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Teil 1: Offshore Development und internationale Partnerschaften: Open-Source-Geschäftsmodelle im Wandel

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Die nachfolgend geschilderten Erfahrungswerte kommen aus der Praxis und stellen nicht lediglich theoretisches Wissen dar. Es handelt sich um Endkundenprojekte.

Charles Overy, Direktor der US-amerikanischen LGM Model (CAD-Software) aus der Nähe von Denver/ Colorado, lagert seit acht Jahren Softwareentwicklungsarbeiten aus, seit einigen Jahren auch nach Indien. Das kleinste Projekt, das er auf diese Weise vergeben hat, hatte einen Wert von nur 1.200 US-Dollar – eine Größenordnung, die für ihn nicht nur ausnahmsweise sinnvoll ist: „Der systematische Aufbau laufender Vergaben führt insgesamt zu einem großen und sehr attraktiven Volumen. Mein monatliches Outsourcing-Budget beläuft sich auf nur wenige tausend US-Dollar“. Ähnliche Unternehmensgrößen bei Auftraggeber und Auftragnehmer seien vorteilhaft, sagt Overy, gerade bei kleineren Unternehmen. Beiden Parteien läge dann gleichermaßen viel am Gelingen der Zusammenarbeit und man begegne sich auf Augenhöhe. Überragende Bedeutung bei der Einrichtung einer strategischen Partnerschaft hat für Overy die Auswahl des richtigen Partners und die langfristig angelegte Gestaltung: „Das ist kritisch, wesentlich und außerordentlich wichtig“, sagt er. Erst aus einer stabilen Partnerschaft lassen sich für beide Seiten die Vorteile des Offshore Development in vollem Umfang ziehen. Schließlich ist einleuchtend, dass der Aufwand für das erste gemeinsame Projekt höher ist als für das zwanzigste.

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