Marketing

Visitor-Tracking mit Google Analytics: Den Nutzern über die Schulter geschaut

Google Analytics ist ein beliebtes Tool aus der Google-Software-Palette. Das ist kaum verwunderlich, in Anbetracht der kostenlos zur Verfügung gestellten Funktionsvielfalt. Aber warum überhaupt wird Visitor-Tracking betrieben, wie wird es eingerichtet, wie gefährlich ist die „Datenkrake“ Google und für welche Websites ist Google Analytics überhaupt interessant?

Stellen Sie sich vor, Sie besitzen einen stolzen Elektroladen in einem belebten Einkaufszentrum. Als Ladenbesitzer wissen Sie nicht viel über Besucher, die nichts kaufen. Zu Kunden werden nur jene, die das Ziel Ihres Ladens erfüllen und kaufen. In der Marketingsprache bezeichnet man das Ziel als „Lead“. Sobald der Lead erfüllt wird, spricht man von der Konversion des Besuchers zum Kunden, und über Ihre Kunden wissen Sie häufig sehr viel: Wann wurde von wem welches Produkt für welchen Preis gekauft und wie wurde bezahlt. Fragen Sie zusätzlich nach der Postleitzahl, dann wissen Sie auch, woher Ihre Kundschaft kommt und wo Sie am besten die nächsten Werbeblättchen einwerfen.

Waren Sie als Ladenbesitzer so clever und haben jedem Neukunden gleich eine Kundenkarte zum Punktesammeln in die Hand gedrückt, wissen Sie sogar noch mehr. Sie wissen, wie oft Lieschen Müller bei Ihnen einkauft, wie viel Geld sie durchschnittlich ausgibt und wann Sie Frau Müller mit einer Karte zum Geburtstag gratulieren müssen.

In Bezug auf das Kundenmarketing funktioniert ein Elektroladen nicht anders als ein E-Commerce-Shop im Internet. Die digitale Filiale hat – wie alle anderen Websites – gegenüber dem realen Laden nur den Vorteil, dass Sie wirklich jeden Schritt beziehungsweise Klick der Besucher exakt verfolgen können. Sie können erfahren, an welcher Stelle die Besucher fluchtartig Ihren virtuellen Laden verlassen haben und aus verschiedenen Daten schließen, wie Sie Ihre Verkaufsstrategien optimieren sollten.

Das Visitor-Tracking im Web ist seit langem ein fester Bestandteil von Marketing-Strategien. Das Ziel ist klar: Die Besucherdaten werden ausgewertet, um den Erfolg einer Website zu messen, mehr über die Nutzer zu erfahren und anschließend die Navigations- und Informationsarchitektur der Website zu optimieren. Das betrifft neben den Bereichen Usability-Optimierung vor allem die Inhalte für den Kunden in Form von Texten, Bildern, Animationen oder Downloads. Aber auch für die Suchmaschinen-Optimierung (SEO) und das Suchmaschinen-Marketing (SEM) über AdWords und Co. liefert das Visitor-Tracking hilfreiche Einsichten und Optimierungsansätze.

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