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Der Einsatz von TYPO3 für Forschungsprojekte: Komplexe Kommunikation

Wirft man heutzutage einen Blick auf die europäische Forschungslandschaft, so stellt man fest, dass mehr und mehr Forschungsprojekte kooperativ durchgeführt werden. Verschiedene Organisationen, darunter Universitäten, Behörden oder mittelständische Unternehmen schließen sich zu großen Forschungsnetzwerken zusammen, um gemeinschaftlich größere Forschungsprojekte in Angriff zu nehmen. Da die Forschungsteams in den meisten Fällen über Europa verteilt arbeiten, ist die Kommunikation und der Austausch von Forschungsergebnissen einer der kritischsten Faktoren für den Erfolg solcher Netzwerke.

Dieser
Artikel beschreibt die Integration eines auf TYPO3 basierenden
Portalsystems für das europäische Forschungsprojekt FIDIS („Future of
Identity in the Information Society“), dessen Forschungsschwerpunkte im
Bereich Identität und Identitätsmanagement liegen. Neben der
eigentlichen Entwicklung wird auch auf die Probleme und die
Herausforderungen bei der Umsetzung eines solchen Portalsystems
eingegangen. Basierend auf den in FIDIS gemachten Erfahrungen wird
darüber hinaus ein generelles Vorgehensmodell für die Entwicklung von
Portalsystemen für Forschungsnetzwerke vorgestellt.

Warum TYPO3?

Das Hauptziel bei der Entwicklung der „FIDIS Communication
Infrastructure (FCI)“ war eine webbasierte Plattform, auf der jeder Nutzer Inhalte des
Portals bearbeiten kann, um eine größtmögliche Aktualität der
Daten gewährleisten zu können. Hierfür wurde das System in zwei Teile zerlegt.
Die externe Website enthält alle öffentlich verfügbaren Informationen
wie Pressemitteilungen, Forschungsberichte und aktuelle
Veranstaltungen, während das interne Portal die Hauptplattform für die
Forscher im Netzwerk darstellt.

Um Medienbrüche zu vermeiden und den allgemeinen
Administrationsaufwand so gering wie möglich zu halten, wurde bei der
Umsetzung des Systems darauf geachtet, dass beide Teile in einer
integrierten Softwarelösung zusammenarbeiten. Dies war einer der
Kernpunkte bei der Auswahl der einzusetzenden Softwarelösung.
Zusätzlich sprachen folgende Argumente für den Einsatz von TYPO3
als Content Management System:

  • Von den unterschiedlichen Content Management Systemen und
    Groupware-Lösungen die
    evaluiert wurden (z. B. EMC² Documentum, Microsoft Sharepoint Portal
    Server), bot TYPO3 die beste Lösung für die gestellte
    Anforderung, ein Maximum an Flexibilität zu erreichen. Dies erlaubte
    es, beide Plattformen (externe Website und internes Portal) nahtlos
    miteinander zu verschmelzen.
  • Alle notwendigen Anpassungen (z. B. der Extensions) konnten ohne externes Know-How durchgeführt werden.
  • Letztlich hatte TYPO3 im Vergleich zu anderen verfügbaren
    Systemen die geringsten Hardwareanforderungen. Das derzeitige System
    läuft auf einem Pentium-4-System mit 1GB Arbeitsspeicher. Verglichen
    mit anderen Lösungen werden keine zusätzlichen Server (z. B. für die
    Datenbanken) benötigt.

Der wahrscheinlich wichtigste Grund, warum die Entscheidung auf TYPO3
fiel, ist der geringe finanzielle Aufwand, der zur Implementierung und
Erhaltung des Systems notwendig ist. Somit konnte das
Hauptaugenmerk auf die Verbesserung des Gesamtsystems gelegt werden.

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