Marketing

Twitter erobert das Internet mit 140 Zeichen: Was machst Du gerade?

Twitter immer mal wieder offline, die Betreiber nehmen es mit Humor." title="Aufgrund des rapiden Zuwachses an Nutzern ist Twitter immer mal wieder offline, die Betreiber nehmen es mit Humor." width="300" height="227" class="alignleft size-medium wp-image-220862" /> „Ich lese gerade einen Artikel über Twitter im T3N Magazin“, könnte die Antwort auf die zentrale Frage von Twitter sein, die da lautet: „Was machst Du gerade?“. Das Prinzip dieses Webdienstes ist denkbar einfach, und doch sind Nutzen und Einsatzgebiete schwer zu erklären. Fest steht: Twitter ist mehr als nur ein Hype und erobert nach und nach auch die Unternehmenswelt.

Twitter ist ein aus den USA stammender Mikroblogging-Dienst. Das Prinzip: Ein Nutzer schickt seine maximal 140 Zeichen lange Nachricht an Twitter, zum Beispiel über die Weboberfläche des Dienstes [1], Twitter kümmert sich darum, die Nachricht an alle Abonnenten weiterzuleiten. Abonennten, Follower genannt, können Freunde sein, aber auch Unbekannte, die sich dafür interessieren, was ein Nutzer zu sagen hat. Die Nachricht kann neben reinem Text auch Links und Sonderzeichen wie @ oder # enthalten, mit dem man beispielsweise Nachrichten mit einem Tag versehen kann.

Richtig interessant wird Twitter, wenn man den richtigen Leuten folgt, also deren Nachrichten abonniert. So erfährt man dann in Echtzeit neben Nonsens und Alltags-Gedanken viel Neues und bekommt Links zu interessanten Dingen. Sascha Lobo, laut Biografie auf seiner Twitter-Seite [2] Autor, Werber und Inhaber von ein paar anderen ausgedachten
Berufen, beschreibt Twitter als eine „Mischung aus Bloggen, Chatten und
SMS an alle“ – eine ziemlich gute Beschreibung.

Twitter kann nicht nur per Web-Interface mit neuen Nachrichten, Tweets genannt, befüllt werden. Alternativ sieht der Anbieter die Kanäle SMS und Instant Messenger vor. Dank offener Programmierschnittstelle (API) entstanden zudem schnell allerlei Desktop-Clients [3] und Mashups [4] für Twitter. Biz Stone, einer der Gründer von Twitter, verriet in einem Interview mit Mario Sixtus, der für das Handelsblatt den Podcast „Elektrischer Reporter“ produziert, dass nach einem Jahr bereits 300 Applikationen auf Basis der API von Twitter entstanden sind [5].

In dem Interview gibt Stone zudem einen Einblick in die Gründung von Twitter: Der heutige Geschäftsführer Jack Dorsey mochte zwar Blogging, wünschte sich aber ein einfacheres Tool, um sein Leben und seine Gedanken mit anderen teilen zu können. Er dachte dabei an das Statusfeld eines Instant Messengers. „Zu dieser Zeit dachten ein paar Kollegen und ich darüber nach, wie man SMS mit dem Web verbinden könnte“, so Stone. Zusammen mit einem Entwickler aus Berlin dauerte es nur zwei Wochen, bis ein Prototyp von Twitter fertiggestellt war. Die Programmierer waren nach kurzer Testphase begeistert von Twitter und seinem Nutzen – der Hype blieb jedoch vorerst aus.

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Schreib den ersten Kommentar!