn immer
häufiger lassen Auftraggeber die fertigen Projekte vor ihrer Abnahme
von Fachleuten begutachten [2].

Schauen wir uns also am Beispiel eines Gemeinde- oder Stadtportals [3] an, wie ein konkreter Anwendungsfall mit Barrierefreiheits-Anspruch
aussehen kann, wenn man auf TYPO3 zurückgreift. In der Regel sollten
derartige kommunale Internetangebote den Anforderungen der
Barrierefreien Informationstechnik-Verordnung (BITV) entsprechen, in
manchen Bundesländern, wie beispielsweise Nordrhein-Westfalen, müssen
sie es sogar. Das gilt für alle Internetangebote, die neu erstellt
werden – Relaunches inklusive.

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Räumen wir in diesem Zusammenhang
auch gleich mit mehreren Irrtümern auf, die häufig mit TYPO3 in
Verbindung gebracht werden, aber in dieser oder ähnlicher Form auch
für andere Content Management Systeme gelten, die unter der GNU General Public License (GPL) stehen.

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Irrtum 1: TYPO3 ist kostenlos

Das
stimmt so nicht ganz. Richtig ist, dass TYPO3 frei ist. Gemeint ist
frei jedoch nicht im Sinne von Freibier (Kostenaspekt), sondern im
Sinne von Freiheit (Möglichkeiten der Software-Nutzung). Kostenlos ist
es zwar auch, allerdings nur dann, wenn man alles an TYPO3 selbst
durchführen kann, von der Installation bis zur Anpassung der
Systemfunktionen an die persönlichen Bedürfnisse.

Ein System,
das sowohl für kleine und zum Teil private Websites als auch für
hochdynamische und mit anderen Systemen vernetzte Unternehmensportale
eingesetzt wird, verlangt nach zahlreichen Konfigurationsmöglichkeiten.
Was derart variabel angelegt ist, ist in der Regel auch komplex. Das
wiederum setzt Experten voraus, die sich mit den zahlreichen
Konfigurationsmöglichkeiten von TYPO3 auskennen und für Ausnahmefälle
bestens gerüstet sind – denn davon gibt es beim Arbeiten mit TYPO3 eine
Menge.

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Eigentlich ist der Ausnahmefall sogar die Regel, denn
jede Website ist anders, jeder Anwendungsfall speziell und die Vielfalt
der Lösungsmöglichkeiten fast unermesslich.

Kurzum:
Die Software selbst ist zwar frei und kostenlos, die Anpassung kostet
jedoch Zeit und Geld, meist sogar beides und im schlimmsten Fall auch
eine Menge Nerven.

Irrtum 2: TYPO3 macht alles ganz einfach

Prinzipiell
sollte jedes Content Management System die Arbeit der Redakteure und
Administratoren vereinfachen. Und zwar ohne Kenntnisse in HTML,
Programmierung und anderen technischen Finessen. TYPO3 eignet sich
dafür in besonders hohem Maße. Allerdings muss man es dazu individuell
anpassen und das wiederum ist Expertensache – nicht nur bei der
Anpassung selbst, sondern insbesondere bei der Analyse der
Arbeitsprozesse und der Systemumgebung. Halten wir fest, dass es möglich
ist, die Arbeit mit TYPO3 zu erleichtern. Allerdings nur auf Kosten von
individuellen Anpassungen, die nicht immer simpel sind, dafür aber
später die alltägliche Arbeit mit dem Content Management System auf
Anwenderebene einfacher und so auch kostengünstiger gestalten.

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Irrtum 3: TYPO3 bietet Module für jeden Anwendungsfall

Beim
Relaunch von Websites benehmen sich manche Kunden wie übermütige Kinder
am Buffet. Die Augen sind größer als der Hunger und am Ende bleibt die
Hälfte unangetastet auf dem Teller zurück. Auch hier gilt: Die
sorgfältige Analyse im Vorfeld hilft dabei, die richtige Modulpalette
zusammenzustellen und auch Kosten zu sparen, indem man sich
auf die wichtigsten Anwendungsfälle fokussiert. In der Tat bietet
TYPO3 ein schier unerschöpfliches Repertoire an Erweiterungen und
Modulen, die man auch untereinander kombinieren kann und mit denen man die
Individualisierung der eigenen Website bis auf die Spitze treiben kann.
Doch nicht jede Erweiterung bietet standardmäßig genau das, was ein
Kunde gerne hätte. Spätestens jetzt ist individuelle Anpassung gefragt
und damit ein Experte, der sich mit TYPO3 und dem entsprechenden Modul
auskennt. Am besten sogar noch mit dem Zusammenspiel der einzelnen
Module untereinander und den Auswirkungen der individuellen Anpassungen
auf zukünftige Updates – denn notdürftige Flickschusterei bei der
Anpassung rächt sich spätestens beim nächsten Versionswechsel von TYPO3
oder der Erweiterung selbst. Deshalb ist es in manchen Fällen
einfacher, kostengünstiger und damit effizienter, eine eigene
Erweiterung für den speziellen Anwendungsfall zu entwickeln.

Websites für Individualisten

TYPO3
ist immer dann gut, wenn es individuell angepasst wird. Auf diese Weise
kommen die Vorteile des Content Management Systems erst richtig zur
Geltung, denn TYPO3 bildet wirklich nur das Grundgerüst, mit dem
erfahrene Agenturen und Entwickler dann das System für den konkreten
Anwendungsfall kreieren. Dadurch ist jede Website mit TYPO3 eine
spezielle Lösung. Vor allem, wenn die Pflege der Inhalte später im
Alltag auch ohne Mühe von der Hand gehen soll. Und nur dann wird ein
Content Management System auch angenommen, werden Inhalte gepflegt und
bleiben Websites lebendig.

Was hat das aber alles mit
Barrierefreiheit zu tun? Eine ganze Menge! Im Prinzip
müssen alle oben geschilderten Irrtümer aus dem Weg geräumt werden. Das
bedeutet, der Kunde muss verstehen worum es geht, was die Ziele sind
und wie er selbst zum Teil der Lösung werden kann. Das Stichwort
lautet: Verständnis. Im Gesamtprozess Barrierefreiheit [4] geht es im Wesentlichen um Qualität. Wer das versteht, weiß warum man
„Barrierefreies Webdesign“ nicht als Modul in TYPO3 integrieren kann
und alle Inhalte entsprechend den Anforderungen der BITV
ausgegeben werden. Das wäre zwar schön und wünschenswert, entspricht
aber überhaupt nicht der Realität. Und dennoch erleben wir es jeden Tag
in Pressemitteilungen, bei Kundengesprächen und in Anfragen:
Barrierefreies Webdesign wird allzu oft als Automatismus (Modul,
Erweiterung) für teures Geld verkauft. Besonders häufig im Zusammenhang
mit TYPO3.

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Das Geschäft mit der Unwissenheit

Früher
warnte Eduard Zimmermann in seiner Sendung „Nepper, Schlepper,
Bauernfänger“ regelmäßig vor den windigen Tricks unseriöser
Geschäftemacher. Gerade für barrierefreie Online-Lösungen sollte man
eine solche Sendung ebenfalls einrichten und zum Pflichtprogramm für
alle Verantwortlichen auf Entscheider-Seite machen. Um das Thema barrierefreies Internet ranken sich viele Mythen und die
Aufklärungsarbeit zeigt nur sehr langsam Wirkung. Inzwischen sind die
Schlagworte rund um Accessibility und Usability die neuen Buzzwords der
Internet-Branche. Wirkliche Barrierefreiheit, wie sie beispielsweise
beim BIENE-Award für Barrierefreies Webdesign gefordert und gefördert wird, bekommt man
nicht „Out of the Box“, sondern nur bei dafür ausgebildeten
Webdesignern. Misstrauen Sie also vollautomatischer Barrierefreiheit
oder ähnlichen vollmundigen Versprechungen, ganz gleich ob Sie
Auftraggeber, Programmierer oder Agentur sind.

Vielleicht fragen
Sie sich jetzt, ob Barrierefreiheit mit TYPO3 überhaupt möglich ist
ohne dabei ein Vermögen zu investieren. Eine eindeutige Antwort gibt es
sicherlich nicht, denn wie bereits eingangs geschildert, gibt es eine
riesige Bandbreite an Weblösungen – von ganz klein bis ganz groß, von
statisch bis dynamisch. Generell ist Barrierefreiheit aber in jedem
Fall möglich, es ist nur eine Frage der Anpassung und der Komplexität
der Anwendung sowie des Budgets. Kommen wir zurück zu unserem Beispiel
einer kommunalen Website mit TYPO3 und der Frage, ob man ein derartiges
Portal nachhaltig barrierefrei gestalten kann.

Barrierefreiheit & Qualitätsmanagement

Wenn
man eine barrierefreie Website nicht auf Knopfdruck erzeugen kann, dann
liegt es nahe, dass man einen Prozess in Gang setzen muss. Dieser
Prozess beginnt nicht erst mit der Programmierung der Website und endet
nicht mit deren Live-Schaltung, sondern beginnt mit der sorgfältigen
Planung und Analyse und durchläuft am Ende die immer gleiche Schleife
der Erstellung von Inhalten.

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Der
Faktor Mensch spielt im Prozess der Produktion barrierefreier Inhalte
eine entscheidende Rolle. Daher muss der Produktionsprozess auch auf
den Menschen abgestimmt sein. Das erreicht man nicht allein dadurch,
dass man den Redakteur im Umgang mit dem Werkzeug schult. Entscheidend
sind nicht etwa technische Features, sondern zielgerichtete Lösungen,
die dem Redakteur die Arbeit mit TYPO3 im Alltag erleichtern. Gemeint
sind nicht allein hauptberufliche Redakteure, sondern jene Personen,
die in Unternehmen und Institutionen für die Erstellung und Pflege von
Internet-Inhalten verantwortlich sind. HTML-Kenntnisse oder überhaupt
Grundkenntnisse im Computer-Umfeld sind dieser Personengruppe häufig
fremd und die Benutzung von Textverarbeitungs- und E-Mail-Programmen
gehört zu den Herausforderungen des Alltags für viele dieser Menschen.
Wenn es gelingt, diesen Personenkreis nachhaltig zu entlasten, kann die
gewonnene Zeit in Qualitätssicherung oder -verbesserung investiert
werden.

Leider wurden die meisten Websites bisher ohne die
Beachtung aktueller Richtlinien erstellt und ein funktionierendes
Qualitätsmanagement ist einer aktuellen Studie von Validome zufolge [5] nicht existent. Anders lässt es sich wohl kaum erklären, dass mehr als
96 Prozent aller Internetseiten nicht validieren. Mit Validität bezeichnet man
im Internet die Übereinstimmung mit den Richtlinien des World Wide Web
Consortiums (W3C), vor allem für HTML und CSS. Dabei handelt es sich
nicht um verbindliche Vorschriften oder Normen, sondern lediglich um
Richtlinien, deren Einhaltung auf freiwilliger Basis erfolgt. Dennoch
hat es für alle Seiten Vorteile, diese internationalen Richtlinien
anzuerkennen und einzuhalten, denn das Ergebnis ist Qualität.

Was
aber ist mit Qualitätssicherung im Sinne der Barrierefreiheit gemeint?
Jeder neue Inhalt, jede Veränderung in der Website bedeutet
gleichermaßen die Notwendigkeit zur Kontrolle des Gesamtergebnisses,
sprich: Validierung. Dazu kann man die aktuellen Richtlinien des W3C
für (X)HTML und CSS ebenso heranziehen, wie die Web Content
Accessibility Guidelines (WCAG) für die Barrierefreiheit, wobei
letztere die Validität von HTML und CSS bereits implizit behandeln. Mit
TYPO3 war es in der Vergangenheit relativ problematisch,
standardkonforme Internetseiten zu erstellen. Schuld daran waren neben dem WYSIWYG-Editor vor allem die

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vielen Module, deren Ausgabe von HTML-Code nicht immer den Richtlinien des W3C entsprechen. Denn an der Qualität des ausgegebenen Quellcodes
hat sich bis heute nicht viel geändert, auch wenn es innerhalb der
TYPO3-Community zahlreiche Bestrebungen zur Qualitätsverbesserung und
der damit einhergehenden Verbesserung der Zugänglichkeit
(Accessibility) gibt. Allen voran
ist hier das Accessibility-Project [6] zu nennen, das sich auch projektübergreifend für eine
verbesserte Zugänglichkeit des TYPO3-Kerns einsetzt. Dieser Prozess
wird jedoch sicherlich noch einige Zeit dauern und so lange können und
wollen viele TYPO3-Nutzer und solche, die es werden wollen, nicht
warten. Was also tun?

Qualitätsverbesserung mit TYPO3

Die
Technik kann unterstützen, aber der Mensch muss mitdenken und lenken.
Ein paar pfiffige und nützliche Module können die Arbeit erleichtern
und automatische Korrekturen durchführen, zumindest in einem begrenzten
Umfang. Mit Tidy [7] existiert zumindest ein Grundgerüst für ein multifunktionales Werkzeug, das nicht nur validiert, sondern auch repariert.

Schauen
wir noch einmal kurz zurück auf die Validome-Studie: Wenn 96 Prozent aller
Websites nicht validieren, scheint etwas am Produktionsprozess nicht zu
stimmen. Das wirft ein schlechtes Licht auf alle beteiligten Parteien,
von der Agentur bis zum Redakteur. Erschreckend in diesem Zusammenhang
sind Erfahrungen, die aus über 600 Barriere-Checks resultieren [8],
wie aktuelle Zahlen des Barrierekompass belegen. Danach haben vor allem
professionelle Dienstleister akuten Nachholbedarf. Wo Qualität an der
Fünf-Prozent-Hürde scheitert, muss man die Frage stellen, wie man das
Qualitäts-Dilemma lösen kann.

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Lösungsmöglichkeiten

Bleiben
wir bei machbaren Lösungen. Wer sich im engeren TYPO3-Umfeld bewegt
und/oder schon einmal eine Suchmaschine zu den Begriffen „accessibility
extension typo3“ befragt hat, weiß, dass es unterschiedlichste
Möglichkeiten zur Realisierung zugänglicher Websites mit TYPO3 gibt.
Zumindest, wenn man den Aussagen einiger Extensions ungefragt Glauben
schenkt. Doch wie bereits gesagt: Zweifel sind angebracht und nur die
richtige und sorgfältige Kombination aus Erweiterungen und Anpassungen
bringt brauchbare Resultate. Ein Beispiel hierfür ist die Suchfunktion
von TYPO3 samt Ergebnis-Ausgabe. Im Normalfall werden sowohl
Suchformular als auch Suchergebnisse in verschachtelten Tabellen
ausgegeben. Noch komplexer wird es mit der erweiterten Suchfunktion und
deren Ergebnis-Ausgabe. Ein Verzicht auf Layout-Tabellen ist für die
Erstellung einer barrierefreien Internetpräsenz elementar. Ohne
Ausnahme und getreu dem Motto: „Ein bisschen schwanger geht nicht“.

Vielen
Websites fehlt diese Stringenz und man findet mit Barrieren behaftete
Formulare, Layout-Tabellen und fehlerhaften Quellcode vor. Zum Teil
sind es Unachtsamkeiten oder fehlende Kenntnisse bei der
Programmierung. Manchmal ist es aber auch Dreistigkeit gegenüber dem
Kunden. Da werden dann Layout-Tabellen glorifiziert und dem
verwunderten Kunden zur Not eine barrierefreie Nur-Text-Version on top
verkauft. Abgesehen davon, dass eine Nur-Text-Version nicht den
Anforderungen der BITV entspricht und damit für Barrierefreiheit
ausscheidet, ist dieses Vorgehen auch nicht gerade kundenfreundlich. Gehen
wir noch einmal zurück zum Anfang. Barrierefrei bedeutet im Internet,
dass die Inhalte für alle Menschen zugänglich sein müssen. Warum dann
nicht eine Website für alle bauen – ganz ohne gesonderte Versionen für
behinderte Menschen? Mit HTML und CSS hat man hierbei zwei Verbündete,
wenn man Inhalt und Design voneinander trennen und dabei auf
Layout-Tabellen gänzlich verzichten möchte. Das ist inzwischen mit
Erweiterungen wie „CSS styled content“ oder dem sehnsüchtig erwarteten
4.0-Release von TYPO3 samt TemplaVoila-Erweiterung schon wesentlich einfacher
geworden. Dennoch bleiben noch einige Barrieren bestehen, die es durch
geschickte Anpassungen zu vermeiden gilt.

Fazit und Ausblick

TYPO3
und Barrierefreiheit schließen sich nicht aus, aber sie
harmonieren nur dann, wenn der gesamte Produktionsprozess auf
Barrierefreiheit ausgelegt ist – von der Planung, über die Integration
bis zur Schulung der Redakteure. Qualitativ hochwertige Websites
entstehen in einem Prozess, der nicht allein durch technische
Aufrüstung gelöst werden kann, sondern über Qualitätsarbeit auf allen
Ebenen. Gefordert sind hier Internet-Dienstleister, denn die Steuerung
des Prozesses ist die eigentliche Herausforderung und wird oftmals
nicht ernst genommen, geschweige denn praktiziert.

Auf der
anderen Seite sind viele Kunden allzu leichtgläubig, vertrauen dem
Urteil des Dienstleisters blind, frei nach dem Motto: „Wir haben ja
einen Experten eingekauft“ – ein trügerisches Urteil, wie die
ernüchternden Zahlen belegen. Gute barrierefreie Internetseiten
erkennt man nicht auf den ersten Blick. Das ist Fluch und Segen
zugleich. Gut ist es, weil man es gar nicht sehen soll. Schlecht ist
es, da man so auch keine Anhaltspunkte für die Identifikation hat. Wenn
Sie eine barrierefreie Internetpräsenz planen, sollten Sie daher nach
Referenzen fragen und diese überprüfen lassen oder selbst prüfen.
Vielleicht fragen Sie ja auch einen Verantwortlichen der Referenz –
also auf Kundenseite. Auf diese Weise erhalten Sie einen guten
Einblick, was gemacht wurde und wie es aus dem Blickwinkel des Kunden
zu bewerten ist.

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