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Schritt für Schritt zur Wunsch-Domain: Domains finden und registrieren leicht gemacht

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Internet-Helferlein für die Suche

Im Internet gibt es inzwischen zahlreiche Tools und Dienste, die gratis Unterstützung bei der Suche nach der Wunsch-Domain bieten. Auf vier davon lohnt es sich, einen genaueren Blick zu werfen:

domize.com

Bereits unmittelbar während des Eintippens in die Suchmaske überprüft das Tool die Verfügbarkeit einer Domain unter den Standard-Endungen .com, .net und .org. Wer möchte, kann die Prüfung auf weitere Endungen wie .info, biz, .eu oder auch Länderendungen wie .de oder .at ausdehnen. Die Suche verlangsamt sich dadurch nur unwesentlich. Graphisch wie eine Slotmachine gestaltet, deutet eine rot gefärbte Endung an, dass die Adresse bereits vergeben ist. Ist sie hingegen noch frei, erscheint sie blau unterlegt und kann angeklickt werden, um direkt zu einem von fünf ausgewählten Registraren zu gelangen. Die Registrierung der Wunsch-Domains kann man jedoch auch bei jedem beliebigen anderen Registrar durchgeführen. Alternativ schaltet sich eine Domain-Suche in Domain-Börsen hinzu, was allerdings die Suche doch spürbar verlangsamt. Die generierte Ergebnisliste wirft den gewünschten Begriff Buchstabe für Buchstabe aus. Auf diese Weise lassen sich interessante Alternativen zur eigentlichen Wunsch-Domain finden. Des Weiteren bietet Domize auch eine spezielle Power-Suche. Wer beispielsweise eine Domain passend für ein Twitter-Blog sucht, kann mittels eigener Suchparameter nach „[twitter,tweet,twi]blog“ suchen und erhält so ein kombiniertes Ergebnis, ohne jede Domain einzelnd prüfen zu müssen. Weitere Parameter wie etwa [prep], [digit] oder [color] kombinieren den Wunschbegriff mit Präpositionen, Zahlen und Farben.

hotnamelist.com

Einen anderen Ansatz wählt hotnamelist.com. Hier veröffentlicht der Kalifornier Jorge Monasterio jeden Tag eine neue Liste mit über 100 frei registrierbaren .com-Domains. Bei der selbständigen Domain-Suche nutzt hotnamelist.com aktuelle Begriffe aus den Medien und achtet darauf, keine kennzeichenrechtsverletzenden Domains in den Ergebnissen anzuzeigen. Ein entsprechender Filter mit 2.500 eingetragenen Marken sorgt dafür, dass die gängigsten Marken aus dem US-amerikanischen Raum nicht auftauchen. Das System zeigt neben dem Domain-Namen zur Eingrenzung der Suche die Anzahl der Worte und Buchstaben sowie eine geschätzte CPC-Rate (Cost Per Click) und die monatliche Suchbegriffsanzahl der im Domain-Namen enthaltenen Begriffe. Die bisher gesammelten „heißen Listen“ hat Monasterio in einer Datenbank mit inzwischen über 65.000 Domains archiviert.

domainpigeon.com

Ein Werkzeug für die Suche sowohl nach Domains als auch nach Twitter-Namen ist domainpigeon.com. Täglich werden zur festgesetzten Stunde mehr als 1.000 freie Domains zu einer Liste hinzugefügt, die derzeit über 100.000 Domains umfasst. Das Interessante: die Liste merkt sich, welche Adressen von den Nutzern angeklickt werden und spiegelt diese Popularität der Domain in Form der immer grüner werdenden Hintergrundfarbe wieder. Angemeldete Mitglieder haben zusätzlich die Möglichkeit, zukünftig gelistete Domains früher einzusehen als „Standard-User“ und weitere Dienste zu nutzen.

ud.com

Über die bloße Domain-Suche hinaus steht mit ud.com eine Suche auch für Usernamen in sozialen Netzwerken und eingetragene Marken zur Verfügung. Die Prüfung eines Begriffs schliesst also nicht nur die wichtigsten Top Level Domains ein, sondern auch die Verfügbarkeit in Social Networks wie Facebook oder Twitter sowie den Markendatenbanken der Bundesrepublik, EU und der WIPO. Mit dem Namecheck kann also geprüft werden, ob ein Username bei Facebook oder Twitter schon genutzt wird und prüft, ob eine Zeichenfolge beispielsweise schon als internationale Marke eingetragen worden ist. Neben der Verfügbarkeit kann man so gleichzeitig feststellen, ob der Name unberechtigt von einem Dritten verwendet wird und ein Namensmissbrauch vorliegt.

Die Bindestrich-Falle

Besteht eine Domain aus mehreren Einzelwörtern, stellt sich die Frage, ob man sie durch einen Bindestrich trennen sollte. Diese Frage ist leicht zu beantworten: stets beide Varianten registrieren. So schützt man sich nicht nur effektiv gegen Domain-Grabbing, sondern kommt auch den unterschiedlichen Gewohnheiten der Nutzer entgegen.

Kürze, Kürze, Kürze

Die Devise lautet: so kurz wie möglich. Domain-Namen können zwar in der Regel bis zu 63 Zeichen umfassen und bieten daher viel Spielraum für Kreativität. Längere Domains sind aber anfällig für Tippfehler und kaum einprägsam. Am besten testet man seine Domain selbst, indem man seinen Wunschnamen auf den Anrufbeantworter von Bekannten spricht. Man sollte ihn nur einmal, ohne Wiederholungen und Buchstabieren, nennen. Wenn die Bekannten die Website im ersten Anlauf finden, hat man eine „gute“ Domain gewählt.

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3 Kommentare
Christoph Batik
Christoph Batik

Zur Info: Bei Eingabe von domainpigeon.com wird man auf jmockups.com weitergeleitet.

Beste Grüße
Christoph Batik

Antworten
Anita

„Über die bloße Domain-Suche hinaus steht mit ud.com eine Suche auch für Usernamen in sozialen Netzwerken und eingetragene Marken zur Verfügung“

Bei ud.com wird man auf uniteddomains.com weitergeleitet. wo soll die genannte Suche nach Usernamen und eingetragene Marken sein?

Grüße, Anita

Antworten
Erik Petersen

hotnamelist.com halte ich für nutzlos und domainpigeon.com führt lediglich auf jmockups.com mit einem ganz anderen Angebot. Ansonsten wäre sedo.de noch zu empfehlen.

Mit freundlichen Grüßen

Erik Petersen

TRILOS GbR
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