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t3n 17

Startup vorgestellt – make.tv, Online-Tool für Live-Web-TV: „Software as a Service ist definitiv die Zukunft“

Das deutsche Startup make.tv aus der TV-Metropole Köln hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Mit seinem Online-Produktionsstudio will es Live-Fernsehen per Internet auf die nächste Stufe heben. „Wir sehen make.tv als kreatives Tool, mit dem man komplett neue Formate umsetzen kann“, erklärt Mitgründer Andreas Meyer. Dabei nahm das heutige Angebot einen eher bescheidenen Anfang: als neues Feature einer bestehenden Community.

Die make.tv-Gründer: Georg Lenzen, CTO (li.) und Andreas Meyer, CEO.

Die make.tv-Gründer: Georg Lenzen, CTO (li.) und Andreas Meyer, CEO.

Der Geburtsort von make.tv war Fotocommunity.de. Diese Seite hatte make.tv-Mitgründer Andreas Meyer im Jahr 2001 ins Leben gerufen. Anders als bei Portalen im Stile von Flickr geht es hier nicht um Fotoalben mit vielen Bildern, sondern darum, über einzelne Fotos zu diskutieren und sie zu bewerten. „Mir ist aufgefallen, dass sich in den Abendstunden so etwas wie Echtzeitkommunikation in den Kommentaren abspielte“, erklärt Andreas Meyer. Daraus sollte sich doch etwas machen lassen, ging ihm durch den Kopf.

Zunächst hatte er an eine Live-Diashow mit Sprache und vielleicht auch mit Musik für die Fotocommunity gedacht. Das Thema Video kam schließlich durch den heutigen CTO und Mitgründer von make.tv, Georg Lenzen, dazu. Dabei wurde bald klar, dass die Idee einen eigenen Platz brauchte und nicht mehr in die Fotocommunity passte. „Ich finde es nicht gut, viele verschiedene Produkte unter einem Dach anzubieten“, erklärt Andreas Meyer. Für make.tv musste allein schon „die Unternehmenskultur anders sein“. Der Startschuss für das neue Angebot war gefallen.

Mit make.tv bekommt der Nutzer heute ein Online-Produktionsstudio fürs Live-TV im Internet. Über die Weboberfläche mischt man die Inhalte zusammen, die vorbereitet sein können oder von verschiedenen Kameras kommen.

Interaktion ist dabei ein wichtiges Element. Und es geht nicht allein um Video: Flash-Elemente, Grafiken und Video kann man in freier Kombination zusammenstellen. Eine „Broadcasting-Solution für neuartige Angebote“ nennt es Andreas Meyer. „Ein kreatives Tool, mit dem man komplett neue Formate umsetzen kann.“

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