Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

t3n 13

Enterprise 2.0 bringt Unternehmen die Dynamik des Web 2.0: Die Kunst des Loslassens

    Enterprise 2.0 bringt Unternehmen die Dynamik des Web 2.0: Die Kunst des Loslassens

„Enterprise 2.0“ ist die Hochzeit von interner Unternehmenskommunikation und Web 2.0. Aber ist es eine Liebesheirat oder doch nur Show? Sören Stamer, Mitgründer und Vorstandsvorsitzender von CoreMedia, erklärt, welche Chancen Blogs, Wikis und andere Tools für den Informationsaustausch bieten. Ein Blog allein macht dabei noch kein Enterprise 2.0. Die Unternehmenskultur muss einen solchen Wandel zulassen. Dann lockt eine neue Dynamik.

Das Internet verändert unser Leben und Arbeiten. Es stellt bewährte Geschäftsmodelle, Arbeitsweisen, Strukturen und auch bewährte Wahrheiten infrage. Neue Ideen und Veränderungsprozesse verbreiten sich mit steigender Geschwindigkeit und verändern die Rahmenbedingungen grundlegend. Damit wird die Führung von Unternehmen vor eine existenzielle Herausforderung gestellt: Wie kann man eine Firma überhaupt führen, wenn sich der Markt, die nutzbaren Technologien, der globale Wettbewerb und die Gesellschaft mit zunehmender Geschwindigkeit verändern?

Die Technologien des so genannten Web 2.0 bieten Unternehmen Chancen und Entwicklungspotenziale und ermöglichen eine Kultur des offenen Dialogs. Diese Technologien, die auch unter dem Oberbegriff „Social Software“ zusammengefasst werden, beinhalten Wikis, Instant Messaging, Blogs, Social Bookmarking und Social Networking Software. Ihr aktiver Einsatz innerhalb des Unternehmens und teilweise sogar über dessen Grenzen hinaus ist Voraussetzung für ein Enterprise 2.0. Dabei geht es immer um die bestmögliche Nutzung der kollektiven Intelligenz.

Doch neben der Technik braucht es auch eine von Vertrauen geprägte Unternehmenskultur, die von Unternehmensführung und Belegschaft tatsächlich gelebt wird. Nur dann kann wirklich von „Enterprise2.0“ gesprochen werden: Wenn durch Technikeinsatz die interne und externe Kommunikation sowie Vernetzung gefördert wird und möglichst viele Mitarbeiter sich schließlich dazu entscheiden, sich tatsächlich über alte Abteilungsgrenzen hinweg kreativ an Prozessen im Unternehmen zu beteiligen.

Denn ein Enterprise 2.0 unterscheidet sich von einem Enterprise 1.0 grundsätzlich durch Art und Umfang der erfolgreichen Selbstorganisation und Vernetzung. Während ein Enterprise 1.0 seine Leistung mit Hilfe hierarchischer Strukturen und Prozesse zu steigern versucht, wird mit Enterprise 2.0 eine genau entgegengesetzte Strategie verfolgt: Hierarchien werden bewusst abgebaut, um damit den nötigen Raum für Selbstorganisation zu schaffen und so eine dauerhafte Innovationsdynamik und Kreativität zu entfachen, mit der sich die Leistung statt um wenige Prozente gleich um ein Vielfaches steigern lässt.

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Schreib den ersten Kommentar!

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

Jetzt anmelden

Finde einen Job, den du liebst