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Open-Source-News

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Open-Source-Alternative zu MS Project

Der kalifornische Hersteller Projity hat im Rahmen der LinuxWorld eine Open-Source-Software für Projektmanagement als Alternative zu Microsoft Project angekündigt. Mit der „OpenProj“ [1] getauften Software zielt Projity direkt auf die große Anzahl der Nutzer, die bisher das Produkt des Redmonder Software-Giganten einsetzen. Die Open-Source-Lösung basiert auf „Project-on-Demand“, das Projity als kostenpflichtige Software-as-a-Service-Lösung (SaaS) anbietet. Dank Java läuft OpenProj plattformunabhängig und soll die Möglichkeit bieten, Microsoft-Project-Dateien zu übernehmen. Managern von Gruppenprojekten wird auf der Internetseite des Herstellers empfohlen, zum kostenpflichtigen „Project-on-Demand“ zu greifen. OpenProj wird im Moment als Betaversion zum Download angeboten. In der Einführungsphase soll es auf Englisch, Französisch und Spanisch verfügbar sein. In Zukunft will Projity jedoch deutlich mehr Sprachversionen anbieten.

Groupware Zimbra veröffentlicht Desktop-Client

Die Entwickler der webbasierten und Ajax-getriebenen Groupware Zimbra haben eine neue Version ihres offline-fähigen Desktop-Clients veröffentlicht. Zimbra Desktop [2] liegt für Linux, Mac und Windows vor. Mit der neuen Version 0.5 sollen nun neben E-Mails auch Kalender offline genutzt werden können. Neben kleineren Änderungen wie einem nahtloseren Umschalten zwischen Offline- und Online-Modus sollen vor allem die Synchronisierung von Nachrichten zwischen Server und Desktop-Anwendung sowie die Such-Funktionen verbessert worden sein. Zimbra bietet neben seinem Web-Client und der Desktop-Anwendung mit Zimbra Mobile auch einen Push-Dienst für verschiedene Mobiltelefone an.

WikiaSearch soll Ende des Jahres online gehen

Wikipedia-Gründer Jimmy Wales hat während der Open-Source-Konferenz OSCON den Kauf des Web-Crawlers Grub durch sein Unternehmen Wikia bekanntgegeben. Damit sei ein wichtiger Schritt getan, um die Open-Source-Suchmaschine WikiaSearch [3] Ende des Jahres an den Start zu bringen. Grub wurde von der Firma LookSmart entwickelt. Er durchsucht das Internet und indexiert die gefundenen Seiten nach dem Prinzip des Distributed Computing, nutzt also die ungenutzte Rechenleistung von weltweit verteilten PCs, die von den Nutzern freiwillig zur Verfügung gestellt wird. Um Grub zu verbessern, soll die Software Entwicklern frei zugänglich gemacht werden. Ähnlich wie bei der freien Online-Enzyklopädie Wikipedia will Jimmy Wales eine freie Suchmaschine schaffen, die auf Open-Source-Komponenten beruht und durch die Unterstützung von Freiwilligen getragen wird. Die Suchergebnisse sollen auf offenen computergestützten Algorhythmen und der redaktionellen Unterstützung durch Nutzer beruhen.

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