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Rapid-Prototyping und Rails: Wie man schnell von A nach B kommt, ohne neue Buchstaben zu erfinden

    Rapid-Prototyping und Rails: Wie man schnell von A nach B kommt, ohne neue Buchstaben zu erfinden

Moderne Software-Entwicklung und schlankes Projektmanagement machen es möglich, Projekte in einem kürzeren Zeitrahmen durchzuführen. Dabei müssen Auftraggeber und Entwicklerteam umdenken und sich der neuen Herausforderung stellen. Rapid-Prototyping ist der Versuch, Projektziele schneller zu erreichen. Ruby on Rails ist für dieses Vorhaben ideal geeignet.

Software-Entwicklung ist nach wie vor für viele Beteiligte an Projekten eine Black-Box. Vielen Kunden missfällt es, sich voll und ganz in die Hände der Entwickler zu begeben. Um Vertrauen zu schaffen und sicherzustellen, dass das Endergebnis für alle Seiten akzeptabel ist, werden deshalb Features und Akzeptanzkriterien erhoben und Wireframes [1] angefertigt. Bei vielen Projekten fehlt aber die Zeit für solch aufwendige und langwierige Planungen. Rapid-Prototyping soll Projektgruppen schneller und effizienter an ihr Ziel bringen. Ruby on Rails ist für solche Szenarien besonders geeignet und bestimmte Tools können die Entwicklungsgeschwindigkeit und -produktivität im Rails-Umfeld noch weiter verstärken.

Was ist Rapid-Prototyping?

Unter Rapid-Prototyping werden im eigentlichen Sinne Fertigungsverfahren aus dem Produktionsbereich verstanden, die CAD-Daten ohne große Umwege in Werkstücke umsetzen [2]. Ein Beispiel dafür ist das von dem Mass-Customization Startup „Fabidoo“ praktizierte 3D-Drucken, mit dem kleine Plastik-Figuren hergestellt werden, die der Nutzer vorher selbst konfiguriert hat.

Bei der Übertragung des Begriffs auf den Bereich der Software-Entwicklung ergeben sich zwei Interpretationsmöglichkeiten: Einerseits führt die direkte Übertragung des Begriffs zum Themenfeld der modellgetriebenen Software-Entwicklung (MDA), bei der Modelle über eine Modell-zu-Modell-Transformation in Code umgesetzt werden. Andererseits lässt er sich mit dem aus der agilen Entwicklung bekannten ‚Prototyping‘ oder auch als ‚Proof of Concept‘ interpretieren. Hier geht es vielmehr darum, die Akzeptanz einer Idee zu testen. Dabei soll die Idee genug Entwicklungsspielraum haben, um sich noch während der Umsetzung verändern zu können. Zentraler Dreh- und Angelpunkt ist die Tatsache, dass mit der möglichst schnellen Bereitstellung eines Prototypen der Kunde auch früher Feedback geben kann und die Prototypen sich so schnell und im Interesse des Kunden weiterentwickeln. Da die modellgetriebene Vorgehensweise im Vorfeld der Entwicklung einen hohen Grad an konzeptioneller Arbeit erfordert und die MDA eher weniger für ihre Agilität bekannt ist, wird im Kontext dieses Artikels die zweite Begriffsklärungsvariante gewählt.

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Eine Reaktion
Martin

Spannend, vielen Dank!

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