How-To

Das Ranking verbessern: Was bringen Onpage-Tools wirklich?

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Kanonisierung, Duplicate Content

Häufig gibt es bei Websites Probleme mit doppelten Inhalten – auch wenn es nur selten Anlass zur oft befürchteten Abstrafung oder Abwertung gibt. Dennoch sollten Website-Betreiber solchen Problemen auf den Grund gehen, um zum Beispiel wichtige SEO-Signale auf einer einzigen Seite zu bündeln oder um kein Crawl-Budget zu verschwenden. Die Anzahl der täglich vom Googlebot gecrawlten Seiten ist schließlich begrenzt.

Content-Qualität/-Menge

Inhalte führen nur dann zu einem guten Ranking, wenn sie auch die nötige Qualität und Quantität aufweisen. Einige Tools können Content bewerten, beispielsweise über WDF-IDF. So ermöglichen sie Website-Betreibern, in gewissem Umfang textliche Defizite zu erkennen und zu beheben.

HTTP-Status-Codes

Bei einem internen Crawl sollten alle URLs einen HTTP-Code 200 liefern, also „Inhalt konnte erfolgreich geladen werden“. Durch fehlerhafte interne Verlinkung und fehlerhafte Konfigurationen kann es aber durchaus passieren, dass es interne Weiterleitungen (Code 3xx), Fehler beim Seitenabruf (Code 4xx) oder Server-Fehler (5xx) gibt. Diese Fehler können mit Hilfe von Onpage-Tools gefunden und dann behoben werden.

Klicktiefe

Die Klicktiefe definiert die minimale Anzahl an Klicks, die ein Mensch oder ein Crawler braucht, um von der Startseite aus nur durch Link-Klicks auf eine bestimmte Seite zu gelangen. Wenn diese Klicktiefe zu hoch ist, kann es passieren, dass die jeweiligen Seiten gar nicht mehr gecrawlt und in der Folge dann auch nicht indexiert werden. Solche Fehler können beispielsweise durch eine fehlerhafte Paginierung entstehen.

Performance/Ladezeit

Die Ladezeit einer Seite gewinnt als Ranking-Faktor an Gewicht. Manche Tools messen mittlerweile auch diese Performance-Daten, da diese von Seite zu Seite sehr unterschiedlich sein können. An dieser Stelle sei gesagt, dass auch Google Analytics diese Daten von realen Nutzern liefert – in vielen Fällen auch deutlich aussagekräftigere Daten.

URL-Probleme

Bei URLs können viele Probleme auftreten: Sonderzeichen, überlange URLs, gemischte Nutzung von Klein- und Großschreibung, GET-Parameter in unterschiedlicher Reihenfolge. Da ein Tool alle URLs der Website crawlt, können solche Fälle, die zu ernsthaften Problemen führen können, schnell gefunden werden.

Abgleich mit der XML-Sitemap

Bei einem Crawl können nur Inhalte gefunden werden, die auch intern verlinkt sind. Manchmal gibt es aber auch sogenannte Orphans – Seiten, die es zwar gibt, die aber ein Crawler und damit auch Google nicht finden kann. Es macht daher Sinn, die generierten XML-Sitemaps mit den realen Crawls abzugleichen, um solche Probleme der internen Verlinkung aufzuspüren.

Suchanalyse-Daten

Manche Tools bieten auch den Import der Suchanalyse-Daten aus der Google Search Console. Das hat vor allem den Vorteil, dass man so Zugriff auf mehr Daten als die in der Console angebotenen 90 Tage erhält. Mit fortschreitender Dauer der Tool-Nutzung wächst die Datenmenge so immer stärker an. Mit den Daten können Empfehlungen generiert werden, zum Beispiel Keyword-Chancen, also Rankings auf den Positionen elf bis 20, die man eventuell auf die erste Seite optimieren kann, oder konkurrierende Seiten, also zwei oder mehr Seiten, die denselben Suchbegriff abdecken und zu unterschiedlichen Zeiten ranken.

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