E-Commerce

Passende Bezahlverfahren und Datensicherheit sind wichtig für den Erfolg: Wie Webshops Chancen im Ausland nutzen

Das Internet kennt bekanntlich keine Grenzen. Wenn Onlineshops die Weite des Webs nutzen und Waren auch im Ausland anbieten wollen, können sie die Kundenzahl wie auch den Umsatz bedeutend steigern. Doch wer mit seinen Angeboten ins Ausland expandiert, sollte auf die gravierenden Unterschiede bei den Zahlverfahren achten.

Krise hin, Krise her – der Internethandel hat der allgemeinen Wirtschaftsschwäche getrotzt. Der Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE) geht davon aus, dass der Onlinehandel in Deutschland dieses Jahr mit 21,9 Mrd. Euro eine neue Rekordmarke erreichen wird. Mit 21,8 Mrd. Euro beziffert der Bundesverband für Versandhandel das diesjährige Volumen im Onlinehandel ähnlich hoch. Auch in der Schweiz gedeiht der Handel per Mausklick. Der Universität von St. Gallen zufolge kauften die Konsumenten in der Alpenrepublik 2008 Produkte im Wert von 5,87 Mrd. Franken (rund 3,9 Mrd. Euro).

Auch wenn die Umsätze weiter wachsen – die Zeiten exorbitanter Wachstumsraten sind vorbei, zumal immer mehr Onlineshops auf den Markt drängen. Nach Angaben des HDE klettern die Online-Umsätze in Deutschland künftig nur noch im einstelligen Prozentbereich, während früher zweistellige Zuwachsraten die Regel waren. Wer weiterhin die Umsätze kräftig steigern will, braucht daher Alternativen.

Das Ausland lockt

Zusätzliches Wachstum ermöglicht der Eintritt in ausländische Märkte. Dabei bietet sich für die meisten deutschen Webshops zunächst die Expansion nach Österreich und in die Schweiz an, weil hier die Inhalte nicht erst noch in eine andere Sprache übertragen werden müssen. Schreckt ein Shopbetreiber vor anderen Sprachen nicht zurück, bieten auch weitere Länder interessante Perspektiven. Dazu einige Beispiele:

  • Belgien: 2007 kauften die 10,7 Millionen Einwohner online für 1,8 Mrd. Euro ein.
  • Frankreich: Der größte Nachbarstaat Deutschlands zählt 65 Millionen Einwohner. Sie setzten online 2007 rund 16 Mrd. Euro um.
  • Niederlande: Bei 16,5 Millionen Einwohnern erreichte der Onlinemarkt 2008 ein Volumen von 5 Mrd. Euro.

Für den Erfolg eines Webshops im neuen Zielmarkt reicht es jedoch nicht, dort einfach die Produkte feilzubieten. Dann ist der Misserfolg vorprogrammiert. Der Onlinehändler muss nicht nur genau darauf achten, dass er mit seinen Angeboten möglichst viele Kunden erreicht, die Margen stimmen und der Zahlungsausfall durch Betrug möglichst niedrig ist.

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