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Planungshelfer für Social-Ads: Diese Tools helfen beim Anzeigen-Management

(Grafik: Shutterstock/ ideyweb)

Wenn Unternehmen ihre Social-Media-Anzeigen selbst verwalten, müssen sie eine ­Menge Kanäle im Blick behalten. Dabei helfen spezielle Verwaltungs- und Performance-­Lösungen. Ein Überblick.

Mit Social-Media-Ads können E-Commerce-Händler, Marken und Unternehmen ihre Zielgruppen ganz gezielt erreichen – eigentlich. Doch die Bandbreite der Plattformen wächst und damit der Aufwand. Denn von Bing bis Snapchat müssen Firmen ihre Anzeigen und Kampagnen verwalten, deren Performance prüfen und ihre Social-Media-Ad-Strategie verbessern. Helfen können dabei entsprechende Verwaltungs- und Optimierungswerkzeuge.

Welche Lösung am besten auf die eigenen Bedürfnisse passt, sollten Unternehmen vorab prüfen: Reichen die kostenlosen Werkzeuge der Plattformanbieter? Oder sind komplexere, aber auch kostenpflichtige Lösungen von Drittanbietern besser? Und wo liegt der Schwerpunkt: bei der Verwaltung oder der Performance-Optimierung?

Snap Ad Manager und Facebooks Power Editor

Eine erste Anlaufstelle können die sozialen Netzwerke selbst sein. Sie stellen für die Verwaltung teils kostenlose Werkzeuge bereit. Wer ausschließlich auf Snapchat oder ausschließlich auf Facebook unterwegs ist, der findet dort möglicherweise schon die passenden Tools.

Snapchat hat Mitte Juli den Snap Publisher freigeschaltet, mit dem Unternehmen ihre Videos für Snap Ads bearbeiten können – auch ohne kostspielige Bearbeitungssoftware wie Final Cut oder Adobe After Effects. Firmen können damit zum Beispiel ein Video vom Querformat ins Hochformat konvertieren, mit Designelementen wie Texten, Bildern oder Animationen versehen, eine der zahlreichen Vorlagen nutzen oder eine Website in eine Snap-Anzeige umwandeln. Die Werbung schalten und Zielgruppen definieren können Firmen über den Snap Ad Manager. Dazu stehen eine Reihe von Lifestyle-Kategorien und demografische Daten für zielgruppengenaues Targeting zur Verfügung. Auch Daten von Drittanbietern lassen sich für Messfunktionen miteinbeziehen – etwa von Moat, Sizmek, Innovid, Doubleclick und Nielsen. Werbetreibende können dadurch Anzeigen in einem Rutsch  erstellen, verwalten und schalten.

Auch Facebook bietet ein eigenes Tool: Mit dem Power Editor können Unternehmen Anzeigen aus Bildern und Texten oder aus Videos erstellen. Im Gegensatz zum Werbeanzeigen-Manager – mit dem Einsteiger Ads erstellen und aktualisieren können – lassen sich mit dem Power Editor mehrere Anzeigen gestalten, als Entwurf speichern, bearbeiten und veröffentlichen. Um Kampagnen oder Anzeigen zu finden, können Werbetreibende voreingestellte oder benutzerdefinierte Filter verwenden. Beide Facebook-Werkzeuge bieten auch Auswertungsfunktionen. Allerdings liefert der Werbemanager nur einen groben Überblick über die Performance aller Kampagnen auf Kontoebene. Der Power Editor zeigt mehr Details. Darüber hinaus implementiert Facebook neue Werbeformate und Funktionen zuerst im Power Editor. Die Funktion „Beitrag bewerben“ direkt im Newsfeed sollten Firmen lieber nicht nutzen, denn so können sie ihr Zielpublikum nur sehr begrenzt wählen. Ein bestimmtes Publikum können sie so zum Beispiel gar nicht auswählen.

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