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Teil 1: Theorie einer neuen Web-Architektur in Ruby On Rails: REST in Rails

Das neue Rails 1.2 bietet wieder einige Detailverbesserungen. Mehr als nur ein Detail dürfte wohl aber ein neues Architektur-Konzept sein: REST (Representational State Transfer). In Rails findet es als einem der ersten Frameworks Einzug in die Welt der Web-Entwicklung.

Es gibt unzählige Variationen, eine Web-Applikation aufzubauen. Genauso zahllos sind deshalb auch die Dokumentationen, die notwendig werden, um immer wieder andere, Entwickler-spezifische Architekturen zu verstehen und zu nutzen. Neben den zahlreichen Variationsmöglichkeiten beim Aufbau einer Website gibt es ein weiteres, hinlänglich bekanntes Problem: die URLs. Hübsch und gut zu bookmarken können sie sein oder aber lang, kryptisch und ein Graus für viele Suchmaschinen-Roboter. REST bietet Lösungen für beide Probleme an. REST ist ein Architektur-Pattern für Web Services. RESTful entwickelte Anwendungen zeichnen sich vor allem durch folgende Vorteile aus:

  • klare Architekturen
  • saubere URLs

In diesem ersten Artikel zum Thema geht es zunächst um die theoretischen Konzepte hinter REST. Später folgen dann im zweiten Teil Informationen zur praktischen Implementierung in Rails.

Klare Architekturen

Die Architektur einer Anwendung bestimmt unter anderem, wie gut sie zu warten und zu erweitern ist und wie leicht es fremden Entwicklern fällt, den Service von außen zu nutzen oder sich in das System einzuarbeiten. Das ist ein wichtiger Punkt, wenn es um die Zukunfts- und Wachstumsfähigkeit einer Web-Applikation geht. Konventionen und Standards helfen dabei, denn durch sie muss das Rad nicht immer wieder neu erfunden werden. Stattdessen können Best Practices zum Einsatz kommen, die sich in zahlreichen Projekten herausgebildet haben. Alle Entwickler haben eine einheitliche Grundlage, auf der sich einheitlicher Code entwickeln lässt. REST ist solch ein Standard.

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