Software & Infrastruktur

TYPO3 im Framework-Einsatz: Mehr als nur Content Management

Wer von TYPO3 spricht, meint in der Regel das Content Management System. Doch eigentlich ist TYPO3 sehr viel mehr, denn es basiert auf einem sehr guten und flexiblen Framework. Im Rahmen eines Projekts der Agentur Marketing Factory Consulting kam das Framework zum Einsatz – es ging um die optische und technische Erneuerung des vorhandenen Online-Portals der GSC GmbH.

Auf ihrer Website stellt die GSC GmbH [1] Finanzinformationen über börsennotierte Unternehmen zur Verfügung, etwa Geschäftsdaten der letzten Jahre und selbst erstellte Analysen und
Berichte. Derzeit werden im System mehr als 2.936 Firmen, 5.875 Bilanzen, 5.868 Gewinn- und Verlustrechnungen sowie 5.740 Berichte verwaltet. Die Website ist dabei ein
wichtiger Bestandteil der regelmäßigen Einnahmen der Firma GSC, da der Zugang zu den Informationen per Abo oder Pay-per-click (Firstgate)
bereitgestellt wird. Da für die tägliche Bearbeitung der Finanzinformationen besondere
Workflows zur Kontrolle sowie spezialisierte Eingabemasken zur Pflege
notwendig sind, werden die komplexen Daten von über 200 Redakteuren im
Backend gepflegt. Normale Inhalte in Form von Seiten und
Seitenelementen sind hingegen nur in Form von allgemeinen Informationen
enthalten und lassen sich an einer Hand abzählen.

Besonderes Augenmerk galt bei dem Projekt dem technischen Grundgerüst. Dieses sollte es auch in zukünftigen Ausbaustufen ermöglichen, das Portal sowohl im Frontend als auch im Backend individuell zu erweitern. Außerdem sollten bereits vorhandene Strukturen sowie sämtliche Daten gleich zu Beginn in das neue System migriert werden.

TYPO3 machte das Rennen

Da das Altsystem von GSC auf einer abzulösenden Kombination aus ColdFusion und einer Microsoft-SQL-Datenbank basierte, war die Umsetzung des Projekts an keinerlei technische Vorgaben geknüpft. Daher wurde im ersten Schritt ein Konzept für das neue System in Form einer Datenbankstruktur entwickelt. Die Struktur ließ aufgrund ihrer Größe und Komplexität sofort erkennen, dass man zur Wartung der Daten ein System benötigt, das dynamisch mit den verschiedenen Tabellen im Backend umgehen kann und das sich bei der Erweiterung der Strukturen schnell anpassen lässt.

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