Software

Das Open-Source-System im Zusammenspiel mit TYPO3: Professionelles E-Mail-Marketing mit OpenEMM

Seit Juli dieses Jahres ist mit OpenEMM eine professionelle E-Mail-Marketing-Lösung als Open Source verfügbar. Damit lässt sich eine TYPO3-Website beispielsweise um E-Mail-Newsletter und automatisierte E-Mail-Kampagnen ergänzen.

OpenEMM heißt
die Open-Source-Variante der kommerziellen E-Mail-Marketing-Software
„E-Marketing Manager“ (EMM) der Agnitas AG. Das Programm wird
unter der Mozilla Public License (MPL) angeboten und steht auf der
OpenEMM-Website in deutscher und englischer Sprache zum kostenlosen
Download bereit. Die Applikation bietet ein vergleichbares
Leistungsspektrum wie die Basisversion des EMM. Wesentlicher
Unterschied ist, dass es sich beim OpenEMM um eine
Single-Server-Version handelt, das heißt alle Komponenten
laufen auf einem einzigen Server, was die Versandkapazität
entsprechend beschränkt. Das Versenden von einigen 10.000
E-Mails pro Tag ist mit einer aktuellen Server-Hardware jedoch kein
Problem.

Mit OpenEMM lassen sich komplexe
E-Mail-Marketing-Kampagnen benutzerfreundlich aufsetzen, durchführen,
verwalten und auswerten. Die Stärken des Systems sind die
zielgruppenspezifische Ansprache, das Kampagnen-Management und
Echtzeit-Tracking-Tools. Außerdem fügt es sich nahtlos in
die bestehende IT-Infrastruktur ein und setzt auf bewährte
Open-Source-Produkte wie MySQL, Java, Resin und Sendmail auf. Auf
SourceForge zählt OpenEMM seit dem Start mit einem
Aktivitätsindex von konstant über 99 Prozent zu den
beliebtesten Projekten.

Die für den OpenEMM-Newsletter definierten Aktionen werden übersichtlich angezeigt.

Die für den OpenEMM-Newsletter definierten Aktionen werden übersichtlich angezeigt.

OpenEMM läuft auf
Betriebssystemen wie beispielsweise Linux, FreeBSD und OpenSolaris.
Mit einer speziellen VMware-Version für den VMplayer steht es
auch Windows-Anwendern zur Verfügung. Eine RPM-Datei ermöglicht
die Installation auf RedHat Linux und kompatiblen Distributionen wie
CentOS. Für alle anderen Distributionen wird ein Tarball
angeboten. Die Installationsanleitung [1] geht speziell auf RedHat-,
Fedora-Core- und Suse- beziehungsweise OpenSuse-Distributionen ein.
In den FAQs und Foren zur OpenEMM-Website finden Sie jedoch auch
Hinweise für andere Distributionen wie Debian und verschiedene
Unix-Derivate wie OpenSolaris. Ein DocuWiki wird in Zukunft der
OpenEMM-Community erlauben, interaktiv die Dokumentation zu OpenEMM
zu ergänzen und um Beiträge zu erweitern.

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