Marketing

Wie Marken und Unternehmen das Social Network nutzen können: Marketing auf Facebook

Facebook hat seit Jahresbeginn die Reichweite in Deutschland enorm steigern können. Nun wächst auch das Interesse am Marketing auf der Plattform. Der Artikel gibt einen Überblick über die verschiedenen Werkzeuge und deren Einsatzmöglichkeiten für das Marketing auf Facebook.

Marketing in sozialen Netzwerken ist nicht gleichzusetzen mit der üblichen Schaltung von Werbeflächen. Die wirklichen Vorteile des „Social Media Marketing“ werden erst genutzt, wenn sich eine Kampagne oder Aktivität innerhalb des Netzwerks viral verbreitet. Die sozialen Netzwerke stellen hierfür jeweils eigene Funktionen zur Verfügung, die im Vergleich miteinander sehr unterschiedlich sind. Während etwa die technischen Möglichkeiten für Werbetreibende bei den Premiumprofilen von MySpace oder der VZ-Gruppe recht starr sind, bietet Facebook eine breite Palette von Optionen, auch individuelle Maßnahmen zu realisieren. Die wichtigsten sind die Facebook-Seiten, Anwendungen sowie Facebook Connect.

Facebook-Seiten

Die Facebook-Seiten („Pages“) sind das Standardinstrument, um auf Facebook für Marken oder Produkte zu werben. Die Einrichtung und Nutzung einer Facebook-Seite ist gänzlich kostenfrei und erfordert keinerlei technische Kenntnisse. Selbst größere Unternehmen und Marken setzen auf die Standardfunktionen. Die Facebook-Seiten ermöglichen die einfache Einbindung von Bildern, Videos und Diskussionen. Damit wird die Grundlage für die Präsenz einer Marke auf Facebook geschaffen.

Der wirkliche Wert der Seiten liegt jedoch in der Möglichkeit, mit den Fans der Seite zu kommunizieren, zum Beispiel über deren News-Feed. Unter dem News-Feed versteht Facebook die Startseite jedes Nutzers, auf der er über die letzten Aktivitäten seiner Verbindungen informiert wird. Hierzu gehören auch die Seiten, von denen der Nutzer Fan ist. Der Administrator einer Facebook-Seite kann direkt in den News-Feed der Fans posten. Auf diesem Weg wird etwa eine aktuelle Nachricht oder ein Video allen Fans dieser Seite
angezeigt. Dies ermöglicht den permanenten Kontakt mit den Fans und stärkt die Marke. Die Nachteile der Facebook-Seiten liegen vor allem im Standardlayout, das nicht individualisiert werden kann. Viele Werbetreibende gehen dazu über, die Grundfunktionalitäten der Seite durch Anwendungen zu ergänzen.

Anwendungen

Facebook ermöglicht es über eine API, eigene Funktionalitäten über so genannte Anwendungen (Facebook Applications) auf der Facebook-Plattform bereitzustellen. Facebook nimmt (abgesehen von Missbrauchsfällen) keinerlei Kontrolle an den Inhalten vor. Der Betreiber kann in der Anwendung sogar Werbung schalten, ohne Facebook an den Umsätzen zu beteiligen.

Es existieren zwei unterschiedliche Arten von Anwendungen innerhalb von Facebook. Zum einen können Unternehmen für ihre Anwendung einen eigenständigen Bereich nutzen, die so genannte „Canvas Page”. Zum anderen können sie Anwendungen als Reiter („Tab Area“) oder als Profilbox in der linken Spalte in ihre Facebook-Seite integrieren. Bei der „Canvas Page“ steht die gesamte Fläche der Facebook-Plattform mit Ausnahme des Headers, der rechten Spalte mit den Anzeigen sowie der Fußzeile zur Verfügung. Die Funktionalitäten der Anwendung innerhalb der „Tab Area“ sind gegenüber einer Anwendung mit „Canvas Page“ eingeschränkt und zudem sind Tab-Area-Anwendungen technisch aufwendiger. Allerdings ermöglichen Tab-Area-Anwendungen anders als Canvas-Anwendungen eine optische und funktionale Erweiterung der eigenen Facebook-Seite. So erweitert der Sportartikelhersteller Reebok seine Facebook-Seite durch die Anwendung „Your Reebok“. Hier präsentiert Reebok dem Nutzer alle Schuhe im Detail. Die
Nutzer können zudem ihre Schuhe konfigurieren. Der Mitbewerber Nike nutzt hingegen allein die Standardfunktionen von Facebook. Um den Aufwand zu Beginn niedrig zu halten, empfiehlt sich ein schrittweises Vorgehen und ein sukzessiver Ausbau der Seite. Viele Marken starten mit einer Seite und rüsten die Anwendung später nach.

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Schreib den ersten Kommentar!

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!

Hey du! Schön, dass du hier bist. 😊

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team bestehend aus 65 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Danke für deine Unterstützung.

Digitales High Five,
Stephan Dörner (Chefredakteur t3n.de) & das gesamte t3n-Team

Anleitung zur Deaktivierung