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Professioneller Einsatz bei der Gestaltung von Portalen und Intranet 2.0: Portaldesign mit GIMP 2.4

    Professioneller Einsatz bei der Gestaltung von Portalen und Intranet 2.0: Portaldesign mit GIMP 2.4

Bereits im Oktober letzten Jahres erschien, nach längerer Entwicklungszeit, mit GIMP 2.4 eine neue und überarbeitete Version des bekannten Bildbearbeitungsprogramms. In diesem Artikel soll es nicht einfach um die Neuerungen von GIMP 2.4 gehen. Vielmehr steht die Frage im Mittelpunkt, ob GIMP im Zeitalter von Web 2.0 den professionellen Anforderungen bei der Gestaltung von Portalen gerecht wird.

Nach einer Entwicklungszeit von über zwei Jahren steht seit Ende 2007 die finale Ausgabe 2.4 von GIMP [1] zum Download bereit. Inzwischen ist die aktuelle Version bereits mit fünf kleinere Updates aufgepeppt worden, und die nächste Verbesserung steht mit dem Update auf 2.4.6 bereits in den Startlöchern.

Workflow

Nach wie vor ist das Fenster-Handling von GIMP gewöhnungsbedürftig. Erst die Einstellung, dass „Werkzeugkasten“ und „Docks“ als „Werkzeugfenster“ behandelt werden sollen und damit ständig über dem Bildfenster des Entwurfes gehalten werden, macht das Arbeiten im Bereich Webdesign effizient (im Werkzeugkasten „Datei > Einstellungen > Fensterverwaltung“). Leider behandelt GIMP auch danach noch Docks, geöffnete Bilder und den Werkzeugkasten als einzelne Fenster. Trotz des ungünstigen Fenster-Handlings kann man im Ebenenfenster schnell zwischen den geöffneten Entwürfen wechseln und mit der Tabulator-Taste Dock und Werkzeugkasten schnell aus- und einblenden.

Wegen der Schwierigkeiten beim Fenster-Handling ist es wichtig, stets darauf zu achten, welches Fenster gerade aktiv ist, um das Auslösen unerwünschter Vorgänge zu vermeiden. So kann mit „Strg+W“ ungewollt ein Dock geschlossen werden, obwohl man eigentlich den Entwurf schließen wollte. Abhilfe bringt hier das Umdefinieren von Tastaturbefehlen. Umsteiger von Adobe Photoshop können diese und andere Klippen sehr einfach mit dem „area42 easyGIMPkit“ [2] umschiffen.

Die komplette Anpassbarkeit ist einer der großer Pluspunkte von GIMP, mit der man auch den oft kritisierten Platzverbrauch der Funktionspaletten verringern kann. In den Einstellungen (Werkzeugkasten „Datei > Einstellungen > Thema“) kann ein kleineres Darstellungsthema ausgewählt werden.

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