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Die Umstellung der TYPO3-Quellcoderevision von CVS auf SVN: SVN statt CVS

„Some things never change.“ Was vielleicht auf den Genuss von Schoko-Pfefferminz-Täfelchen zutreffen mag, gilt nicht für die im Rahmen von TYPO3 eingesetzte Software zur Revisionskontrolle des Quellcodes.

Seit den Anfängen von TYPO3 bis ungefähr Mitte Oktober 2003 fand eine Verwaltung der verschiedenen Revisionen des TYPO3-Quellcodes lediglich auf der Festplatte von Kasper Skårhøjs Computer statt.

Im Rahmen der Weiterentwicklung von TYPO3 wurde aber schnell deutlich, dass man die Entwicklung so nicht skalieren konnte. Die Hauptlast der Entwicklung lag immer noch auf Kaspers Schultern, gleichzeitig war es mit einem Revisionskontrollsystem „von Hand“ schwierig, zusätzliche Entwickler mit Aufgaben zu betrauen.

Das Concurrent Versions System (CVS) sollte die Revisionskontrolle des TYPO3-Quellcodes übernehmen. Die Bereitstellung eines über das Internet erreichbaren CVS-Servers sowie die Rechteverwaltung der Schreibzugriffe auf den TYPO3-Quellcode wurde Sourceforge überlassen. Dort gab es bereits seit einiger Zeit ein Projekt namens „TYPO3“, das nun eine konkrete Nutzung erfuhr. Ein weiteres Anliegen für die zukünftige Entwicklung von TYPO3 war, Entwicklern von TYPO3-Erweiterungen eine ähnliche Infrastruktur zu geben, sodass mehrere Entwickler gemeinsam an TYPO3-Erweiterungen arbeiten konnten.

Schon zum Zeitpunkt der Einführung von CVS bei TYPO3 gab es mit Subversion (SVN) die ersten frühen Versionen einer anderen Software zur Revisionskontrolle von Quellcodes. Subversion war angetreten die Nachfolge von CVS zu übernehmen. Die Liste der geplanten Features und die Tatsache, dass einige der CVS-Entwickler bei Subversion von Anfang an mit an Bord waren, machte Subversion zu einer guten Alternative. Da der CVS-Dienst von Sourceforge zur Verfügung gestellt wurde, gab es zunächst keine Möglichkeit, zusätzlich Subversion für die Verwaltung des TYPO3-Quellcodes zu verwenden. Bedingt durch die organisatorische Größe von Sourceforge ließ sich ein neuer Dienst für Entwickler nicht über Nacht anbieten. Gegen Ende 2005 wurde endlich ein SVN-Dienst für registrierte Projekte angeboten. Da die Entwicklung von TYPO3 Version 4.0 zu dieser Zeit die gesamte Aufmerksamkeit des Core-Teams beanspruchte, konnte eine Umstellung von CVS zu SVN erst zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt werden.

Bei der Nutzung von CVS traten über die Jahre immer wieder Unzulänglichkeiten zu Tage. Diese versprach Subversion aufzuräumen:

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