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Von Raspberry Pi bis Social Media: Diese Bücher und DVDs sind neu auf dem Markt

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Raspberry Pi programmieren

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Der kreditkartengroße Mini-Computer Raspberry Pi (eine Anspielung auf „Himbeerkuchen“) ist neben Arduino die Open-Source-Hardware, auf die Baustler, Nerds und Maker am meisten zurückgreifen. Einer von ihnen ist Dr. Simon Monk (www.simonmonk.org). Der Brite verarbeitet seine Hacker- und Maker-Erfahrungen regelmäßig zu Büchern. Diesmal dreht sich alles um die Programmierung von Raspberry Pi – also auch die Arbeit mit Python. Den Einstieg liefert eine umfangreiche Auflistung der Möglichkeiten und der dafür notwendigen Komponenten. Danach führt Monk in die Grundlagen, Tools und Internet-Quellen ein, bevor er sich tatsächlich der Python-Programmierung widmet. „Die beste Möglichkeit, eine neue Sprache zu lernen, besteht darin, sie einfach zu verwenden“, meint Monk dazu lapidar und liefert entsprechend viele kleine Experimente und Anwendungen. Die hilfreichen Screenshots, die übersichtlichen Quellcodes und die angenehm lockere Sprache von Simon Monk machen den Start mit Raspberry Pi dann schließlich auch, wie er sein sollte: süß und fruchtig.

  • Titel: Raspberry Pi programmieren
  • Autor: Simon Monk
  • Erscheinungsdatum: Juni 2013
  • Verlag/ISBN: Franzis/978-3-645-60261-7
  • Preis/Umfang: 30,00 Euro/180 Seiten

Mobile Usability

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Jakob Nielsen gehört zweifellos zu den Gurus, wenn es um das Thema Usability geht. Kein Wunder also, dass sein neuestes Buch über Mobile Usability, das er zusammen mit Senior Researcher Raluca Budiu geschrieben hat, mit Interesse aufgenommen wurde: Immerhin liefern die beiden hier Erkenntnisse, die nicht nur auf dem Bauchgefühl eines oder mehrerer Designer beruhen, sondern auf umfangreichen, empirischen Untersuchungen. Die Ergebnisse dieser Studien dürften für die meisten UX-Designer zwar nicht ganz überraschend sein, aber in ihrem Umfang doch nachdenklich machen: Es geht um Text, Ladezeit, Splash-Screens, Registrierungen, gelernte Gesten, Anwendungsszenarien von Tablets versus Smartphones und das Thema Branding. Konkrete Praxisbeispiele veranschaulichen die theoretischen Erkenntnisse und räumen in der Regel Verständnisschwierigkeiten aus dem Weg. Mobile Usability ist als Standardwerk einzuordnen, dass UX- und Usability-Profis tiefere Einsichten verschafft, aber auch für Laien und Einsteiger interessante Lektüre bietet.

  • Titel: Mobile Usability
  • Autoren: Jakob Nielsen, Raluca Budiu
  • Erscheinungsdatum: Mai 2013
  • Verlag/ISBN: mitp/978-3826695032
  • Preis/Umfang: 29,95 Euro/236 Seiten

Running Lean

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Fast die Hälfte aller Startups scheitern innerhalb der ersten drei Jahre, so die Entrepreneurship Stiftung Ewing Marion Kauffman Foundation (http://t3n.me/1bpqnaG). Warum? Ash Maurya – selbst Entrepreneur und Startup-Gründer – hat gleich mehrere Antworten darauf gefunden. Seit Jahren experimentiert er (erfolgreich!) mit Strategien des Lean Managements und agiler Entwicklung. Darüber bloggt er unter www.ashmaurya.com und hat sein Wissen in einem Buch veröffentlicht. Über 10.000 Exemplare hat er schon im Eigenverlag verkauft. Die zweite Auflage hat O’Reilly veröffentlicht und auch ins Deutsche übersetzt. Darin geht es vor allem darum, wie sich Geschäftsmodelle und Produkte möglichst frühzeitig und einfach mit Hilfe eines Lean Canvas visualisieren lassen. Außerdem zeigt Maurya, wie man diese dann gemeinsam mit den richtigen Kunden testet und – nicht zuletzt – aus all diesen (schwierigen) Gesprächen tatsächlich valide und verifizierte (Mess-)Ergebnisse bekommt. Maurya spart dabei nicht mit Praxis-Tipps, die deutlich zeigen, dass er all dies bereits am eigenen Leibe erprobt hat.

UX Design für Tablets

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Christian Kuhn sorgt nicht nur mit seiner Agentur Nuisol (http://nuisol.com) für digitale Aha-Erlebnisse, sondern auch mit seinem neuem Buch. Allein schon die Überschriften von Kapiteln wie „Simplify or die“, „Selbstmitgefühl“ oder auch „Zen-Meeting“ sind anregend. In ihnen findet der neugierige Leser zunächst eine grundlegende Einführung in die Welt der Usability: Wie sollte man an deren Planung heran gehen, wenn sich die Anwendung an Tablet-User mit heterogenen Nutzer-Szenarien und Screen-Formaten wendet? Welchen Paradigmenwechsel bringt dies mit sich? Und wie kann man mit Hilfe von Prototyping möglichst früh möglichst gut planen? Nachdem Kuhn die Möglichkeiten der User-Research beschrieben hat, wendet er sich den harten Fakten von Hard- und Software zu. Ein Kapitel über die Bedeutung und Umsetzung des Testings schließt das Buch logisch ab. Zahlreiche Abbildungen, Infografiken, Checklisten und Selbsttests sorgen dafür, dass sich die gewonnenen Erkenntnisse möglichst gut in die Praxis umsetzen lassen.

  • Titel: UX Design für Tablets
  • Autor: Christian Kuhn
  • Erscheinungsdatum: Juni 2013
  • Verlag/ISBN: Entwickler.Press/978-3-86802-087-8
  • Preis/Umfang: 24,90 Euro/240 Seiten
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