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Tech for Future: Mit Technologie den Klimawandel stoppen – geht das?

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Es gibt etliche Techunternehmen, die damit werben, dass ihre Produkte die Umwelt schonen: Apple sagt, dass iMessages mit erneuerbarer Energie verschickt werden. Elon Musk sagt, es gäbe Tesla nur, um Transport nachhaltiger zu machen. Die ­Telekom sagt, Kunden könnten mit ihren Smarthome-Systemen Energie sparen. Die Slogans der Techunternehmen klingen, als löse die Digitalisierung die Klima­krise von selbst. Doch dem ist nicht so, wie Wissenschaftler Santarius herausgefunden hat. „Bei Smarthome-Anlagen für Heizungen untersuchen wir, wie viel graue Energie in die Produktion der Geräte geflossen ist, und wie sich das Verhalten der Nutzer damit ändert“, sagt er. Graue Energie ist die Energie, die zur Herstellung eines Produktes benötigt wird. Bei Smarthome-Systemen könne sie sich nach zwei Jahren ökologisch amortisieren. Dazu kommt ein weiterer ­Aspekt; „Häufig sparen Nutzer bei der Heizung, haben dann aber Mehrverbräuche, weil sie mehr Gadgets in der Wohnung haben: Entertainment, vernetzte Alarmanlage, Dimmer … die Mehr­verbräuche muss man gegenrechnen mit den Einsparungen der Heizung“, sagt Santarius. Bei Smarthome-Systemen kommen Nutzer durchschnittlich bei plus minus Null heraus.

Das Phänomen ist typisch für technische Innovationen: ­„Onlinezeitung statt gedruckter Ausgabe, Musikstreaming statt CD, Carsharing statt Automobilität und öffentliche Verkehrsmittel – alles in allem eher ein Nullsummenspiel“, so ­Santarius. Dieser sogenannte „Rebound-Effekt“ ist seit 150 Jahren bekannt: Dem britischen Ökonomen William Stanley Jevons war 1865 ­aufgefallen, dass die Dampfmaschine von James Watt zwar ­effizienter Kohle verbrannte als vorher –, aber mit ihr ging die Industrialisierung erst so richtig los. Insgesamt wurde viel mehr Kohle verbrannt als vor der Erfindung der sparsameren Dampfmaschine. Auch Carsharing schafft theoretisch effizientere ­Mobilität in Großstädten; aber der Verkehr nimmt nicht ab. E-Mails verschicken sich auch schneller als Briefe; also schreiben wir gleich 20 bis 30 am Tag. Rebound-Effekt heißt: Wenn etwas einfacher wird, sind Menschen nicht schneller zufrieden. Sie ­wollen mehr davon.

Auch wenn dieses Mehr mit Batterie läuft, heißt das noch lange nicht, dass es nachhaltig ist. Die angeblich grüne Technik kann das Problem auch schlimmer machen: Ende Mai zeigte Ex-Rennfahrer Nico Rosberg im ehemaligen Flughafen Berlin-­Tempelhof, was er „Green Tech“ nennt: Während draußen die Rennwagen der neuen „Formula E“ im Kreis fuhren, wurde im Hangar ein Elektro­auto mit 1.900 PS beworben. Und Kreuzfahrtschiffe mit Hybridantrieb. Ein weiteres Highlight: Ein elektrischer Hubschrauber der Firma Volocopter. „So wollen wir jedem Menschen den Traum vom Fliegen ermöglichen und modernen ­Städten helfen, ihre wachsenden Mobilitätsprobleme zu lösen“, wirbt das Unternehmen. Experte Santarius hält wenig von diesem Versprechen: „Da sehe ich eine ganz große Gefahr“, kommentiert der Forscher das in seinem Büro. „Es wird immer energieintensiver sein, Menschen und Güter durch die Luft zu transportieren als auf dem Boden. Wenn die breite Bevölkerung Lufttaxis nimmt, um vom Arbeitsplatz nach Hause zu fliegen –, dann ist es mit der Ökologie schnell dahin. Autonome Personendrohnen werden wie ein Brandbeschleuniger für den Klimawandel wirken.“ Santarius hofft stattdessen auf „einen neuen Frühling für öffentliche Verkehrsmittel“ – dank Apps und Technik: Lufttaxis müssten so reguliert werden, dass sie die öffentlichen Verkehrsmittel ergänzen „und nicht parallel zu S-Bahn-Linien fahren“, erklärt er.

1,5 Flugstunden von Berlin entfernt, in Zürich, sitzt Lorenz Hilty in seinem Büro und fächert sich Luft zu. In Zürich sind es um die 35 Grad. Hilty ist Informatikprofessor an der Universität Zürich und forscht zu Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) und Nachhaltigkeit. Er selbst sei seit zwei Jahren nicht mehr in ein Flugzeug gestiegen, erzählt Hilty am Telefon.

„Oft stellen wir nach drei Jahren fest, dass die Ökobilanz eines Startups doch nicht so positiv ausgefallen ist, wie ursprünglich ­erwartet.“

Doktoranden an seinem Lehrstuhl erforschen, wann Sharing Economy nachhaltig ist und wann nicht; wann E-Scooter einen positiven Effekt haben oder wie sich Digitalisierung auf unsere Zeitnutzung auswirkt. Hilty baut aus den Ergebnissen digtale Modelle, einen „Ameisenhaufen von künstlichen Agenten, in dem wir Muster von Verhaltensweisen erkennen können.“ Die ­Modelle verknüpft er zu einer Art Meta-Modell – ein Spiel mit dem ­Arbeitstitel „Post-fossil Cities“. „Die Spieler beeinflussen die Entwicklung einer fiktiven Stadt, beispielsweise als Industrievertreter, Konsumenten oder Politiker.“ Die Herausforderung: Die Stadt soll bis 2050 klimaneutral werden.

Hilty will damit das Bewusstsein für die Komplexität vermitteln, die hinter dem Klimawandel steht. „Wenn Politik und Industrie im Spiel einen gemeinsamen Plan fassen, alle Häuser abzureißen und neue Energiesparhäuser zu bauen, wird das ­einen riesigen Schub von CO₂-Emissionen auslösen, denn Bauen ist CO₂-intensiv“, erklärt er. Auf einem Bildschirm sehen die Teilnehmer, ob der CO₂-Wert steigt oder sinkt. Und die Zeit läuft auch, wenn die Spieler diskutieren und nicht handeln.

Am Beispiel der Schweiz, so Hilty, lassen sich die Zusammenhänge zwischen Ressourcenverbrauch und Digitalisierung gut nachvollziehen. Ein großer Teil der Wertschöpfung wird in den Bereichen Software, Banken und Versicherungen erwirtschaftet – alles sehr immateriell. Trotzdem verbrauchen Schweizer laut Statistiken im Schnitt 40 Tonnen Ressourcen pro Kopf und Jahr, wenn man Erdöl, Lebensmittel, Baumwolle und Metalle hinzurechnet. Zwei Drittel dieser Ressourcen kommen aus dem Ausland. „Die schmutzigen, schweren Produktionsprozesse sind nicht weg, wir haben sie nur ins Ausland verschoben, unter anderem nach China“, sagt Hilty. „Wenn in China aber jeder leben würde wie in einer westlichen dematerialisierten Ökonomie, bräuchte China einen eigenen Planeten, der dann Chinas China ist und die Rohstoffe liefert.“

Die Klimatüftler aus der Garage

So komplex der Zusammenhang zwischen einzelnen Akteuren, so kompliziert ist auch der Kampf gegen den Klimawandel. ­Findige ­Ideen sind nötig. Lisa Wendzich und Bryce Felmingham etwa entdeckten ihre Marktlücke erst über einen Umweg: Von ­Wendzichs Vater, dem Inhaber einer Solarwartungsfirma, erfuhr das deutsch-australische Gründerduo, dass es für Besitzer oft ­billiger ist, eine Solaranlage im Schadensfall neu zu kaufen, statt fehlerbehaftete Module auf den Prüfstand zu stellen und zu reparieren.

In der Green Garage, einem Inkubator für Cleantech-Startups in Berlin, werden ausrangierte Solaranlagen zweitverwertet und zu Handyladestationen umgerüstet. Suncrafter-Mitgründer Bryce Felmingham sagt: „Bis zum Jahr 2050 produziert die Industrie rund 80 Millionen Tonnen Solarschrott.“ (Foto: Michael Hübner)

In der Green Garage, einem Inkubator für Cleantech-Startups in Berlin, werden ausrangierte Solaranlagen zweitverwertet und zu Handyladestationen umgerüstet. Suncrafter-Mitgründer Bryce Felmingham sagt: „Bis zum Jahr 2050 produziert die Industrie rund 80 Millionen Tonnen Solarschrott.“ (Foto: Michael Hübner)

Mit schweren Folgen für die Umwelt: Denn die Herstellung von Solarmodulen ist energieintensiv und viele Bestandteile, etwa Blei oder Kadmium, sind giftig und somit schwer zu entsorgen. „Die Erkenntnis wiegt umso schwerer, wenn man bedenkt, dass die Industrie bis zum Jahr 2050 knapp 80 Millionen Tonnen Solar­schrott produziert“, erklärt Felmingham. Er und Wendzich sehen sich deshalb als Pioniere der Wiederverwertung von ausrangierten Solarmodulen, die mitunter noch einen Wirkungsgrad von knapp 90 Prozent haben. Mit ihrem Startup Suncrafter kaufen die Gründer entsprechende Module bei Unternehmen zum Spottpreis auf – und rüsten sie zu Handyladestationen um, die sie an Eventbetreiber weitervermieten. Das Geschäft läuft gut an: „Erste Anlagen wurden uns schon zum kompletten Abbau angeboten. Umsonst“, erzählt Mitgründerin Wendzich.

Mit dieser Idee des Upcyclings schaffte es Suncrafter im Frühjahr 2019 auch in die sogenannte „Green Garage“. Der 40 ­Meter lange, grün gestrichene Flachbau mit schweren Echtholztüren auf dem Euref-Campus in Schöneberg gehört zur europäischen Klimaschutz­initiative Climate KIC. In Berlin und vier weiteren Städten betreibt die Initiative den laut Selbstauskunft größten Inkubator für Cleantech-Startups in Europa.

„Wir suchen in den Businessplänen unserer Bewerber nicht zuerst nach Umsätzen und Kundenzahlen, sondern vor allem Antworten darauf, wie mit Technologie nachweislich CO₂ eingespart werden kann“, sagt Aimee Apel, die das Gründerprogramm in Deutschland mitverantwortet. Das ist leichter gesagt als getan: Denn nicht jede Idee hält ihr Klimaversprechen: „Oft ­stellen wir nach drei Jahren fest, dass die Ökobilanz eines Startups doch nicht so positiv ausgefallen ist, wie ursprünglich erwartet“, erklärt Apel. Um Rebound-Effekten entgegenzuwirken, arbeitet die Klimaschutzinitiative aktuell an einer speziellen Software, die Startups schon vor dem Einzug in den Inkubator einem ökologischen Stresstest unterziehen soll. Die Umsetzung werde aber noch dauern. „Es braucht ein belastbares Set an global verfügbaren Daten, das neben Parametern wie dem Energieverbrauch einer Technologie auch berücksichtigt, ob ein Team zentral an einem Ort arbeitet oder verteilt“, so Apel. Davon hänge schließlich ab, ob Dienstreisen etwa per Flugzeug notwendig sind.

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8 Kommentare
Wolfi
Wolfi

Ab ca. der 60. Jahre jeden einzelnen Tag. Jeden Tag ein kontinuierlicher Ausstoß an Schadstoffen in die Luft und Wasser. Ab den 80. Jahren stieg dieser Ausstoß massiv an. Ab den 2000. Jahren als China und andere Schwellenländer dazu kamen stieg der Ausstoß noch einmal massiv an. Also seit ca. 60-70 Jahre ein ununterbrochener massiver Ausstoß an Umweltgiften. Alleine der Energieaufwand um diese Schadstoffe über die Jahrzehnte freizusetzen ist gigantisch.

Der Aberglaube, Dogma und falsches Versprechen der unbegrenzten Möglichkeiten und Machbarkeit in und mit Technologie muss heute als falsches Versprechen, und mit Sicherheit berußte Lüge erkannt werden! An dem sich ganze Generationen von Wissenschaften endlos, maßlos faszinieren haben mit dem Motor der Neugierde-Befriedigung etc.! An dem sich durch die Industrie genauso viele Kapitalisten bereichert haben.
Wer sich heute hinstellt und offen erklären will, das dieser massive Zerstörung wiederum mit Technologie zu beseitigen ist. Damit der Klimawandel verhindert werden kann ist immer noch nicht aus dem „faszinierenden Traum“ der technologischen Möglichkeiten aufgewacht, oder will sich wie Generationen vorher daran bereichern. Bzw. ist intellektuell nicht in der Lage zu erfassen das diese Faszination für technologische Zusammenhänge in der Tat nichts weiter ist als eine Triebbefriedigung an dem sich heute das akademische Intellekt als pseudointellektuelle enttarnt ist. Die angeblichen geistigen Eliten aus Wissenschaft und Industrie waren nichts Anderes als pseudointellektuelle Blender und/oder bewusste Betrüger.

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Rudolph Bauer (Bremen), Autor

„Wer sich heute hinstellt und offen erklären will, das dieser massive Zerstörung wiederum mit Technologie zu beseitigen ist … will sich wie Generationen vorher daran bereichern.“ Nicht die „Generationen vorher“ haben sich bereichert, sondern seit Generationen die Unternehmer/innen der kapitalistischen Ökonomie.

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Niebeljung
Niebeljung

Es ist wohl eher Tatsache, dass Digitalisierung und ganz besonders Blockchain massiv Energie verbrauchen. Digitalisierung ist meistens Teil des Problems. Das Einzige was mit Digitalisierung erreichbar wäre bezüglich effizienter Energienutzung sind smarte Stromzähler, mit je nach Angebot und Nachfrage schwankendem Strompreis. Die Möglichkeit gäbe es seit langem wird aber nicht genutzt, weil man die Geräte hacken kann (ein weiterer Nachteil von Digitalisierung). Dabei wäre es dringend erforderlich zum Ausgleich von Stromschwankungen den Strom in Zeiten von erhöhtem Bedarf zu verteuern (sowohl die Abnahme als auch die Einspeisung) und in Zeiten des Überangebots zu verbilligen. Wenn man dann noch smarte Haushaltsgeräte hat die Abwarten bis der Strom mal gerade günstig ist dann kann jeder davon profitieren und das Stromnetz wäre stabilisiert.
Zur Zeit läuft es gerade umgekehrt. Die Destabilisierung des Stromnetzes wird geradezu provoziert indem der Strom auch zu Spitzenzeiten genau so viel kostet als zu Zeiten wo man froh wäre wenn ihn jemand verbraucht. Das kostet die Stromabnehmer EEG-Umlage, weil dann teuer produzierter Strom verschenkt werden muss ans Ausland oder die Einspeisung abgestellt werden muss bei gleichzeitiger Entschädigung. Und zusätzlich müssen wegen der Verbrauchsschwankungen Reservekraftwerke bereitgehalten werden um einen Stromausfall zu verhindern. Die EEG-Umlage wird also kaum für Erneuerbare Energien ausgegeben, sondern für das Unvermögen, Angebot und Nachfrage vernünftig zu regeln. Und ein angebliches Hochtechnologieland schafft es nicht das Netz kostengünstig zu stabilisieren, weil man keinen Stromzähler zustande bringt der nicht zu hacken wäre.
Ansonsten sucht der Artikel in der Startupszene nach Lösungen für ein Problem, das nur eine ganze Schwerindustrie lösen könnte. In ähnlichem Umfang wie es produziert wurde müsste man das CO2 wieder verarbeiten. Das kann kein Startup und wahrscheinlich wird es keine defizitäre Industrie geben für so einen Zweck.
Die Natur könnte mit der Zeit helfen indem sie Holz produziert das nicht verbrannt wird und nicht verrottet, sondern in Häusern als Baustoff lange Zeit überdauert. Urwälder helfen nicht so viel weil dort ähnlich viel Holz verfault als neu entsteht. Daher ist es nicht allzu schädlich fürs Klima, Tropenhölzer in langlebigen Produkten zu verarbeiten. Aber das Abbrennen der restlichen Wälder ist dafür umso schädlicher. Weil beides anscheinend untrennbar zusammengehört ist auch von Tropenholz abzuraten.
Eine andere Möglichkeit wäre die Erderwärmung aufzuhalten, indem man die Erde beschattet. So wie Vulkane Schwefel ausstoßen in große Höhen könnten wir per Flugzeug oder Raketen dasselbe machen. Der Schwefel wandelt sich um und die Kristalle reflektieren das Sonnenlicht. So kühlt die Erde ab trotz höherem CO2 Gehalt. (Obwohl Vulkane viel mehr CO2 als Schwefel ausstoßen haben sie doch meist eine abkühlende Wirkung wegen dem Schwefel.) Ergebnis davon wären prächtige Sonnenuntergänge aber auch eine getrübte Sicht für irdische Teleskope.
Weil es sicher Länder geben wird, die nicht mitmachen wollen und weiter Kohle verheizen, muss diese teurer werden. Dazu wäre ein Ankauf von Kohle auf internationalen Märkten sinnvoll. Die Gruben des Braunkohletagebaus eignen sich gut zur Lagerung der gekauften Kohle. Wenn die im großen Stil aufgekauft wird dann wird sie immer mehr wert, so dass das eine gute und sichere Geldanlage wäre. Nur verwenden sollte man sie die nächsten hundert Jahre nicht. Danach kann das ein sehr wertvoller Rohstoff sein in Zeiten wo es kaum mehr Rohstoffe gibt.
Man könnte so viel machen aber aktuell werden viel mehr Gelder ausgegeben um klimaschädliche Vorgänge zu subventionieren. Wer zum Beispiel mit dem Auto zur Arbeit fährt bekommt Kosten erstattet. Ein Fahrradfahrer der kein Auto hat bekommt nichts, obwohl er sich viel mehr anstrengt. Kein Auto zu haben wird von der Politik bestraft weil fast alle Parteien von Parteispenden der Automobilindustrie abhängig geworden sind. Aktuell werden Gelder für den Klimaschutz zweckentfremdet, indem man Elektroautos subventioniert. Obwohl die Unternehmen von sich aus verpflichtet wären eine abgasarme Flotte auf den Markt zu bringen. Weil sie kein konkurrenzfähiges Elektroauto zustandebringen werden sie die Vorgaben nicht einhalten können und müssten ihre Elektroautos unter Wert verkaufen um den Schadstoffausstoß ihrer Flotte zu begrenzen. Allein deshalb, um die Autoindustrie vor diesem Verlustgeschäft zu bewahren springt die Politik ein und subventioniert Elektroautos. Kostet viel Steuergelder aber bringt dem Klima nichts weil die Elektroautos sowieso verkauft werden müssten. Wieder einmal ein Geschenk der Parteien an die Parteispender finanziert vom Steuerzahler. Um Klimapolitik geht es noch lange nicht, es geht immer noch darum klimaschädliche Vorgänge zu unterstützen und das auch noch als Klimaschutz zu verkaufen.

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Hans-Jürgen Engelmann
Hans-Jürgen Engelmann

Wer meint man könne den Klimawandel stoppen, muß ja einen IQ von unter 30 haben. den Klimawandel kann man ebensowenig stoppen wie das Klima schützen. Wir können das ganze nur beeinflussen.
Man sollte Klimaschutz nicht mit Artenschutz verwechseln. Das ist das was hier irrtümlich zum Hype gemacht wird. Denn es gäbe ohne Klimawandel kein leben auf unserem Planeten und auch die Evolution hätte es nicht gegeben. Was die dummen Aktivisten nicht begreifen ist, das wir nur eine Eposode im Verlauf der Erdgeschichte sind.

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paul chlebek
paul chlebek

Als Mensch verantwortungsvoll, respektvoll und schützend Pflanzen und Tieren gegenüber zu handeln. Darum geht es. Das impliziert viele Einsichten und führt zu vielen Konsequenzen. Genauso wie das Gegenteil.

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Wolfi
Wolfi

Der Klimawandel wird kommen…! Da helfen auch die Wutreden von Teenagern nichts mehr. Da sitzt „Gretchen“ in USA vor Politikern und zelebriert „keiner kann und stoppen…“ das es zum Fremdschämen peinlich ist. Das dort tatsächlich noch niemand verinnerlicht hat das dieser Aktivismus mindestens 20 Jahre zu spät kommt! Es geht höchstens noch um Schadensbegrenzung.

Nur, wenn die Welt angesichts der brisanten Lage und dem Bemühen dieser Aktivisten für „Bitcoins“ derartige Energien verschwendet (siehe den Beitrag von „Niebeljung“)! In dem das Wort „Verschwendung“ erst seine wirkliche Bedeutung erhält. Angesichts dessen das man diese Währung, rein theoretischen, einfach aushändigen hätte können. Oder auf welchem Weg auch immer. Das diese Währung mit einem derartigen Energieaufwand „generiert werden muss“ ist völlig entgegen jeder Logik! Die zu allem Überfluss dann auch noch für Kriminalität für wie geschaffen ist, dann geben ich „H-J Engelmann“ recht, das hier Aktivisten jenseits des IQ um 30 sich gegenseitig beweihräuchern.

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Wolfgang Heuer

„Der Untergang des Abendlandes“ (O. Spengler) kann durch materielle – grobstoffliche – Technologie nicht aufgehalten werden; dazu braucht es eine nichtmaterielle – feinstoffliche – Maßnahme: Die Heilung der Krankheit der Gesellschaft / kollektiven Neurose bzw. die anschließende Heilung (Ganzwerdung) der befallenen Menschen.
Betroffen vom Problem ist nicht nur das „Abendland“, sondern die inzwischen globalisierte Zivilisation / zivilisierte Gesellschaft.

Die tiefere Ursache aller Übel der „Zivilisation“ / „zivilisierten Gesellschaft“ ist „Die Krankheit der Gesellschaft“, eine „kollektive Neurose“, wie der (Gattungs-)Begriff in der Soziologie lautet.

Leider sind die meisten derer, die davon wissen, aus Gründen eigener Befallenheit / Beeinträchtigung nicht befähigt, das wahre Ausmaß des Problems zu erkennen.

Die sehr wenigen wahrheitsgemäßen Beschreibungen / Expertisen wurden / werden aus demselben Grund ignoriert bzw. die Autoren diskreditiert.

Die Angst vor der Wahrheit ist pathologisch (neurotisch), kann aber – und muß (für die Heilung) – überwunden werden.

Kollektive Neurosen bestehen aus den individuellen Neurosen der (Mehrheit der) Mitglieder des – jeweiligen, gemeinten – Kollektivs.

Neurose verstehe ich primär als den Zustand zwischen seelischer Verletzung / Traumatisierung und grundlegender, natürlicher, Heilung.
Neurose ist in Wahrheit weitaus mehr als die in manchen Veröffentlichungen beschriebenen auffälligen Symptome.

Der größere Teil der Symptome „versteckt“ sich in der – angeblichen, vermeintlichen – „Normalität“ der zivilisierten Gesellschaft.
Die Krankheit selbst „versteckt“ sich im Unbewußten der Befallenen.

Im Zustand der Neurose befindet sich die Seele – die ich als rein energetisches (nichtmaterielles, feinstoffliches) Lebewesen sehe – in einer Art „Rückzugs- / Schutzhaltung“, wodurch ihr Leistungs-Potenzial für den materiellen (grobstofflichen) Aspekt des Menschen nur begrenzt verfügbar ist.

Das Leistungs-Potenzial der Seele umfaßt im Wesentlichen ZWEI Komponenten:

1.: ENERGIE (feinstoffliche Lebens-Energie, Kraft der Liebe und des Friedens, Heilkraft, usw.)
und
2.: INFORMATION (intuitive Erkenntnisse, Eingebungen, Ahnungen, Fügungen, Führung, usw.).

Bei Mangel an diesen Komponenten kann kein wahres Leben / Sein, keine gesunde Entwicklung, stattfinden – so daß befallene Menschen auch nicht wahrhaft (geistig-seelisch) erwachsen werden können.

(Kollektive) Neurose sehe ich als den wesentlichen Ursachenfaktor aller sogenannten „Störungen“ / „Krankheiten“ einschließlich der Störung(en) der Fähigkeiten zu wahrer Verantwortung und echten, menschlichen, Beziehungen.

Kollektive Neurosen können sich steigern zu „kollektiven Psychosen“ wie Krieg, Bürgerkrieg, Aufstände, Terror(-ismus), Massaker, Genozid, usw.

Bei fortgesetzter Nichterkenntnis / -Heilung droht der befallenen Population Untergang und Aussterben.
Entsprechende Warnungen finden wir in der Literatur.

Wir stehen in der Erfahrung dieser schlimmsten aller Krankheiten seit mehr als 10.000 Jahren – und vor der Herausforderung, sie nun endlich auch kollektiv zu erkennen und den Weg der grundlegenden, natürlichen, Heilung zu beschreiten.
Dazu bedarf es großflächiger wahrheitsgemäßer Aufklärung.

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Wolfi
Wolfi

— Dazu bedarf es großflächiger wahrheitsgemäßer Aufklärung….
Selbst diese geforderte „großflächiger wahrheitsgemäßer Aufklärung“ wird zum einen dieses Problem nicht mehr aus der Welt schaffen. Zu anderen solange immer noch auf breiter Front Kapitalistische Interessen vor dem stehen was jetzt auf die Menschheit zurollt, dann muss erkannt werden das der Mensch tatsächlich und wahrhaftig nicht intelligent genug dafür ist um dies was er selbst ausgelöst hat entsprechend danach zu handeln. In allem zu hastig, zu gierig etc. damit „eine triebgesteuerte Intelligenz“. Die Befriedigung von Trieben steuert den angeblich intelligenten Mensch, nicht Vernunftbegabung entsprechend logischer Notwendigkeiten. Daran scheitert auch „großflächiger wahrheitsgemäßer Aufklärung…“!

Hier hat auch die akademische Wissenschaft als Steigbügelhalter der Kapitalisten maßgebliche Schuld. Die zwei-drei Generationen nach dem WW2 haben einen „Vergnügungspark-West“ etabliert, in dem Rauschähnlicher Konsum das Maß aller Dinge ist, an dem krampfhaft festgehalten wird.
Die einzige Möglichkeit die noch offen steht ist die „Zerschlagung“…!

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