Software & Infrastruktur

Leichte Bedienbarkeit für Dozenten, Teilnehmer und Administratoren: Online lernen mit Moodle

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Von Moodle werden viele Authentifizierungsmethoden für Teilnehmer und Kurse bereits unterstützt. So kann Moodle leicht in eine bestehende IT-Infrastruktur integriert werden.

Die einfachste Methode, eine Benutzerverwaltung an Moodle anzubinden, ist LDAP. Weitere Möglichkeiten sind die Authentifizierung über externe Datenbanken, POP3- oder CAS-Server. In der aktuellen Version wurde mit der Entwicklung im Bereich IMS Learning Design begonnen. Dadurch ist es möglich, über Standard-XML-Strukturen Kursräume und Teilnehmer automatisch anzulegen und zuzuordnen.

Für die Verwaltung der Dokumente sollten externe Systeme genutzt werden. Im Standard werden Dokumente zurzeit auf der Ebene der Kursräume verwaltet. Das hat den Nachteil, dass bei Nutzung der Dokumente in verschiedenen Kursen sie mehrfach im System vorhanden sind. Es sind aber bereits Schnittstellen an HarvestRoad HIVE und andere Dokumenten-Management-Systeme vorhanden, die entsprechend modifiziert werden können. Zur Unterstützung der synchronen Kommunikation wurden Schnittstellen zu virtuellen Klassenzimmern, wie Elluminate und Horizon Wimba, entwickelt.

Moodle bietet vier Aufgabentypen. Die Abgabetermine können über den rechten Block
überwacht werden.

Moodle bietet vier Aufgabentypen. Die Abgabetermine können über den rechten Block
überwacht werden.

Folgende Erweiterungen sind geplant

Die Entwicklungen zur Barrierefreiheit sollen abgeschlossen werden und das Profil eines Teilnehmers soll anpassbar sein. Weiterhin wird eine Web-Service-API integriert, sodass der Austausch von Daten über SOAP und XML-RPC möglich ist. Die Funktion des Webblogs wird um eine Kommentarfunktion erweitert und das SCORM-Modul soll den SCORM2004-Standard unterstützen.

Fazit

Moodle wird aufgrund seines Funktionsumfangs in Schulen, Hochschulen, Verwaltungen und der Wirtschaft eingesetzt. Durch seine Modularität können die verschiedenen Interessen abgedeckt werden. In einem Podcast führt Professor Michael Kerres von der Universität
Duisburg-Essen den Erfolg von Moodle vor allem auf die leichte
Bedienbarkeit für Dozenten, Teilnehmer und Administratoren zurück [2].
Die Einschätzung von Kerres wird gestützt von einer Vielzahl registrierter
Benutzer auf moodle.org (im Januar 2007 waren es 150.000) und der Verfügbarkeit der Oberfläche in 75 Sprachen.

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