Trendreport

Tech for Future: Mit Technologie den Klimawandel stoppen – geht das?

Die Anlagen von Climeworks können CO2 aus der Luft filtern – aber können sie die Klimakatastrophe abwenden? (Foto: Climeworks/ Julia Dunlop)

Die Industrialisierung hat uns in die Klimakrise gestürzt. Kann Digitalisierung uns in letzter Sekunde retten? Wir haben Forscher, Gründer und Investoren gefragt, ob Technologie die Klimakrise aufhalten kann – oder sie nur noch schlimmer macht.

In einer Lagerhalle auf dem Gelände einer ehemaligen ­Kabelfabrik in Berlin-Spandau scheint violettes Licht aus meterhohen Glasschränken. Saftig grüner Thymian, Salbei und Koriander sprießt darin, fein aufgereiht in wassergefüllten Behältern. Davor: Menschen in weißen Kitteln auf Leitern, die Bleche mit Keimlingen in Regale schieben wie Tiefkühlpizzen in Backöfen.

Glaubt man Guy Galonska, sieht so eine Antwort auf den Klima­wandel aus. Der 29-jährige Israeli mit Fünftagebart, schwarzer Rundbrille und beigefarbenem T-Shirt schreitet in Sandalen durch sein 2.500 Quadratmeter großes Forschungszentrum. Der Mitgründer des Startups Infarm ist besorgt: „Die Wetterextreme nehmen weltweit zu“, sagt Galonska. „Schon ein globaler Temperaturanstieg um einen Grad wird die traditionelle Landwirtschaft vielerorts zur Lotterie machen.“ Erst Mitte Juni sah sich der Unternehmer darin bestätigt: Tennis­ballgroße Hagelkörner hatten im Département Drôme südlich der französischen Stadt Lyon fast 100 Prozent der Ernten vernichtet. Getreide­felder, Apfelfarmen, Gemüseplantagen – alles war in Minuten unter ­einem zentimeterdicken Brei aus Eisklumpen begraben worden.

Galonskas Lösung sind futuristische Brutkästen, die Kräuter und bald auch Gemüse in geschützten Räumen wachsen lassen – ohne Sonnenlicht, ohne Erde, dafür platzsparend und wetterunabhängig. Vertical Farming heißt der Trend. Die Anbautechnik, sagt ­Galonska, werde schon bald unvermeidbar sein, nicht nur, um die rasant wachsenden Bevölkerungen in Städten zu versorgen. Es gehe ihm auch um den Klimaschutz an sich: „Die Produk­tion von Lebensmitteln beschränkt sich auf nur wenige Klima­zonen der Erde mit einer durchschnittlichen Entfernung von 2.500 Kilometern zwischen Erzeuger und Händler“, erklärt der Gründer. „Auch deshab macht der CO₂-Fußabdruck von Lebensmitteln ­circa 17 Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen aus.“

Wo einst Kabel gefertigt wurden, baut Guy Galonskas Startup Infarm jetzt Kräuter und bald auch Gemüse in futuristischen Brutkästen an. Sein Ziel: Künftige Nahrungsmittelkrisen eindämmen und gleichzeitig das Klima durch Technologie schützen. (Foto: Ole Witt)

Wo einst Kabel gefertigt wurden, baut Guy Galonskas Startup Infarm jetzt Kräuter und bald auch Gemüse in futuristischen Brutkästen an. Sein Ziel: Künftige Nahrungsmittelkrisen eindämmen und gleichzeitig das Klima durch Technologie schützen. (Foto: Ole Witt)

Das Klima ist die größte Herausforderung des 21. Jahrhunderts. Wenn sich nichts Grundlegendes ändert, so warnen die Wissenschaftler des Weltklimarats, erwärmt sich die Erde in den nächsten 20 Jahren um mindestens 1,5 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Klima. In ihrem jüngsten Report vom Oktober 2018 zeichnen die Wissenschaftler ein apokalyptisches Bild der Konsequenzen: Hungersnöte, Waldbrände und Artensterben würden sich bis zum Jahr 2040 verschlimmern.

Jenseits der 1,5 Grad droht sogar eine Hitzespirale: Bio­masse in auftauenden Permafrostböden in Nordkanada, Alaska, ­Grönland und Ostsibirien würde Milliarden Tonnen zusätzliches CO₂ freisetzen, genau wie Waldbrände in der Tundra oder den Tropen. Schmelzendes Eis in der Arktis könnte mittelbar den Golfstrom zum Versiegen bringen. Wie Dominosteine würden ­diese sogenannten „Kippelemente des Klimas“ eine Krise nach der anderen auslösen, während es auf der Erde immer heißer wird. Auch die Wissenschaft kann nicht vorhersagen, was dann genau passieren wird.

Zeit, zu handeln. Denn eine Chance, den Klimawandel zumindest zu beschränken, steckt in einer der größten Umwälzungen unserer Zeit: der Digitalisierung. Sie könnte bei der Transfor­mation der Wirtschaft hin zu mehr ökologischer Nachhaltigkeit eine entscheidende Komponente werden: zum Beispiel mit einer digitalen Energieinfrastruktur, die uns dabei hilft, von fossilen Kraftwerken auf Solaranlagen in der Nachbarschaft umzustellen; mit digitalen Geschäftsmodellen, die unseren Elektroschrott sinnvoll recyceln, statt ihn auf Müllkippen nach Afrika zu ­schicken; oder mit komplexen Apparaturen, die CO₂ direkt aus der Atmosphäre filtern.

Randvoll mit Hightech stecken auch die Brutkästen von Infarm-­Mitgründer Guy Galonska: Schläuche leiten Nährstoffe zu den Keimlingen, Infrarotkameras überwachen Wachstum und Gesundheitszustand, von oben spenden LED-Leuchten das nötige Licht. „Jeder unserer Schränke ist ein vollwertiges IoT-­Device”, erklärt der Gründer. Sensoren erfassen Daten zu ­Temperatur, Feuchtigkeit, pH-Wert und Lichtintensität der Pflanzen und ­schicken sie drahtlos weiter in eine Cloud. Aus Diagrammen können die Infarm-Mitarbeiter dann ableiten, unter welchen Bedingungen das Gemüse am besten gedeiht. „Etwa, ob der ­Koriander mehr Sauerstoff benötigt oder der Thymian mehr Licht braucht“, sagt Galonska. Sogar den Geschmack könne das Startup steuern. Bis zu 7.500 Nutzpflanzen können laut Infarm in einem zwei Quadratmeter großen Brutkasten jährlich heranwachsen. Das klingt wenig, doch die Geräte haben einen entscheidenden Vorteil: Sie lassen sich überall auf wenig Raum aufstellen, etwa in Supermärkten oder Lagern wie in Berlin-Spandau. Aktuell betreibt Infarm mehr als 250 solcher Minifarmen. Bis Ende des ­Jahres 2019 sollen es europaweit bereits 1.000 sein.

In der Masse liegt letztlich auch das Ökologieversprechen der Berliner: Denn Ackerflächen muss Infarm für die Anzucht seiner Nutzpflanzen nicht bewirtschaften. So verbraucht das ­Startup nach eigenen Angaben bis zu 90 Prozent weniger Wasser und 70 Prozent weniger Dünger im Vergleich zur traditionellen Landwirtschaft. „Da wir nah am Verbraucher anbauen, vermeiden wir zudem Verpackungsmüll und lange Lkw-Transporte über ­Tausende von Kilometern, was viel CO₂ vermeidet”, sagt ­Galonska. Er beruft sich auf eine Studie des Instituts für Energie und Umweltforschung in Heidelberg, wonach ein Kopf Eissalat aus regionalem Anbau in seinem Lebenszyklus rund 500 bis 600 Gramm CO₂ verbraucht. 25 Mal so viel wie der von ­Infarm, glaubt man den Zahlen von Galonska.

Jetzt das t3n Magazin abonnieren!

Vertical Farming ist deswegen aber noch lange kein Garant für mehr Klimaschutz. Matthias Arlt vom Max-Planck-Institut für Pflanzenphysiologie in Potsdam sieht vor allem den Energieverbrauch für den Betrieb der Farmen kritisch: „Pflanzen beziehen ihre Energie von der Sonne, die es in der freien Natur zuhauf gibt. In geschlossenen Systemen sieht das natürlich anders aus“, sagt Arlt. Denn wo es kein Sonnenlicht gebe, müsse es künstlich erzeugt und von außen zugeführt werden. Bei Infarm seien das vor allem die vielen LED-Leuchten in den Geräten, die das Licht-Schattenspiel von Wolken und Sonne nachahmen ­sollen. „Wenn dafür dann konventioneller Strom genutzt wird, der in Deutschland zu 56 Prozent aus fossilen und nicht CO₂-mini­mierenden Energieträgern wie Kohle, Gas und Öl stammt, verpufft der positive Effekt aufs Klima schnell“, erklärt Arlt. Anders, so der Forscher, könne das aussehen, wenn Infarm seine Brut­kästen komplett mit Ökostrom betreibe. Das ist laut Gründer Guy Galonska bisher aber nur in den eigenen Lagern der Fall. Supermärkte und Restaurants – die sein Geschäft als Hauptabnehmer der Geräte groß machen sollen – habe er dagegen noch nicht von einem Wechsel auf Ökostrom überzeugen können.

Grünes Nullsummenspiel

Wer vor der Infarm-Halle in Berlin-Spandau auf ein Fahrrad steigt, schafft es in 30 Minuten zur Technischen Universität (TU) in ­Charlottenburg. Im Hauptgebäude hängt ein „There is no ­Planet B“-Spruchband mit dem Fridays-for-Future-Logo aus dem Fenster. In einem Büro der TU sitzt Tilman Santarius in oliv­grünem T-Shirt und runder Brille an einem Schreibtisch und tele­foniert. Santarius ist Professor für nachhaltige Digitali­sierung am ­Einstein Center der TU. In einem Regal neben der Tür liegen ein paar Exemplare seines Buches „Smarte grüne Welt?“. ­Santarius’ Spezialgebiet ist das Fragezeichen im Buchtitel. Genau das Fragezeichen, das bei Galonskas Infarm auch noch ungeklärt ist.

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

8 Kommentare
Wolfi
Wolfi

Ab ca. der 60. Jahre jeden einzelnen Tag. Jeden Tag ein kontinuierlicher Ausstoß an Schadstoffen in die Luft und Wasser. Ab den 80. Jahren stieg dieser Ausstoß massiv an. Ab den 2000. Jahren als China und andere Schwellenländer dazu kamen stieg der Ausstoß noch einmal massiv an. Also seit ca. 60-70 Jahre ein ununterbrochener massiver Ausstoß an Umweltgiften. Alleine der Energieaufwand um diese Schadstoffe über die Jahrzehnte freizusetzen ist gigantisch.

Der Aberglaube, Dogma und falsches Versprechen der unbegrenzten Möglichkeiten und Machbarkeit in und mit Technologie muss heute als falsches Versprechen, und mit Sicherheit berußte Lüge erkannt werden! An dem sich ganze Generationen von Wissenschaften endlos, maßlos faszinieren haben mit dem Motor der Neugierde-Befriedigung etc.! An dem sich durch die Industrie genauso viele Kapitalisten bereichert haben.
Wer sich heute hinstellt und offen erklären will, das dieser massive Zerstörung wiederum mit Technologie zu beseitigen ist. Damit der Klimawandel verhindert werden kann ist immer noch nicht aus dem „faszinierenden Traum“ der technologischen Möglichkeiten aufgewacht, oder will sich wie Generationen vorher daran bereichern. Bzw. ist intellektuell nicht in der Lage zu erfassen das diese Faszination für technologische Zusammenhänge in der Tat nichts weiter ist als eine Triebbefriedigung an dem sich heute das akademische Intellekt als pseudointellektuelle enttarnt ist. Die angeblichen geistigen Eliten aus Wissenschaft und Industrie waren nichts Anderes als pseudointellektuelle Blender und/oder bewusste Betrüger.

Antworten
Rudolph Bauer (Bremen), Autor

„Wer sich heute hinstellt und offen erklären will, das dieser massive Zerstörung wiederum mit Technologie zu beseitigen ist … will sich wie Generationen vorher daran bereichern.“ Nicht die „Generationen vorher“ haben sich bereichert, sondern seit Generationen die Unternehmer/innen der kapitalistischen Ökonomie.

Antworten
Niebeljung
Niebeljung

Es ist wohl eher Tatsache, dass Digitalisierung und ganz besonders Blockchain massiv Energie verbrauchen. Digitalisierung ist meistens Teil des Problems. Das Einzige was mit Digitalisierung erreichbar wäre bezüglich effizienter Energienutzung sind smarte Stromzähler, mit je nach Angebot und Nachfrage schwankendem Strompreis. Die Möglichkeit gäbe es seit langem wird aber nicht genutzt, weil man die Geräte hacken kann (ein weiterer Nachteil von Digitalisierung). Dabei wäre es dringend erforderlich zum Ausgleich von Stromschwankungen den Strom in Zeiten von erhöhtem Bedarf zu verteuern (sowohl die Abnahme als auch die Einspeisung) und in Zeiten des Überangebots zu verbilligen. Wenn man dann noch smarte Haushaltsgeräte hat die Abwarten bis der Strom mal gerade günstig ist dann kann jeder davon profitieren und das Stromnetz wäre stabilisiert.
Zur Zeit läuft es gerade umgekehrt. Die Destabilisierung des Stromnetzes wird geradezu provoziert indem der Strom auch zu Spitzenzeiten genau so viel kostet als zu Zeiten wo man froh wäre wenn ihn jemand verbraucht. Das kostet die Stromabnehmer EEG-Umlage, weil dann teuer produzierter Strom verschenkt werden muss ans Ausland oder die Einspeisung abgestellt werden muss bei gleichzeitiger Entschädigung. Und zusätzlich müssen wegen der Verbrauchsschwankungen Reservekraftwerke bereitgehalten werden um einen Stromausfall zu verhindern. Die EEG-Umlage wird also kaum für Erneuerbare Energien ausgegeben, sondern für das Unvermögen, Angebot und Nachfrage vernünftig zu regeln. Und ein angebliches Hochtechnologieland schafft es nicht das Netz kostengünstig zu stabilisieren, weil man keinen Stromzähler zustande bringt der nicht zu hacken wäre.
Ansonsten sucht der Artikel in der Startupszene nach Lösungen für ein Problem, das nur eine ganze Schwerindustrie lösen könnte. In ähnlichem Umfang wie es produziert wurde müsste man das CO2 wieder verarbeiten. Das kann kein Startup und wahrscheinlich wird es keine defizitäre Industrie geben für so einen Zweck.
Die Natur könnte mit der Zeit helfen indem sie Holz produziert das nicht verbrannt wird und nicht verrottet, sondern in Häusern als Baustoff lange Zeit überdauert. Urwälder helfen nicht so viel weil dort ähnlich viel Holz verfault als neu entsteht. Daher ist es nicht allzu schädlich fürs Klima, Tropenhölzer in langlebigen Produkten zu verarbeiten. Aber das Abbrennen der restlichen Wälder ist dafür umso schädlicher. Weil beides anscheinend untrennbar zusammengehört ist auch von Tropenholz abzuraten.
Eine andere Möglichkeit wäre die Erderwärmung aufzuhalten, indem man die Erde beschattet. So wie Vulkane Schwefel ausstoßen in große Höhen könnten wir per Flugzeug oder Raketen dasselbe machen. Der Schwefel wandelt sich um und die Kristalle reflektieren das Sonnenlicht. So kühlt die Erde ab trotz höherem CO2 Gehalt. (Obwohl Vulkane viel mehr CO2 als Schwefel ausstoßen haben sie doch meist eine abkühlende Wirkung wegen dem Schwefel.) Ergebnis davon wären prächtige Sonnenuntergänge aber auch eine getrübte Sicht für irdische Teleskope.
Weil es sicher Länder geben wird, die nicht mitmachen wollen und weiter Kohle verheizen, muss diese teurer werden. Dazu wäre ein Ankauf von Kohle auf internationalen Märkten sinnvoll. Die Gruben des Braunkohletagebaus eignen sich gut zur Lagerung der gekauften Kohle. Wenn die im großen Stil aufgekauft wird dann wird sie immer mehr wert, so dass das eine gute und sichere Geldanlage wäre. Nur verwenden sollte man sie die nächsten hundert Jahre nicht. Danach kann das ein sehr wertvoller Rohstoff sein in Zeiten wo es kaum mehr Rohstoffe gibt.
Man könnte so viel machen aber aktuell werden viel mehr Gelder ausgegeben um klimaschädliche Vorgänge zu subventionieren. Wer zum Beispiel mit dem Auto zur Arbeit fährt bekommt Kosten erstattet. Ein Fahrradfahrer der kein Auto hat bekommt nichts, obwohl er sich viel mehr anstrengt. Kein Auto zu haben wird von der Politik bestraft weil fast alle Parteien von Parteispenden der Automobilindustrie abhängig geworden sind. Aktuell werden Gelder für den Klimaschutz zweckentfremdet, indem man Elektroautos subventioniert. Obwohl die Unternehmen von sich aus verpflichtet wären eine abgasarme Flotte auf den Markt zu bringen. Weil sie kein konkurrenzfähiges Elektroauto zustandebringen werden sie die Vorgaben nicht einhalten können und müssten ihre Elektroautos unter Wert verkaufen um den Schadstoffausstoß ihrer Flotte zu begrenzen. Allein deshalb, um die Autoindustrie vor diesem Verlustgeschäft zu bewahren springt die Politik ein und subventioniert Elektroautos. Kostet viel Steuergelder aber bringt dem Klima nichts weil die Elektroautos sowieso verkauft werden müssten. Wieder einmal ein Geschenk der Parteien an die Parteispender finanziert vom Steuerzahler. Um Klimapolitik geht es noch lange nicht, es geht immer noch darum klimaschädliche Vorgänge zu unterstützen und das auch noch als Klimaschutz zu verkaufen.

Antworten
Hans-Jürgen Engelmann
Hans-Jürgen Engelmann

Wer meint man könne den Klimawandel stoppen, muß ja einen IQ von unter 30 haben. den Klimawandel kann man ebensowenig stoppen wie das Klima schützen. Wir können das ganze nur beeinflussen.
Man sollte Klimaschutz nicht mit Artenschutz verwechseln. Das ist das was hier irrtümlich zum Hype gemacht wird. Denn es gäbe ohne Klimawandel kein leben auf unserem Planeten und auch die Evolution hätte es nicht gegeben. Was die dummen Aktivisten nicht begreifen ist, das wir nur eine Eposode im Verlauf der Erdgeschichte sind.

Antworten
paul chlebek
paul chlebek

Als Mensch verantwortungsvoll, respektvoll und schützend Pflanzen und Tieren gegenüber zu handeln. Darum geht es. Das impliziert viele Einsichten und führt zu vielen Konsequenzen. Genauso wie das Gegenteil.

Antworten
Wolfi
Wolfi

Der Klimawandel wird kommen…! Da helfen auch die Wutreden von Teenagern nichts mehr. Da sitzt „Gretchen“ in USA vor Politikern und zelebriert „keiner kann und stoppen…“ das es zum Fremdschämen peinlich ist. Das dort tatsächlich noch niemand verinnerlicht hat das dieser Aktivismus mindestens 20 Jahre zu spät kommt! Es geht höchstens noch um Schadensbegrenzung.

Nur, wenn die Welt angesichts der brisanten Lage und dem Bemühen dieser Aktivisten für „Bitcoins“ derartige Energien verschwendet (siehe den Beitrag von „Niebeljung“)! In dem das Wort „Verschwendung“ erst seine wirkliche Bedeutung erhält. Angesichts dessen das man diese Währung, rein theoretischen, einfach aushändigen hätte können. Oder auf welchem Weg auch immer. Das diese Währung mit einem derartigen Energieaufwand „generiert werden muss“ ist völlig entgegen jeder Logik! Die zu allem Überfluss dann auch noch für Kriminalität für wie geschaffen ist, dann geben ich „H-J Engelmann“ recht, das hier Aktivisten jenseits des IQ um 30 sich gegenseitig beweihräuchern.

Antworten
Wolfgang Heuer

„Der Untergang des Abendlandes“ (O. Spengler) kann durch materielle – grobstoffliche – Technologie nicht aufgehalten werden; dazu braucht es eine nichtmaterielle – feinstoffliche – Maßnahme: Die Heilung der Krankheit der Gesellschaft / kollektiven Neurose bzw. die anschließende Heilung (Ganzwerdung) der befallenen Menschen.
Betroffen vom Problem ist nicht nur das „Abendland“, sondern die inzwischen globalisierte Zivilisation / zivilisierte Gesellschaft.

Die tiefere Ursache aller Übel der „Zivilisation“ / „zivilisierten Gesellschaft“ ist „Die Krankheit der Gesellschaft“, eine „kollektive Neurose“, wie der (Gattungs-)Begriff in der Soziologie lautet.

Leider sind die meisten derer, die davon wissen, aus Gründen eigener Befallenheit / Beeinträchtigung nicht befähigt, das wahre Ausmaß des Problems zu erkennen.

Die sehr wenigen wahrheitsgemäßen Beschreibungen / Expertisen wurden / werden aus demselben Grund ignoriert bzw. die Autoren diskreditiert.

Die Angst vor der Wahrheit ist pathologisch (neurotisch), kann aber – und muß (für die Heilung) – überwunden werden.

Kollektive Neurosen bestehen aus den individuellen Neurosen der (Mehrheit der) Mitglieder des – jeweiligen, gemeinten – Kollektivs.

Neurose verstehe ich primär als den Zustand zwischen seelischer Verletzung / Traumatisierung und grundlegender, natürlicher, Heilung.
Neurose ist in Wahrheit weitaus mehr als die in manchen Veröffentlichungen beschriebenen auffälligen Symptome.

Der größere Teil der Symptome „versteckt“ sich in der – angeblichen, vermeintlichen – „Normalität“ der zivilisierten Gesellschaft.
Die Krankheit selbst „versteckt“ sich im Unbewußten der Befallenen.

Im Zustand der Neurose befindet sich die Seele – die ich als rein energetisches (nichtmaterielles, feinstoffliches) Lebewesen sehe – in einer Art „Rückzugs- / Schutzhaltung“, wodurch ihr Leistungs-Potenzial für den materiellen (grobstofflichen) Aspekt des Menschen nur begrenzt verfügbar ist.

Das Leistungs-Potenzial der Seele umfaßt im Wesentlichen ZWEI Komponenten:

1.: ENERGIE (feinstoffliche Lebens-Energie, Kraft der Liebe und des Friedens, Heilkraft, usw.)
und
2.: INFORMATION (intuitive Erkenntnisse, Eingebungen, Ahnungen, Fügungen, Führung, usw.).

Bei Mangel an diesen Komponenten kann kein wahres Leben / Sein, keine gesunde Entwicklung, stattfinden – so daß befallene Menschen auch nicht wahrhaft (geistig-seelisch) erwachsen werden können.

(Kollektive) Neurose sehe ich als den wesentlichen Ursachenfaktor aller sogenannten „Störungen“ / „Krankheiten“ einschließlich der Störung(en) der Fähigkeiten zu wahrer Verantwortung und echten, menschlichen, Beziehungen.

Kollektive Neurosen können sich steigern zu „kollektiven Psychosen“ wie Krieg, Bürgerkrieg, Aufstände, Terror(-ismus), Massaker, Genozid, usw.

Bei fortgesetzter Nichterkenntnis / -Heilung droht der befallenen Population Untergang und Aussterben.
Entsprechende Warnungen finden wir in der Literatur.

Wir stehen in der Erfahrung dieser schlimmsten aller Krankheiten seit mehr als 10.000 Jahren – und vor der Herausforderung, sie nun endlich auch kollektiv zu erkennen und den Weg der grundlegenden, natürlichen, Heilung zu beschreiten.
Dazu bedarf es großflächiger wahrheitsgemäßer Aufklärung.

Antworten
Wolfi
Wolfi

— Dazu bedarf es großflächiger wahrheitsgemäßer Aufklärung….
Selbst diese geforderte „großflächiger wahrheitsgemäßer Aufklärung“ wird zum einen dieses Problem nicht mehr aus der Welt schaffen. Zu anderen solange immer noch auf breiter Front Kapitalistische Interessen vor dem stehen was jetzt auf die Menschheit zurollt, dann muss erkannt werden das der Mensch tatsächlich und wahrhaftig nicht intelligent genug dafür ist um dies was er selbst ausgelöst hat entsprechend danach zu handeln. In allem zu hastig, zu gierig etc. damit „eine triebgesteuerte Intelligenz“. Die Befriedigung von Trieben steuert den angeblich intelligenten Mensch, nicht Vernunftbegabung entsprechend logischer Notwendigkeiten. Daran scheitert auch „großflächiger wahrheitsgemäßer Aufklärung…“!

Hier hat auch die akademische Wissenschaft als Steigbügelhalter der Kapitalisten maßgebliche Schuld. Die zwei-drei Generationen nach dem WW2 haben einen „Vergnügungspark-West“ etabliert, in dem Rauschähnlicher Konsum das Maß aller Dinge ist, an dem krampfhaft festgehalten wird.
Die einzige Möglichkeit die noch offen steht ist die „Zerschlagung“…!

Antworten

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!

Hey du! Schön, dass du hier bist. 😊

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team bestehend aus 65 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Danke für deine Unterstützung.

Digitales High Five,
Stephan Dörner (Chefredakteur t3n.de) & das gesamte t3n-Team

Anleitung zur Deaktivierung