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Mehr Vielfalt, mehr Auswahl, mehr Eigenheiten: Der neue Browserkrieg

    Mehr Vielfalt, mehr Auswahl, mehr Eigenheiten: Der neue Browserkrieg

In den Anfängen des Webs folgte auf die Netscape-Monokultur ein heftiger Kampf zwischen Microsoft und Netscape um die Vorherrschaft auf dem Browsermarkt. Microsoft siegte bekanntlich in diesem ersten „Browserkrieg“. Nach einer langen Zeit der Internet-Explorer-Monokultur hat sich nun ein vielfältiger Browsermarkt herausgebildet – mit interessanten Perspektiven. „Webkrauts“-Gründer Jens Grochtdreis nimmt sich die neuen Kandidaten vor.

Dank der Unbeweglichkeit Microsofts ist aus der zwischenzeitlichen Monokultur eine Vielfalt geworden. Neben Mozillas Firefox buhlen Opera, Safari und neuerdings auch Googles Chrome um die Gunst der Surfer. Hinzu kommen diverse Mozilla-Derivate mit geringer Verbreitung. Mozilla, Opera und Safari haben sehr aktive und innovative Entwicklerteams. Microsoft ist hingegen bemüht und guten Willens, aber noch immer sehr behäbig. Für Deutschland kann man grob von einer Verbreitung von circa 25 Prozent beim Firefox ausgehen. Manche Statistiken weisen sogar um die 50 Prozent aus. Opera und Safari führen dagegen ein echtes Nischendasein [1]. Microsoft ist noch immer der Platzhirsch, obgleich unter zunehmend problematischen Bedingungen.

Die Geister, die ich rief

Microsoft hat mittlerweile verstanden, dass es ein großer Fehler war, den IE6 so lange nicht weiterzuentwickeln. Doch die Geister, die sie riefen, werden sie nicht los. Jahrelang hatten vor allem große Firmen offenbar den Eindruck, der IE6 sei der Industriestandard und das Ende der Entwicklung. Nun scheinen gerade diese Firmen nicht auf den neuen IE7 umzusteigen – möglicherweise aus Furcht, interne Applikationen könnten nicht mehr funktionieren. Dies ist nur eine Vermutung, aber sie speist sich auch aus vielen Gesprächen. Dies hat jedenfalls fatale Folgen für die Weiterentwicklung des Webs. So lange dieser technisch veraltete Browser noch einen großen Verbreitungsgrad hat, ist die Frontend-Entwicklung zeitaufwändiger als notwendig und in den Möglichkeiten eingeschränkt.

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