Neue Features, bessere Performance: Das kann der PHP-5-Nachfolger: PHP 7 ist da!

Nach langem Warten war es Anfang Dezember endlich so weit: Nach zwei Jahren Entwicklungszeit wurde die beliebte Programmiersprache PHP in Version 7 veröffentlicht. Was sich geändert hat, warum ihr auf jeden Fall updaten solltet und worauf dabei zu achten ist.

Der PHP-Versionssprung von 5 auf 7 mag zunächst verwirrend erscheinen. Tatsächlich gab es bereits 2005 den Versuch, ein neues Major Release von PHP zu veröffentlichen, das vollständige Unicode-Unterstützung bieten sollte. Aufgrund von Schwierigkeiten bei der Implementierung dieser Unicode-Unterstützung wurde die Weiterentwicklung von PHP 6 jedoch im Jahr 2010 aufgegeben. Zahlreiche andere für PHP 6 vorgesehene Features flossen daraufhin in die PHP-Versionen 5.3 und 5.4 ein.

Zudem erschienen damals zahlreiche Bücher und Tutorials zu PHP 6, die heute völlig veraltet sind und mit denen Anwender eines „neuen PHP 6“ nichts mehr anfangen könnten. Aus diesen Gründen wurde beschlossen, für das jetzige Major Release die Versionsnummer 6 zu überspringen, damit keine Verwechslungsgefahr mit dem „alten PHP 6“ aus dem Jahr 2005 besteht. Die vollständige Argumentation für die Namenswahl lässt sich unter [1] nachvollziehen.

Neue Sprachfeatures

PHP 7 implementiert einige neue Sprachfeatures, die die Arbeit mit PHP vereinfachen, häufige Fehler vermeidbarer machen oder einfach Unschönheiten der Vergangenheit ausbügeln. Die interessantesten neuen Funktionen stellen wir im Folgenden vor.

Skalare Typhinweise

Für Methodenparameter und Rückgabewerte lassen sich nun Datentypen angeben. Das stellt sicher, dass in eine Funktion nur Werte eines bestimmten Datentyps übergeben werden können, und eine Methode immer einen festgelegten Typ zurückliefert:

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