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Neue Funktionen und Detailverbesserungen in der Übersicht: OpenOffice.org: Aller guten Dinge sind 3.0

    Neue Funktionen und Detailverbesserungen in der Übersicht: OpenOffice.org: Aller guten Dinge sind 3.0

Mit der Version 3.0 hat OpenOffice.org einen neuen Meilenstein erreicht. Die ohnehin bereits umfangreiche Office-Suite bekam viele Verbesserungen im Detail und so manche neue Funktion. Einige der interessantesten Neuerungen gibt es bei den Extensions und aus dem Mozilla-Lager. Gute Nachricht für Mac-Nutzer: Das neue OpenOffice.org läuft nun ohne Umweg über X11 wie ein normales Mac-Programm – nicht zuletzt ein Verdienst der Community.

Angesichts der neuen Funktionen [1] scheint der große Sprung von 2.4 auf 3.0 zunächst nicht gerechtfertigt. Betrachtet man aber das Gesamtpaket, wird damit zu Recht ein Signal gesetzt: Schaut her, OpenOffice.org ist aus den Kinderschuhen heraus. „Es gibt wenig, was Microsoft Office kann, das OpenOffice.org nicht auch kann“, hat Thomas Krumbein festgestellt. Er hilft Unternehmen bei der Migration von der einen zur anderen Office-Variante und bringt bei Galileo Press pünktlich zur 3.0 eine aktualisierte Version seines Buchs zu OpenOffice.org heraus [2]. Alltagsaufgaben seien auf jeden Fall alle abgedeckt.

Ein wichtiges Feature ist dabei die Kompatibilität zum Marktführer Microsoft. Auch die neuen Dateiformate ab Office 2007 sollen von OpenOffice.org problemlos gelesen werden. Speichern ist allerdings nicht möglich, hier sollten die bisherigen Office-Dokumentformate aber weiterhin gute Dienste leisten. Selbstgemischte Umgebungen mit unterschiedlichen Office-Versionen und -Varianten innerhalb eines Unternehmens seien möglich, ist auf der offiziellen Website zu lesen.

Verbesserungen in Calc

Detailverbesserungen gab es unter anderem bei der Tabellenkalkulation Calc. Die Zahl der möglichen Spalten wurde von 256 auf 1024 angehoben. „Das ist beispielsweise wichtig für Unternehmen, die für jeden Tag des Jahres eine Spalte brauchen“, erklärt Thomas Krumbein.

Zudem gibt es nun einen „Solver“, um den besten Weg hin zu einem gewünschten Endwert zu finden. Dabei werden auch Randbedingungen in anderen Zellen beachtet. Für Mac-Besitzer könnte das besonders interessant sein, da es einen solchen Solver in Microsoft Office 2008 für den Mac nicht mehr gibt.

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