Software & Infrastruktur

App-Empfehlungen für das produktive Arbeiten mit Tablets

Im Jahr 2010 hat das iPad den Weg für eine neue Gerätegattung geebnet. Mittlerweile lesen Nutzer auf unterschiedlichsten Tablets E-Books, sehen sich Videos an, surfen im Web und besuchen soziale Netzwerke. Trotz dieser sehr konsumorientierten Verwendung bergen Tablets als mobiles und sofort zur Verfügung stehendes Gerät auch großes Potenzial für den produktiven Einsatz.

Bei seiner Einführung galt das iPad vielen noch als Spielzeug in einer nicht vorhandenen und wenn überhaupt sehr kleinen Nische. Niemand würde sich an die Tastatur gewöhnen. Und überhaupt könne man das Ding nicht in die IT-Infrastruktur großer Unternehmen integrieren. Heute ist das Gegenteil der Fall. Tablets bringen ausreichend Rechenleistung mit, um viele Aufgaben anzugehen. Sie erweisen sich weitaus mobiler als ein Laptop und verfügen über ausreichend Laufzeit, um einen Tag voller Meetings, Präsentationen oder Kommunikation zu überstehen. Letztlich erhöht der Always-On-Modus die schnelle Verfügbarkeit.

Voraussetzungen

Alle diese Eigenschaften machen Tablets zu einem geeigneten Arbeitsgerät. Wer allerdings wirklich mit dem Tablet arbeiten möchte,
benötigt entsprechende Apps und in manchen Fällen auch eine externe Tastatur. Letzteres könnte sich für geneigte Nutzer allerdings schon bald ändern, setzt Microsoft mit Surface doch auf die Bündelung des Tablets mit einer Tastatur ab Werk. Im Gegensatz zu Android-Tablets und iPad könnten sich Tablets mit Windows 8/RT als Hybride zwischen Tablet und Notebook etablieren und so der produktiven Arbeit mit Tablets zu einer noch größeren Verbreitung verhelfen.

Daten

Möchte man mit dem Tablet arbeiten, ist eine Lösung für die uneingeschränkte und synchronisierte Ablage der eigenen Daten Pflicht, kurz, die Nutzung eines Clouddienstes. Sparsame Zeitgenossen, die lediglich die wichtigsten oder ganz aktuellen Daten online verfügbar halten, denken zu kurz. Im Zweifel fehlt in derartigen Fällen unterwegs genau die Kalkulation oder Präsentation, die man noch nicht synchronisiert hat. Der Daten-Synchronisation kommt vor allem auch deshalb eine so große Bedeutung zu, da ein Tablet als Business-Tool nur im Zusammenspiel mit Smartphone (höchste Verfügbarkeit) und stationären Computern sein volles Potenzial entfaltet.

Auf den meisten Tablets kann man für aktuelle und synchronisierte Daten auf etablierte Dienste in der Wolke zurück greifen. Google Mail, Google Drive und Dropbox fungieren als exemplarischer Beweis, dass Nutzer alle benötigten Daten auch unterwegs vorhalten können. Die Voraussetzung hierfür ist lediglich ein Internetzugang. Geht es um sensible Geschäftsdaten, sollte man sich allerdings der Gefahren hinsichtlich Datenschutz und Sicherheit bewusst sein. Sowohl Android-Tablets als auch iPad ermöglichen den Zugriff auf einen FTP-Server. Für Android bietet sich exemplarisch die App AndFTP an, während FTP on the Go Pro eine gute Alternative für das iPad ist.

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3 Kommentare
Matthias Donner
Matthias Donner

Ich finde es sehr schade das Windows nicht mit einbezogen wurde in diesen Artikel, lediglich ein Querverweis der darauf hinweist das es dieses tolle Tablet-OS gibt. Daher gibt es für den Beitrag auch lediglich zwei Sterne, weil ich mir einfach mehr Neutralität und Transparenz von einem Magazin wie T3N gewünscht hätte.

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Carsten Oberscheid
Carsten Oberscheid

Wo finde ich denn die im Text erwähnten Android-Apps? IA Writer, Slide Rocket, Mighty Meeting z. B. interessieren mich — Google Play kennt sie nicht.

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Brandauer
Brandauer

Sie haben die m.A. mit Abstand besten Office-Apps für Android leider völlig ignoriert, dies sind die Apps von SoftMaker: TextMaker Mobile, PlanMaker Mobile und Presentations Mobile.

Ich bin nach langem Suchen auf diese gestoßen und hellauf begeistert: Haben mir QuickOffice & Co. reihenweise Formatierungen meiner Word-, Excel- oder PowerPoint-Dateien zerschossen, zeigen die SoftMaker-Apps alles originalgetreu an. Erster Pluspunkt: Die besten Import- und Exportfilter.

Desweiteren sind sie auch vom Funktionsumfang am besten ausgestattet und haben viele Features alleinig.

Beispiel TextMaker Mobile: Man kann damit alle Schriftarten einbinden – das geht nur mit TextMaker Mobile. Man kann Kommentare / Fussnoten / Endnoten / Änderungsverfolgung etc. nicht nur darstellen ( schon daran scheitern manch andere), sondern auch editieren (daran scheitern die meisten) und gar selbst erstellen / einfügen (kann sonst keine App). Man kann ODT-Formate bearbeiten – auch das kann keine andere Textverarbeitung für Android. Etc.pp.

Für PlanMaker Mobile und Presentations Mobile gilt das gleiche: Beste Kompatibilität, größter Funktionsumfang.

Ich würde mich freuen, wenn Sie diese Apps noch in diesem oder künftigen Test(s) berücksichten würden, denn ich schätze, es würden viele das gleiche Aha-Erlebnis haben wie ich nach monatelangem Rumsuchen durch zig andere Office-Apps, die leider nicht viel mehr als aufgemotzte Viewer mit beschränkten Editieroptionen sind.

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