How-To

Landingpage-Baukästen: 9 Tools im Überblick

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Die Ausgangslage ist klar: Eine Anzeige hat das Interesse des Nutzers geweckt, darum hat er sie angeklickt. Wenn er nun auf einer Seite landet, die daran nicht nahtlos anknüpft, wird es schwierig, dieses Interesse aufrechtzuerhalten. Im besten Fall versucht der Nutzer noch, auf der Seite die erhoffte Information zu finden. Doch in der Regel sind Onliner ungeduldig und ziehen weiter. Passen die Botschaften aus Anzeige und Landingpage hingegen zusammen, wird der Nutzer in der Regel mit höherer Wahrscheinlichkeit konvertieren.

Mehrwert klar kommunizieren

Das Erfolgsgeheimnis guter Landingpages ist ihre Einfachheit: ein paar Grafiken, das ein oder andere Formularfeld und sehr ­fokussierte Informationen – fertig. Ablenkende Elemente sollte es nicht geben, also keine externen Links und auch keine ­Menüs. Logo, Headline und Call-to-Action dürfen hingegen keinesfalls fehlen. Bei Bedarf kann das Funktionsprinzip des beworbenen Produkts oder der Dienstleistung erläutert werden. Je nach ­Kampagnenziel ist auch ein Formularfeld für die Kontaktauf­nahme beziehungsweise Registrierung sinnvoll. ­Neben den ­Elementen ist aber vor allem der Inhalt für den ­Erfolg einer ­Landingpage wichtig: „Der größte Fehler ist es, auf einer Landingpage nicht den Mehrwert für den Nutzer deutlich zu ­machen“, sagt Harmanus.

Gutes Storytelling ist für ihn der Schlüssel zum Kampagnen­erfolg. Werden auf einer Landingpage die Produktvorteile aus Unternehmenssicht hervorgehoben, kann dass beim Nutzer auf Desinteresse oder Überforderung stoßen. Der Interessent, der schon auf die Werbe­anzeige geklickt hat, möchte nicht mit unrelevanten Details gelangweilt werden. Beispielsweise möchte er nicht wissen, wie die IP-Schutzart seines Smartphones heißt, sondern, dass er sein Gerät nun auch sorglos am Pool nutzen kann. Ebenso hilft ihm eine Verbrauchsangabe nicht weiter. ­Besser wäre es, ihm auf der Landingpage aufzuzeigen, wie viel er mit der neuen Lösung jeden Monat sparen kann und welche Vorteile ihn außerdem erwarten.

Nicht einfach nur „Jetzt klicken“: Ein CTA-Button sollte genau erklären, was beim Klick passiert. (Screenshot: Coya)

Nicht einfach nur „Jetzt klicken“: Ein CTA-Button sollte genau erklären, was beim Klick passiert. (Screenshot: Coya)

„Der Call-to-Action ist der Rockstar“

Damit Nutzer wirklich konvertieren, muss noch ein weiterer, ­elementarer Erfolgsfaktor für Landingpages richtig umgesetzt werden: der Call-to-Action. Alle Mühe für eine optimierte Ziel­seite ist vergebens, wenn dem Nutzer unklar bleibt, was er auf der ­Seite machen kann. „Der Call-to-Action ist der Rockstar auf der Landingpage. Alles ordnet sich ihm unter oder muss die ­Bühne verlassen“, meint Harmanus. Daher sei es ratsam, ihn beim Design als erstes zu definieren. Und auch hier hilft es, klar den Mehrwert herauszustellen: Sicherlich kann man den ­Download-Button mit „Download“ betiteln. Besser ist es aber, prägnant zu formulieren, was das Drücken des Buttons bewirkt, zum Beispiel: „Das E-Book zum Thema X kostenlos als PDF herunterladen“. Weil ­Marketer sehr tief in der Kampagne involviert sind, denken sie meist, der Nutzer wäre es auch und wüsste ­demzufolge, was auf der Landingpage zu tun ist. Laut Harmanus ist das ein Trugschluss. Daher gilt es als oberstes Gebot, beim Bau von Landingpages die Haltung des Nutzers einzunehmen.

All-in-One oder Best-of-Breed?

Landingpages können mit verschiedenen Programmen ­erstellt werden: Viele Kombinationslösungen haben entsprechende ­Builder integriert. Dazu zählen Homepagebaukästen, E-Mail-Marketing-Tools, CRM-Lösungen und All-in-One-Solutions. Der Vorteil solcher Kombi­lösungen ist die gute Integrationsfähigkeit. Wer beispielsweise eine Landingpage mit seinem CRM-System erstellt, darf sich sicher sein, dass die Daten reibungslos von der Landingpage ins CRM-System fließen. Gleiches gilt für eine E-Mail-Marketinglösung, die zum Beispiel problemlos mit einer Landingpage zur Leadgenerierung verknüpft werden kann. Bei einer All-in-One-Lösung sind die Synergien in der Regel noch vielfältiger.

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