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Von der Spielerei zur intuitiven Bedienung: Sinnvolle Navigation durch Geo-Verortung

    Von der Spielerei zur intuitiven Bedienung: Sinnvolle Navigation durch Geo-Verortung

Die Suche von Orten und Routen bei Google Maps und Co. hat in vielen Fällen schon die Landkarte aus Papier ersetzt. Doch die Technik der digitalen Verortung ermöglicht mehr als die bloße Anzeige. Zunehmend schleicht sie sich in die Informationsaufbereitung im Internet ein und beeinflusst dabei die Benutzerführung grundlegend. Unterschiedliche Inhalte mit gleichem lokalen Bezug werden verknüpft, was ganz neue Interneterlebnisse schaffen kann. Auch TYPO3 bietet in dieser Richtung einige Möglichkeiten.

Am Anfang des Internets gab es öfter animierte Links, denen der Nutzer hinterher hasten musste, oder „innovative“ Menüs, die es erst zu entdecken galt. Solche und ähnliche Arten der experimentellen Benutzerführung verdarben schon dem frühen Nutzer den aufkommenden Surf-Spaß und haben sich glücklicherweise nicht durchgesetzt. Für die breite Masse sind sie nicht geeignet und wenn überhaupt, findet man sie noch vereinzelt auf Seiten „hipper“ Agenturen. Wer seine Nutzer optimal führen und nicht überfordern will, tut das heute zumeist mit einer horizontalen oder einer vertikalen Navigation. Doch was auf der einen Seite übersichtlich und vertraut ist, wirkt auf der anderen Seite schnell etwas angestaubt und langweilig. Schon allein deshalb wird es weiterhin Experimente für neue Navigationsformen geben.

In der Nutzerführung neue Wege beschreiten

Im Grunde genommen fährt der Webentwickler mit einer klassischen Navigation immer gut, greift man doch die Gewohnheiten des Nutzers auf. Doch geht es auch intuitiver, zumindest bei Daten, die sich in irgendeiner Weise geografisch zuordnen lassen. Haben Informationen aus verschiedenen Bereichen zum Beispiel den gleichen geografischen Ursprung, lässt sich die Informationsdarstellung in Karten bündeln. Anstatt dass sich der Nutzer durch unterschiedliche Navigationsstränge in die vierte Ebene einer Website durchhangeln muss, um zum Beipiel Standort, Sortiment, Verfügbarkeit und Öffnungszeiten einer Autovermietungsfiliale herauszufinden, können die Informationen auch an einem Ort und auf einen Klick abrufbar sein. Statt über Auswahlfelder Land, Region, Stadt und Filiale auszuwählen, gibt es Geo-Informationsprovider, die entsprechendes Kartenmaterial und Software für die visuelle Navigation und Einbindung von Verknüpfungspunkten bereitstellen. Der bekannteste Vertreter ist Google mit seiner Applikation Google Maps, aber auch Yahoo und Microsoft stellen entsprechende Anwendungen bereit und bieten Schnittstellen, um sie in die eigenen Angebote zu integrieren. Neben der Darstellung von Karten und Satellitenfotos bieten alle auch eine lokale Suche und einen Routenplaner. Während Yahoo Local Maps auf die Flash-Technologie setzt, bauen Google und Microsoft auf Ajax. Microsofts Live Search bietet zusätzlich sogar 3D-Ansichten, allerdings wird dafür ein Browser-Plugin benötigt. Dank asynchroner Technologien für die Datenübertragung sind Anwendungen auch in Echtzeit möglich. Live-Sportreportagen können damit ebenso realisiert werden wie Echtzeit-Onlinespiele. Bis heute ist die Nutzung der vorgestellten Services kostenlos und bis auf das Anbieter-Logo werbefrei, was allerdings nicht immer so bleiben muss. Für welche Lösung sich der Webentwickler letztlich entscheidet, hängt stark von der Art der zu erstellenden Anwendung und sicherlich auch von persönlichen Präferenzen ab.

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