Software

Interesse an freien Content Management Systemen wächst weiter: Open Source CMS-Challenge 2005

Am 20. Oktober fand in Stuttgart die Open Source CMS-Challenge 2005 statt. Auf der deutschlandweit einzigen Veranstaltung dieser Art berichteten drei Anwender in Fachvorträgen von ihren Erfahrungen mit den Open Source Content Management Systemen OpenCMS, TYPO3 und Zope/Plone. In der begleitenden Ausstellung konnten die drei Produkte verglichen werden. Unter den Experten herrschte weitgehend Einigkeit: Die Open Source Systeme sind eine ernstzunehmende Konkurrenz für etablierte Anbieter und entwickeln sich rasant weiter.

Nachdem
die Open Source CMS-Challenge [1] in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal stattfand,
waren die Veranstalter auf den Andrang der Teilnehmer vorbereitet. Knapp 50
Entscheider mittelständischer Unternehmen und öffentlicher Einrichtungen
informierten sich an einem Nachmittag über die leistungsfähigsten Open Source
Content Management Systeme OpenCMS, TYPO3 und Zope/Plone.

Im
Mittelpunkt der Veranstaltung standen Fachvorträge von Anwendern und deren
Erfahrungen aus der Praxis. Die Referenten der Kreissparkasse Waiblingen, der
Schattauer GmbH und der Parnass Ltd. beleuchteten vor allem die Gründe, warum
sie sich in ihrer jeweiligen Situation für ein Open Source CMS entschieden
hatten. Von diesem Know-how profitierten vor allem jene Teilnehmer, die vor
einer vergleichbaren Investitionsentscheidung stehen.

Durch das
Programm führte Hans-Ulrich Schmid von der Wirtschaftsförderung Region
Stuttgart, der kurzfristig für den erkrankten Chefredakteur des Content
Management Magazins, Jörg Dennis Krüger, einsprang. WEB for
ALL, eine gemeinnützige Initiative für ein barrierefreies Internet,
verdeutlichte in ihrer Keynote sehr plastisch, mit welchen Barrieren benachteiligte
Benutzer auf Internetseiten kämpfen müssen. Auf besonderes Interesse stießen
Argumente, warum der Mehrwert einer barrierearmen Website den Aufwand meist
überschreitet. „Voraussetzung dafür“, so die Projektleiterin Brigitte
Luckhardt, „ist jedoch der Einsatz eines Content Management Systems. Ohne CMS
ist die Pflege nicht wirtschaftlich vertretbar.“

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